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	<title>Reparatur &amp; Wartung &#8211; Heizungsbau.net</title>
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	<link>https://www.heizungsbau.net/magazin</link>
	<description>Hier auf Heizungsbau.net finden Sie wichtige Informationen zur Heizungsbau-Branche für Endverbraucher und Bauherren!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 12:41:34 +0000</lastBuildDate>
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		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/heizungspumpe-defekt-20267666</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reparatur & Wartung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heizungspumpe sorgt dafür, dass das Heizwasser kontinuierlich zwischen Heizkessel und Heizkörpern zirkuliert. Ist die Pumpe defekt, wird die Wärme nicht mehr zuverlässig im Gebäude verteilt und die Heizleistung kann deutlich nachlassen. Gleichzeitig kann der Stromverbrauch steigen, da die Anlage trotz eingeschränkter Funktion weiterarbeitet. Ob eine Reparatur ausreicht oder ein Austausch gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Heizungspumpe sorgt dafür, dass das Heizwasser kontinuierlich zwischen Heizkessel und Heizkörpern zirkuliert. Ist die Pumpe defekt, wird die Wärme nicht mehr zuverlässig im Gebäude verteilt und die Heizleistung kann deutlich nachlassen. Gleichzeitig kann der Stromverbrauch steigen, da die Anlage trotz eingeschränkter Funktion weiterarbeitet. Ob eine Reparatur ausreicht oder ein Austausch gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe wirtschaftlicher ist, hängt vom Alter, dem Zustand und der Art des Defekts ab. Eine fachgerechte Einschätzung durch einen Heizungsbetrieb hilft dabei, die passende Lösung zu finden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Typische Anzeichen für eine defekte Heizungspumpe sind kalte Heizkörper trotz laufender Heizung, ungewöhnliche Betriebsgeräusche oder ein erhöhter Stromverbrauch.</li>



<li>Häufige Ursachen für einen Defekt sind verschlissene Lager, ein blockiertes Laufrad, Ablagerungen oder elektronische Fehler.</li>



<li>Eine Reparatur der Heizungspumpe lohnt sich meist nur bei kleineren Defekten, während ein Austausch häufig die wirtschaftlichere und energieeffizientere Lösung ist.</li>



<li>Die Kosten für eine neue Heizungspumpe liegen in der Regel zwischen 300 und 500 Euro. Zusätzliche Maßnahmen wie ein hydraulischer Abgleich sowie Arbeitskosten erhöhen die Gesamtkosten.</li>



<li>Für den Austausch einer alten Heizungspumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe können unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel verfügbar sein.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Heizungspumpe?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Heizungspumpe, auch als Umwälzpumpe oder Kreiselpumpe bezeichnet, ist ein elektrisch betriebenes Bauteil im geschlossenen Heizkreislauf und sie sorgt dafür, dass das erwärmte Heizungswasser kontinuierlich durch die Rohrleitungen transportiert und die Wärme im Gebäude verteilt wird. Die Pumpe befindet sich entweder direkt im Heizgerät oder ist als separates Bauteil in den Heizungsleitungen installiert. Im Inneren treibt ein Elektromotor das Laufrad an. Dieses Bauteil, das auch als Pumpenlaufrad bezeichnet wird, erzeugt durch seine Drehbewegung den erforderlichen Druck, damit das erwärmte Heizwasser zu den Heizkörpern oder zur Fußbodenheizung gelangt und anschließend wieder zum Wärmeerzeuger zurückfließen kann.</p><h3 class="wp-block-heading">Heizungspumpe: die gängigen Regelungstechniken im Vergleich</h3><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Merkmal</th>
   <th>ungeregelte Heizungspumpe</th>
   <th>elektronisch geregelte Hocheffizienzpumpe</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Technik</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Pumpe arbeitet mit einer konstanten Leistung</li>
     <li>Förderleistung passt sich nicht an den tatsächlichen Bedarf an</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>Pumpe regelt ihre Drehzahl automatisch</li>
     <li>Leistung passt sich den aktuellen Wärmebedarf des Heizsystems an</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Energieverbrauch</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Stromverbrauch ist häufig höher, da die Pumpe auch bei geringem Heizbedarf mit voller Leistung arbeitet</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>Stromverbrauch ist deutlich geringer, da die Pumpe nur die benötigte Leistung bereitstellt</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Betrieb</td>
   <td>
    <ul>
     <li>gleichbleibende Förderleistung kann zu unnötigem Energieeinsatz und Strömungsgeräuschen führen</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>bedarfsgerechter Betrieb sorgt für einen effizienteren und meist leiseren Heizungsbetrieb</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Verbreitung</td>
   <td>
    <ul>
     <li>erheblicher Teil der in Deutschland installierten Heizungspumpen arbeitet noch mit dieser Technik</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>werden heute standardmäßig bei neuen Heizungsanlagen eingesetzt</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Vorteile</td>
   <td>
    <ul>
     <li>geringere Anschaffungskosten</li>
     <li>einfache Bauweise</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>höhere Energieeffizienz</li>
     <li>geringere Betriebskosten</li>
     <li>eine bessere Anpassung ans Heizsystem</li>
     <li>leiser Betrieb</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Neben den verschiedenen Regelungsarten wird bei Heizungspumpen auch zwischen zwei Bauweisen unterschieden und zwar Nassläufer- und Trockenläuferpumpen. In privaten Haushalten kommen überwiegend Nassläuferpumpen zum Einsatz. Bei dieser Bauart befinden sich die beweglichen Komponenten direkt im Heizwasser, das gleichzeitig zur Kühlung und Schmierung dient. Trockenläuferpumpen verfügen dagegen über einen vom Wasser getrennten Motor und werden vor allem für größere Heizungsanlagen mit höherem Förderbedarf eingesetzt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Aufgabe hat eine Heizungspumpe?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Heizungspumpe sorgt für den kontinuierlichen Umlauf des Heizwassers. Sie fördert das erwärmte Wasser vom Wärmeerzeuger zu den Heizflächen oder dem Warmwasserspeicher und leitet das abgekühlte Heizwasser anschließend wieder zum Wärmeerzeuger zurück. Ohne diesen permanenten Umlauf würde es keine Zirkulation geben und die Heizung würde trotz arbeitendem Kessel kalt bleiben. Außerdem verhindert die Pumpe Stagnationen im Heizungswasser, die sonst Korrosion und Ablagerungen begünstigen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was sind Ursachen für eine defekte Heizungspumpe?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lagerverschleiß: </strong>Die Wellenlagerung nutzt sich durch die dauerhafte Rotation ab. Das erzeugt Reibung, lautere Geräusche oder im schlimmsten Fall eine Blockade.</li>



<li><strong>Verschmutzung und Ablagerungen:</strong> Schmutzpartikel, Kalk oder Korrosionsprodukte aus dem Heizwasser setzen sich am Pumpenlaufrad ab. Das Rad kann dann nicht mehr frei drehen.</li>



<li><strong>Kavitation:</strong> Kavitation bedeutet, dass sich durch zu hohe Druckunterschiede oder Lufteinschlüsse kleine Dampf- oder Luftbläschen im Heizwasser bilden. Diese platzen an den Schaufeln des Laufrads und zerstören das Material Schicht für Schicht.</li>



<li><strong>elektronischer Defekt: </strong>Beschädigte Steuerplatinen, Kondensatoren oder Zuleitungen können die Pumpe lahmlegen. Die Mechanik selbst ist dann oft noch intakt.</li>



<li><strong>Trockenlauf:</strong> Sinkt der Wasserdruck im Heizsystem zu stark ab, läuft die Pumpe ohne ausreichende Flüssigkeitsschmierung. Sie überhitzt.</li>



<li><strong>lange Stillstandzeiten: </strong>Steht die Pumpe im Sommerbetrieb über Monate still, kann das Laufrad festsitzen und beim Neustart nicht mehr anlaufen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Moderne Hocheffizienzpumpen verfügen mittlerweile auch über eine sogenannte Antiblockierfunktion. Sie starten in Stillstandphasen regelmäßig kurz und lösen so Ablagerungen.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Woran erkennt man eine defekte Heizungspumpe?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>unregelmäßige kalte und warme Heizkörper</li>



<li>ungewöhnliche Geräusche</li>



<li>erhöhter Stromverbrauch</li>



<li>Fehlermeldungen am Heizungsregler</li>



<li>heißes Pumpengehäuse</li>



<li>ausbleibende Vibration</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">unregelmäßige kalte und warme Heizkörper</h3><p class="wp-block-paragraph">Bleiben trotz laufendem Heizkessel alle oder einzelne Heizkörper kalt oder werden sie unterschiedlich warm, kann eine gestörte Heizwasserzirkulation durch eine nachlassende Förderleistung der Heizungspumpe die Ursache sein. Allerdings kommen auch andere Gründe infrage, beispielsweise Luft im Heizsystem oder ein fehlender hydraulischer Abgleich.</p><h3 class="wp-block-heading">ungewöhnliche Geräusche</h3><p class="wp-block-paragraph">Klopfen, Rattern, Brummen oder Pfeifen aus dem Heizungskeller deuten auf Verschleiß oder Luft im System hin.</p><h3 class="wp-block-heading">erhöhter Stromverbrauch</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine sprunghaft gestiegene Stromrechnung kann auf eine ineffizient arbeitende oder dauerhaft auf Höchstleistung laufende Pumpe zurückgehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Fehlermeldungen am Heizungsregler</h3><p class="wp-block-paragraph">Moderne Heizgeräte zeigen Hinweise wie zu geringen Durchfluss oder Pumpenfehler direkt auf dem Display an. Kommt es wiederholt zu Störabschaltungen oder startet die Heizungsanlage immer wieder neu, kann eine defekte Heizungspumpe die Ursache sein.</p><h3 class="wp-block-heading">heißes Pumpengehäuse</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine ungewöhnlich heiße Pumpe weist häufig auf eine Blockade des Laufrads hin. Ein kaltes Gehäuse signalisiert oft ein elektrisches Problem.</p><h3 class="wp-block-heading">ausbleibende Vibration</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Normalbetrieb erzeugt die Pumpe leise Strömungsgeräusche und feine Vibrationen. Fehlen beide, steht das Laufrad vermutlich still.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Um die Funktion der Pumpe besser einschätzen zu können, lässt sich mit einem einfachen Test prüfen, ob noch Betriebsgeräusche vorhanden sind. Halten Sie das spitze Ende eines Schraubendrehers an das Pumpengehäuse und führen Sie das andere Ende ans Ohr. So lassen sich auch leise Strömungsgeräusche verstärken und ein Pumpenstillstand vom normalen Betrieb unterscheiden.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum bleiben Heizkörper kalt trotz laufender Heizung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn der Heizkessel hörbar arbeitet, die Heizkörper jedoch kalt bleiben, ist häufig eine gestörte Heizwasserzirkulation die Ursache. Oft liegt das Problem an der Heizungspumpe, allerdings kommen auch andere Ursachen infrage. Eine genaue Diagnose durch einen Fachbetrieb schafft Klarheit. Erste einfache Prüfungen können Sie jedoch selbst durchführen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Geräusche deuten auf eine defekte oder falsch eingestellte Heizungspumpe hin?</h2><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Geräusch</th>
   <th>mögliche Ursache</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Klappern oder Rattern</td>
   <td>Verschlissene Lager, ein blockiertes oder beschädigtes Laufrad sowie Fremdkörper in der Pumpe können diese Geräusche verursachen.</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Brummen oder Summen</td>
   <td>Ein beginnender Lagerschaden, eine schwergängige Pumpenwelle oder ein elektrischer Defekt können zu ungewöhnlichen Betriebsgeräuschen führen.</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Pfeifen oder Strömungsgeräusche</td>
   <td>Ein zu hoher Volumenstrom, eine falsch eingestellte Pumpe oder ein zu hoher Druck im Heizsystem können dazu führen, dass Ihre <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizung-pfeift-20246969" title="">Heizung pfeift</a>.</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Schlagende Geräusche (Wasserschlag)</td>
   <td>Lufteinschlüsse, schnell schließende Ventile oder Druckschwankungen im Heizsystem können schlagartige Geräusche auslösen.</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Knacken oder lautes Klopfen</td>
   <td>Druckschwankungen durch Kavitation oder Temperaturausdehnungen in den Rohrleitungen können knackende oder klopfende Geräusche verursachen.</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>kein Betriebsgeräusch</td>
   <td>Ein vollständiger Stillstand des Laufrads, eine unterbrochene Stromversorgung oder ein elektrischer Defekt können dazu führen, dass die Pumpe nicht mehr arbeitet.</td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Nicht immer ist eine defekte Heizungspumpe die Ursache, wenn Heizkörper nicht richtig warm werden oder ungewöhnliche Geräusche auftreten. Wenn die <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizung-gluckert-20246951" title="">Heizung gluckert</a> oder pfeift, liegt das häufig an Luft im Heizsystem. Diese Geräusche lassen sich oft bereits durch das Entlüften der Heizkörper beheben. Bevor die Heizungspumpe überprüft wird, sollten daher zunächst einfache Ursachen ausgeschlossen und erste Maßnahmen durchgeführt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Mögliche Ursachen und erste Maßnahmen</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Thermostatventil prüfen:</strong> In manchen Fällen blockieren Schmutzpartikel oder Ablagerungen das Thermostatventil, sodass kein Heizwasser mehr durch den Heizkörper fließen kann. Ein leichtes Drücken auf den Stift hinter dem Thermostatkopf kann eine festsitzende Ventilmechanik häufig wieder lösen.</li>



<li><strong>Heizkörper entlüften:</strong> Luft im Heizkreislauf kann die Zirkulation des Heizwassers behindern. Sie sammelt sich häufig an den höchsten Punkten der Anlage und verhindert, dass die Heizkörper gleichmäßig warm werden. In diesem Fall hilft das <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizung-entlueften-20142079" title="">Entlüften der Heizkörper</a>.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei dauerhaftem Klappern, Rattern oder einem lauten Brummen sollten Sie sich jedoch direkt an einen Profi wenden, um einen Komplettausfall und Folgeschäden im Heizsystem zu vermeiden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich anfragen &amp; Experten beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kann eine Heizungspumpe repariert werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ob eine defekte Heizungspumpe repariert werden kann, hängt von der Art und dem Umfang des Schadens ab. In den meisten Fällen ist ein Austausch der Pumpe jedoch wirtschaftlicher als eine Reparatur. Eine Instandsetzung kann sinnvoll sein, wenn die Pumpe noch relativ neu ist und nur ein einzelnes, klar begrenztes Problem vorliegt. Beispielsweise lassen sich defekte Dichtungen oder einzelne elektronische Bauteile in bestimmten Fällen austauschen. Sind jedoch bereits Lager, Motor oder Laufrad beschädigt, lohnt sich eine Reparatur meist nicht mehr. Der Grund dafür sind häufig die hohen Kosten für Ersatzteile und der Arbeitsaufwand des Heizungsfachbetriebs, die den Preis einer neuen Pumpe schnell übersteigen können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich eine Reparatur der Heizungspumpe nicht mehr?</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Reparatur ist meist unwirtschaftlich, wenn mehrere Bauteile beschädigt sind oder die Heizungspumpe bereits viele Jahre in Betrieb ist. Besonders bei älteren, ungeregelten Modellen aus den 1990er- oder frühen 2000er-Jahren lohnt sich eine Reparatur häufig nicht, da sie deutlich mehr Strom verbrauchen als moderne Hocheffizienzpumpen. Auch wenn die Heizungspumpe fest im Heizgerät integriert ist und die Regelung nicht mit moderner Pumpentechnik kompatibel ist, ist ein Austausch häufig die sinnvollere Lösung. Langfristig können Sie mit dem Austausch einer alten Heizungspumpe Stromkosten sparen, da moderne Hocheffizienzpumpen deutlich effizienter arbeiten und ihre Leistung automatisch an den tatsächlichen Bedarf anpassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kann eine Heizungspumpe selbst ausgetauscht werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Technisch versierte Heimwerker können eine Heizungspumpe grundsätzlich selbst tauschen, sofern sie Erfahrung mit Sanitär- und Elektroarbeiten haben. In der Praxis sprechen jedoch viele Gründe für die Beauftragung eines Fachbetriebs. Die elektrische Verbindung muss fachgerecht ausgeführt sein. Fehler beim Pumpentausch in Eigenregie können jedoch den Versicherungsschutz der Wohngebäude- oder Hausratversicherung gefährden. Bei Wasserschäden durch fehlerhaft eingebaute Pumpen verweigern Versicherer im Schadensfall häufig die Leistung. Zudem setzt die Auswahl der passenden Pumpe in Bezug auf Förderhöhe, Anschlussmaß und Steuerungskompatibilität fachliches Wissen voraus.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Heizungspumpe austauschen: Wann Sie einen Fachbetrieb beauftragen sollten</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Heizungsfachbetrieb sollte den Austausch übernehmen, wenn die Pumpe direkt in der Heizanlage integriert ist oder keine Absperrventile vorhanden sind. In diesen Fällen kann es erforderlich sein, die Anlage vollständig zu entleeren, wieder zu befüllen und anschließend fachgerecht zu entlüften. Auch die richtige Einstellung einer neuen Hocheffizienzpumpe spielt eine wichtige Rolle. Nur wenn Leistung und Betriebsweise zum Heizsystem passen, kann die Pumpe effizient arbeiten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich anfragen &amp; Experten beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie läuft der Austausch einer Heizungspumpe ab?</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Heizungsanlage außer Betrieb nehmen:</strong> Der Heizkessel wird abgeschaltet und die Stromversorgung der Pumpe getrennt. Anschließend werden die Absperrhähne vor und hinter der Pumpe geschlossen. So bleibt das Heizwasser im System, und nur ein kleiner Teilbereich muss entleert werden.</li>



<li><strong>alte Pumpe ausbauen:</strong> Der Fachbetrieb löst die Verschraubungen an beiden Anschlüssen der Heizungspumpe sowie die elektrischen Anschlüsse. Beim Ausbau ist mit Restwasser im Gehäuse zu rechnen. Es wird mit einem Auffangbehälter aufgenommen. Anschließend werden die Dichtflächen sorgfältig gereinigt, um spätere Undichtigkeiten zu vermeiden.</li>



<li><strong>neue Pumpe einbauen: </strong>Die neue Heizungspumpe wird mit frischen Dichtungen spannungsfrei in das Rohrnetz eingesetzt. Wichtig ist dabei die Durchflussrichtung am Gehäusepfeil. Ein falscher Einbau führt sofort zu Fehlfunktionen. Die Verschraubungen werden mit dem korrekten Drehmoment angezogen, ohne das Gehäuse zu verspannen.</li>



<li><strong>Elektroanschluss und Inbetriebnahme: </strong>Der Fachbetrieb schließt die Pumpe anschließend an das Stromnetz an, öffnet die Absperrhähne, füllt das System bei Bedarf nach und entlüftet die Anlage. Nach dem Einschalten werden Druck, Förderleistung und Laufgeräusche kontrolliert. Bei Hocheffizienzpumpen erfolgt zusätzlich die Programmierung des Betriebsmodus, häufig in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Nutzen Sie den Austausch der Heizungspumpe, um gleichzeitig einen hydraulischen Abgleich durchführen zu lassen. Dabei wird der Heizwasserfluss für jeden Heizkörper optimal eingestellt, sodass die Wärme gleichmäßiger verteilt und der Energieverbrauch reduziert werden kann. Zudem ist ein <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/hydraulischer-abgleich" title="">hydraulischer Abgleich</a> bei bestimmten Förderprogrammen eine Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Zuschüssen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kostet eine neue Heizungspumpe?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Materialkosten für eine neue Pumpe bewegen sich je nach Leistung, Hersteller und Ausstattung zwischen 100 und 500 Euro. Höherwertige Modelle mit App-Steuerung, integriertem hydraulischem Abgleich oder Sondergrößen für Mehrfamilienhäuser können auch darüber liegen. Wichtig bei der Anschaffung ist die optimale Pumpleistung, denn wer überdimensioniert, zahlt unnötig hohe Anschaffungs- und Stromkosten. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus reicht eine Pumpe mit rund 30 Watt Leistungsaufnahme aus, während Pumpen ab 100 Watt eher für große Heizungsanlagen in Mehrfamilienhäusern konzipiert sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Heizungspumpe?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Pumpentyp</li>



<li>Förderleistung und Anschlussmaß</li>



<li>Zusatzfunktionen</li>



<li>Einbausituation</li>



<li>regionale Stundensätze</li>



<li>Begleitmaßnahmen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Pumpentyp</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Preis einer Heizungspumpe hängt maßgeblich von der verwendeten Technik ab. Moderne Hocheffizienzpumpen mit Permanentmagnetmotor sind in der Anschaffung meist teurer als ältere Standardmodelle, reduzieren durch ihren geringeren Stromverbrauch jedoch langfristig die Betriebskosten.</p><h3 class="wp-block-heading">Förderleistung und Anschlussmaß</h3><p class="wp-block-paragraph">Die erforderliche Pumpenleistung richtet sich nach der Größe der Heizungsanlage, der Anzahl der Heizkreise und dem benötigten Wasserdurchfluss. Auch bei Heizsystemen mit Wärmepumpe muss die Umwälzpumpe auf die Anforderungen der Anlage abgestimmt sein. Leistungsstärkere Modelle sowie Pumpen mit speziellen Anschlussmaßen können höhere Anschaffungskosten verursachen.</p><h3 class="wp-block-heading">Zusatzfunktionen</h3><p class="wp-block-paragraph">Je nach Ausstattung kann der Preis durch zusätzliche Funktionen steigen. Dazu gehören beispielsweise digitale Displays, eine App-Steuerung, Bluetooth-Schnittstellen oder automatische Regelungsfunktionen, die eine bedarfsgerechte Anpassung der Pumpenleistung ermöglichen.</p><h3 class="wp-block-heading">Einbausituation</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Montageaufwand beeinflusst die Gesamtkosten erheblich. Ist die Heizungspumpe schwer zugänglich oder befindet sie sich in einer beengten Einbausituation, kann der Austausch mehr Zeit in Anspruch nehmen und dadurch höhere Arbeitskosten verursachen.</p><h3 class="wp-block-heading">regionale Stundensätze</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für den Einbau unterscheiden sich je nach Region, Fachbetrieb und aktueller Auslastung. Dadurch können die Arbeitskosten für den Pumpentausch trotz gleicher Leistung unterschiedlich ausfallen.</p><h3 class="wp-block-heading">Begleitmaßnahmen</h3><p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Arbeiten wie ein hydraulischer Abgleich, eine Reinigung beziehungsweise Spülung des Heizsystems oder der Einbau eines Schmutzfilters erhöhen zunächst die Kosten. Sie können jedoch dazu beitragen, die Effizienz der Heizungsanlage zu verbessern und die Lebensdauer der neuen Pumpe zu verlängern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kostet der Austausch einer Heizungspumpe inklusive Einbau?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Austausch einer Heizungspumpe kostet inklusive Einbau meist zwischen <strong>400 und 700 Euro</strong>. In einfachen Standardfällen können die Kosten auch niedriger ausfallen. Muss eine integrierte Pumpe ersetzt oder die bestehende Verrohrung angepasst werden, sind dagegen höhere Kosten möglich. Im Preis enthalten sind in der Regel die neue Hocheffizienzpumpe, die Anfahrt, Kleinmaterialien sowie die Demontage der alten und die Montage der neuen Pumpe. Nach dem Einbau nimmt der Fachbetrieb die Pumpe in Betrieb, entlüftet die Anlage und kontrolliert den Anlagendruck sowie die vorgenommenen Einstellungen. Wird zusätzlich ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, erhöhen sich die Gesamtkosten.</p><h3 class="wp-block-heading">Beispielrechnung: Heizungspumpentausch im Einfamilienhaus</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Einfamilienhaus mit zehn Heizkörpern erhält eine neue Hocheffizienzpumpe. Zusätzlich führt der Fachbetrieb einen hydraulischen Abgleich durch. Voreinstellbare Thermostatventile sind bereits vorhanden.</p><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Posten</th>
   <th>Kosten</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Hocheffizienzpumpe (Material)</td>
   <td>250 Euro</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Montage und Inbetriebnahme</td>
   <td>200 Euro</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>hydraulischer Abgleich</td>
   <td>650 Euro</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Entlüftung und Anlagenkontrolle</td>
   <td>100 Euro</td>
 </tr>
 <tr>
   <td><strong>Gesamtkosten</strong></td>
   <td><strong>1.200 Euro</strong></td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich anfragen &amp; Experten beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Zuschüsse oder Fördermittel gibt es für den Austausch einer Heizungspumpe?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>staatliche BAFA-Förderprogramme</li>



<li>regionale Förderungen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">staatliche BAFA-Förderprogramme</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Austausch einer Heizungspumpe kann im Rahmen der <strong>Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)</strong> als Maßnahme zur Heizungsoptimierung gefördert werden. Für die Förderung ist grundsätzlich das <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Informationen_fuer_Antragstellende/informationen_fuer_antragstellende.html?nn=14636" title="">Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)</a> zuständig. Neben dem Austausch der Heizungspumpe können unter bestimmten Voraussetzungen auch ein hydraulischer Abgleich sowie weitere Maßnahmen zur Optimierung des Heizungsverteilsystems bezuschusst werden. Für eine Förderung müssen sowohl technische als auch formale Voraussetzungen erfüllt sein. So muss die Heizungsanlage beispielsweise bereits seit mindestens zwei Jahren in Betrieb sein. Bei Heizungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, gelten zudem weitere Anforderungen, unter anderem hinsichtlich des Anlagenalters. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>]</p><h3 class="wp-block-heading">regionale Förderungen</h3><p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Zuschüsse können je nach Wohnort von Bundesländern, Kommunen oder regionalen Energieversorgern angeboten werden. Die Programme, Fördersätze und Antragsfristen unterscheiden sich regional und können kurzfristig geändert werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche steuerlichen Vorteile gibt es beim Austausch einer Heizungspumpe?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Handwerkerbonus nach § 35a EStG:</strong> Sie können 20 Prozent der Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten von der Einkommensteuer abziehen, maximal 1.200 Euro pro Haushalt und Jahr. Materialkosten sind nicht anrechenbar. Erforderlich sind eine Rechnung und eine unbare Zahlung an den Fachbetrieb. Diese Variante eignet sich besonders für einen einfachen Pumpentausch. [<a href="#quelle-2" title="">2</a>]</li>



<li><strong>energetischer Steuerbonus nach § 35c EStG:</strong> Bei einem selbst genutzten und mindestens zehn Jahre alten Gebäude können 20 Prozent der gesamten förderfähigen Kosten einschließlich Material und Einbau über drei Jahre abgezogen werden. Der Höchstbetrag liegt bei maximal 40.000 Euro pro Wohnobjekt. Die Heizungsanlage muss älter als zwei Jahre sein. Zudem muss die neue Hocheffizienzpumpe die technischen Anforderungen erfüllen und der Fachbetrieb die Maßnahme bescheinigen. Bei wassergeführten Heizungen ist ein hydraulischer Abgleich erforderlich. [<a href="#quelle-3" title="">3</a>]</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Staatliche Fördermittel und steuerliche Vergünstigungen können für dieselbe Maßnahme in der Regel nicht gleichzeitig genutzt werden. Informieren Sie sich am besten vor der Beauftragung eines Fachbetriebs über die passenden Fördermöglichkeiten sowie die aktuellen Voraussetzungen, Fristen und Bedingungen, da sich auch die Förderlandschaft kontinuierlich ändert.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum lohnt sich der Austausch einer alten Heizungspumpe auch ohne Defekt?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>schnelle Amortisation:</strong> Die Investition in eine neue Heizungspumpe inklusive hydraulischem Abgleich kann sich je nach Ausgangssituation bereits innerhalb von bis zu vier Jahren amortisieren. [<a href="#quelle-4" title="">4</a>]</li>



<li><strong>weniger Störgeräusche und Systembelastung:</strong> Alte Pumpen erzeugen oft Vibrationen, Strömungsgeräusche und Druckschwankungen, die das gesamte Heizsystem belasten. Moderne Hocheffizienzpumpen arbeiten dagegen leise.</li>



<li><strong>automatische Anpassung:</strong> Moderne Modelle passen sich automatisch dem Bedarf an.</li>



<li><strong>zusätzliche Ersparnis bei Öl und Gas:</strong> Wer zusätzlich einen hydraulischen Abgleich vornehmen lässt, profitiert von einer gleichmäßigeren Wärmeverteilung in allen Räumen und spart weiter beim Heizöl- oder Gasverbrauch.</li>



<li><strong>hohe Ersparnis bei den Stromkosten:</strong> Pumpen vor 2007 arbeiten meist ungeregelt und verbrauchen ein Vielfaches an Strom im Vergleich zu modernen Hocheffizienzpumpen. Die Differenz summiert sich über die Heizperiode schnell zu mehreren hundert Euro pro Jahr (mit steigenden Strompreisen entsprechend mehr).</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie erkenne ich, ob meine Pumpe noch ungeregelt arbeitet?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Blick auf das Typenschild der Pumpe gibt erste Hinweise, denn steht dort nur ein einzelner Leistungswert in der Spalte „P1“, handelt es sich meist um eine einstufige, ungeregelte Pumpe. Mehrstufige ungeregelte Modelle haben mehrere Leistungswerte. Hocheffizienzpumpen zeigen einen Energieeffizienzindex (EEI) auf dem Typenschild und arbeiten typischerweise mit 3 bis 20 Watt. Im Zweifel kann ein Heizungsbauer die Pumpe vor Ort einordnen und das Einsparpotenzial konkret beziffern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie viel Strom spart eine neue Heizungspumpe?</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine moderne Hocheffizienzpumpe kann den Stromverbrauch gegenüber einer alten ungeregelten Heizungspumpe um bis zu 70 Prozent und mehr senken. Während ältere Modelle häufig dauerhaft 60 bis 130 Watt aufnehmen und jährlich etwa 400 bis 600 Kilowattstunden verbrauchen, kommen moderne Pumpen meist mit drei bis 20 Watt beziehungsweise rund 50 bis 100 Kilowattstunden pro Jahr aus. Bei einem Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde sinken die jährlichen Stromkosten dadurch von etwa 140 bis 210 Euro auf rund 18 bis 35 Euro (Stand Mai 2026). Je nach Ausgangsverbrauch sind Einsparungen von ungefähr 105 bis 190 Euro pro Jahr möglich. Über eine Lebensdauer von 15 Jahren können sich die Einsparungen bei gleichbleibendem Strompreis auf rund 1.575 bis 2.850 Euro summieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie lange hält eine Heizungspumpe?</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine moderne Heizungspumpe ist auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Im Durchschnitt halten Umwälzpumpen 10 bis 15 Jahre, in vielen Fällen aber auch darüber hinaus. Die tatsächliche Lebensdauer hängt jedoch stark von der Qualität des Heizwassers, der Häufigkeit der Wartung und den Betriebsbedingungen ab. Auch die korrekte Dimensionierung sowie ein moderater Betrieb ohne ständige Belastung an der Leistungsgrenze tragen zu einer langen Funktionsfähigkeit bei.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Probleme können nach dem Austausch einer Heizungspumpe auftreten?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lufteinschlüsse im Heizsystem: </strong>Beim Austausch der Heizungspumpe gelangt häufig Luft in den Heizkreislauf. Dadurch können Glucker- oder Strömungsgeräusche entstehen. In den meisten Fällen reicht es aus, die Heizkörper und gegebenenfalls die Pumpe zu entlüften.</li>



<li><strong>falsche Pumpeneinstellung: </strong>Ist die Förderhöhe oder die Regelungsart nicht optimal eingestellt, werden einzelne Heizkörper nicht ausreichend warm oder es entstehen störende Fließgeräusche.</li>



<li><strong>Probleme mit älteren Heizungsanlagen: </strong>Bei älteren Heizgeräten oder herstellerspezifischen Pumpensystemen kann es vorkommen, dass eine neue Hocheffizienzpumpe nicht optimal mit der vorhandenen Regelung zusammenarbeitet. In solchen Fällen sind Anpassungen an der Heizungsregelung oder der Austausch weiterer Bauteile erforderlich.</li>



<li><strong>Strömungsgeräusche im Heizsystem: </strong>Ist die Förderleistung der neuen Pumpe zu hoch eingestellt, kann es zu erhöhten Strömungsgeräuschen an Heizkörpern oder Thermostatventilen kommen. Eine Anpassung der Pumpeneinstellungen oder ein hydraulischer Abgleich beheben das Problem meist schnell.</li>



<li><strong>Geräusche nach der Inbetriebnahme: </strong>Leichte Strömungsgeräusche unmittelbar nach dem Pumpentausch sind normal und verschwinden häufig, sobald die restliche Luft aus dem Heizsystem entfernt wurde.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Eine fachgerechte Funktionskontrolle nach dem Einbau gehört daher bei einem seriösen Heizungsbetrieb zum Leistungsumfang. Treten derartige Probleme auf, verfügt der Fachbetrieb über die notwendigen Kenntnisse, um die Ursache zu erkennen und eine passende Lösung umzusetzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sommerbetrieb aktivieren:</strong> Stellen Sie die Heizungsanlage im Sommer auf reinen Warmwasserbetrieb. So läuft die Heizungspumpe nicht unnötig weiter und verbraucht weniger Strom.</li>



<li><strong>Heizwasser prüfen lassen:</strong> Der Fachbetrieb sollte den pH-Wert und die Wasserqualität kontrollieren. Ungeeignetes Heizwasser kann Korrosion fördern und Bauteile der neuen Pumpe beschädigen.</li>



<li><strong>Stromverbrauch vergleichen:</strong> Notieren Sie den Stromverbrauch vor und nach dem Austausch. So lässt sich prüfen, ob die neue Hocheffizienzpumpe die erwartete Einsparung erreicht.</li>



<li><strong>Wartung der Anlage prüfen:</strong> Regelmäßige Inspektionen helfen, Störungen an Pumpe, Brenner, Ventilen und Ausdehnungsgefäß frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu vermeiden.</li>



<li><strong>Fachbetriebe vergleichen:</strong> Holen Sie mehrere Angebote von verschiedenen Heizungsfachbetrieben ein und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch Erfahrung, Qualifikation und Serviceleistungen. Achten Sie besonders auf Expertise im Bereich Hocheffizienzpumpen und Energieoptimierung, um eine fachgerechte Installation und langfristige Einsparungen sicherzustellen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich anfragen &amp; Experten beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine defekte Heizungspumpe macht sich häufig durch kalte Heizkörper, ungewöhnliche Geräusche oder einen erhöhten Stromverbrauch bemerkbar. Bei entsprechenden Anzeichen sollte die Pumpe zeitnah von einem Fachbetrieb überprüft werden. Eine Reparatur lohnt sich aufgrund der häufig hohen Kosten und der begrenzten Verfügbarkeit von Ersatzteilen meist nicht. Der Austausch gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe kann den Stromverbrauch der Umwälzpumpe deutlich reduzieren und die Effizienz der Heizungsanlage verbessern. Die Gesamtkosten hängen unter anderem von der Dimensionierung, dem Pumpenmodell und dem Hersteller ab. Hinzu kommen die Arbeitskosten für den fachgerechten Einbau. Wird zusätzlich ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, erhöhen sich die Kosten entsprechend. Je nach Voraussetzungen können für die Heizungsoptimierung Fördermittel genutzt werden. Alternativ kommen steuerliche Vergünstigungen für energetische Maßnahmen oder Handwerkerleistungen infrage. Wer den Pumpentausch sorgfältig plant und einen qualifizierten Fachbetrieb beauftragt, sichert langfristig einen zuverlässigen Heizbetrieb und kann Energie- sowie Betriebskosten reduzieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Heizungspumpe defekt: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Was kostet ein Notdienst, wenn die Heizungspumpe im Winter ausfällt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Heizungsnotdienst kann im Vergleich zu einem regulären Handwerkertermin deutlich teurer sein und je nach Einsatzzeit das Doppelte oder mehr kosten. Die Kosten für die notwendige Lösung hängen dabei vom Umfang des Problems und den erforderlichen Arbeiten ab. Um einen unerwarteten Ausfall während der Heizsaison zu vermeiden, empfiehlt sich insbesondere bei älteren Heizungsanlagen eine frühzeitige Prüfung und Wartung vor Beginn der Heizperiode. So lassen sich mögliche Probleme rechtzeitig erkennen und die zuverlässige sowie effiziente Funktion der Heizung sicherstellen.</p><h3 class="wp-block-heading">Muss ich beim Pumpentausch die gesamte Heizungsanlage entleeren?</h3><p class="wp-block-paragraph">Meist muss die Heizungsanlage für den Pumpentausch nicht vollständig entleert werden. Sind vor und hinter der Pumpe Absperrventile vorhanden, kann der Fachbetrieb nur den betroffenen Abschnitt vom Heizkreislauf trennen. Dabei tritt lediglich eine geringe Menge Restwasser aus. Eine vollständige Entleerung ist in der Regel nur nötig, wenn Absperrventile fehlen, die Anlage gespült werden soll oder weitere Arbeiten anstehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer trägt die Kosten für eine defekte Heizungspumpe in einer Mietwohnung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für die Reparatur oder den Austausch trägt grundsätzlich der Vermieter, da die Heizungspumpe als Teil der Heizungsanlage zur Mietsache zählt. Mieter sollten den Defekt deshalb möglichst schnell melden, aber nicht ohne Absprache selbst einen Fachbetrieb beauftragen. Bei einer Zentralheizung profitieren die Bewohner indirekt von einer neuen, sparsameren Pumpe, da deren Stromkosten über die Betriebskosten verteilt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. „Heizungsoptimierung“. <em>BAFA.de</em>, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, <a href="http://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Heizungsoptimierung/heizungsoptimierung_node.html" title="">www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Heizungsoptimierung/heizungsoptimierung_node.html</a>. Zugegriffen 31. Juli 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] Bundesministerium der Finanzen. „§ 35a Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen“. <em>Einkommensteuer-Hinweise (EStH)</em>, Bundesministerium der Finanzen, <a href="https://esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2020/A-Einkommensteuergesetz/V-Steuerermaessigungen/4-Steuerermaessigung-bei-Aufwendungen-fuer-haushaltsnahe-Beschaeftigungsverhaeltnisse/Paragraf-35a/inhalt.html" title="">esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2020/A-Einkommensteuergesetz/V-Steuerermaessigungen/4-Steuerermaessigung-bei-Aufwendungen-fuer-haushaltsnahe-Beschaeftigungsverhaeltnisse/Paragraf-35a/inhalt.html</a>. Zugegriffen 31. Juli 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] Bundesministerium der Finanzen. „§ 35c Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden“. <em>Einkommensteuer-Hinweise (EStH)</em>, Bundesministerium der Finanzen, <a href="https://esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2020/A-Einkommensteuergesetz/V-Steuerermaessigungen/6-Steuerermaessigung-fuer-energetische-Massnahmen/Paragraf-35c/inhalt.html" title="">esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2020/A-Einkommensteuergesetz/V-Steuerermaessigungen/6-Steuerermaessigung-fuer-energetische-Massnahmen/Paragraf-35c/inhalt.html</a>. Zugegriffen 31. Juli 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-4">[4] Umweltbundesamt. „Umwälzpumpe optimieren und Heizkosten sparen“. <em>Umweltbundesamt.de</em>, Umweltbundesamt, 8. November 2023, <a href="http://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizungsumwaelzpumpe" title="">www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizungsumwaelzpumpe</a>. Zugegriffen 31. Juli 2026.</p><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizungspumpe-defekt-20267666">Heizungspumpe defekt: Ursachen, Symptome, Austausch & Kosten</a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/abgasmessung-heizung-20267511</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 08:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reparatur & Wartung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.heizungsbau.net/magazin/?p=7511</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Heizung arbeitet dann besonders effizient, sicher und umweltverträglich, wenn ihre Abgaswerte regelmäßig überprüft werden. Mit zunehmender Betriebsdauer können sich Einstellungen verändern, Bauteile verschleißen oder sich Ablagerungen bilden. Die Folge sind oft steigende Schadstoffemissionen und ein schlechterer Wirkungsgrad. Das belastet die Umwelt und kann die Energiekosten spürbar erhöhen. Die Abgasmessung liefert dafür einen objektiven Statuscheck. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Eine Heizung arbeitet dann besonders effizient, sicher und umweltverträglich, wenn ihre Abgaswerte regelmäßig überprüft werden. Mit zunehmender Betriebsdauer können sich Einstellungen verändern, Bauteile verschleißen oder sich Ablagerungen bilden. Die Folge sind oft steigende Schadstoffemissionen und ein schlechterer Wirkungsgrad. Das belastet die Umwelt und kann die Energiekosten spürbar erhöhen. Die Abgasmessung liefert dafür einen objektiven Statuscheck. Sie zeigt, ob die Verbrennung sauber und stabil läuft, ob ausreichend Luft zugeführt wird und ob die Anlage die geltenden Grenzwerte einhält. Gleichzeitig lassen sich frühzeitig Hinweise auf Fehlfunktionen erkennen, etwa durch ungünstige Verbrennungseinstellungen, verstopfte Luftwege oder einen Wartungsbedarf am Brenner. So trägt die Messung nicht nur zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bei, sondern auch zur Betriebssicherheit und zu einer dauerhaft wirtschaftlichen Nutzung der Heizungsanlage.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Die Abgasmessung dient der Kontrolle von Schadstoffwerten und der Effizienz einer Heizungsanlage. Gesetzliche Grundlagen legen fest, wann und welche Grenzwerte einzuhalten sind.</li>



<li>Die Messung liefert wichtige Daten zu Abgasverlust, CO-Gehalt, Abgastemperatur und Verbrennungsluftzufuhr.</li>



<li>Zuständig für die Durchführung der Abgasmessung bei einer Heizung ist grundsätzlich der bevollmächtigte Schornsteinfeger. Ein Heizungsbauer darf Abgasmessungen im Rahmen von Wartungen durchführen, um die optimale Einstellung zu prüfen. </li>



<li>Gas verbrennt nahezu rückstandsfrei, was zu stabilen CO-Werten und niedrigen Rußbildungen führt. Ölheizungen hingegen reagieren empfindlicher auf Verschmutzungen und schwankende Brennstoffqualität, weshalb höhere CO-Werte toleriert werden. Zudem führt die höhere Abgastemperatur zu größeren Abgasverlusten, sodass die Grenzwertskala breiter ausfällt. </li>



<li>Eine schlechte Abgasqualität bei privaten Heizungsanlagen hat sowohl ökonomische als auch ökologische Folgen. Verstöße gegen Mess- oder Grenzwertpflichten können im schlimmsten Fall zur Stilllegung der Anlage führen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Abgasmessung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Abgasmessung ist ein technisches Prüfverfahren, das die Verbrennungsgase einer Heizungsanlage analysiert und bewertet. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Gerät Brennstoffe vollständig und schadstoffarm nutzt, denn unvollständige Verbrennung führt zu Energieverlusten und erhöhten Emissionen. Die Messung dient somit sowohl dem Umweltschutz als auch der Betriebssicherheit, da sie potenziell gefährliche Entwicklungen wie steigendes Kohlenstoffmonoxid (CO) und Sauerstoff (O₂) erkennt. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Abgasmessung ist die Bewertung der Emissionen und der Verbrennungsqualität, insbesondere im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben. Bei einer <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/kategorie/gasheizung" title="">Gasheizung</a> liegt der Schwerpunkt meist auf der Kontrolle von Abgaswerten und der Effizienz, wobei der Abgasverlust als zentrale Kenngröße zeigt, ob die Anlage wirtschaftlich arbeitet oder unnötig Energie über den Abgasweg verliert. Bei ölgeführten Anlagen wird zusätzlich häufig die Rußzahl herangezogen, weil sie Hinweise darauf liefert, ob die Verbrennung vollständig abläuft oder es zu Rußbildung kommt, ein typischer Indikator für falsche Einstellungen, Wartungsbedarf oder ungünstige Betriebsbedingungen. Die Messergebnisse werden im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen dokumentiert und fließen in eine <strong>Messbescheinigung</strong> ein, die den ordnungsgemäßen Zustand der Anlage nachweist und die Einhaltung relevanter Grenzwerte belegt. In diesem Zusammenhang wird häufig auch auf übergeordnete Vorgaben wie das Luftreinhaltegesetz verwiesen, da die regelmäßige Überprüfung dazu beiträgt, Schadstoffemissionen zu reduzieren und die Luftqualität langfristig zu verbessern. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wann ist eine Abgasmessung vorgeschrieben?</h2><p class="wp-block-paragraph">Je nach Heizsystem sind für die Abgasmessung <strong>Prüfintervalle von etwa 2 bis 5 Jahren </strong>vorgesehen, in manchen Fällen auch kürzer. Die Pflicht dazu besteht, wenn die Feuerstätte mit fossilen oder festen Brennstoffen wie Gas, Öl, Holz oder Pellets betrieben wird. Rechtsgrundlage der Messpflicht sind insbesondere die Regelungen der <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_1_2010/BJNR003800010.html" title="">Ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung</a> (1. BImSchV). Es handelt sich dabei nicht um eine freiwillige, sondern um eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Heizungen, die über längere Zeit hinweg stabile Werte aufweisen, können teilweise in größere Intervalle eingestuft werden. Systeme mit häufigen Grenzwertüberschreitungen oder erkennbaren Verschleißerscheinungen unterliegen strengeren Prüfzyklen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ob eine Anlage tatsächlich messtechnisch überwacht werden muss, hängt von mehreren Faktoren ab:</p><ul class="wp-block-list">
<li>dem eingesetzten Brennstoff</li>



<li>der technischen Bauart der Heizung</li>



<li>dem Baujahr der Anlage</li>



<li>Art der Verbrennungsluftzufuhr (raumluftabhängig oder -unabhängig)</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wer ist für die Abgasmessung zuständig?</h2><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich liegt es in der Verantwortung des Betreibers, die Abgasmessung zu veranlassen, für die nach § 14 Absatz 1 der 1. BImSchV ausschließlich der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger zugelassen ist. Im Normalfall wird dieser sich aber auch bei Ihnen melden, wenn es wieder an der Zeit ist. Er übernimmt dabei nicht nur die Messung, sondern gibt die Bescheinigung über das Ergebnis aus und trägt die Messwerte in eine Datenbank ein. Häufig kombiniert er die Messung mit der Feuerstätten­prüfung oder einer anstehenden Reinigung. </p><p class="wp-block-paragraph">Der Schornsteinfeger übernimmt bei der Abgasmessung nicht nur eine Prüffunktion, sondern auch eine hoheitliche Verantwortung. Er handelt im Auftrag des Staates und ist gesetzlich dazu verpflichtet, unabhängig und neutral zu bewerten, frei von wirtschaftlichen Interessen. Dabei achtet er insbesondere auf sicherheitsrelevante Details, die für Laien oft nicht erkennbar sind, etwa atypische Abgasströmungen oder bauliche Mängel an der Abgasführung. Auch die langfristige Archivierung der Messergebnisse gehört zu seinen Aufgaben. Sie bildet die Grundlage für spätere Vergleiche und für behördliche Nachweise. Um Interessenskonflikte zu vermeiden, darf der Schornsteinfeger <strong>keine Reparaturen</strong> durchführen. Stattdessen informiert er den Betreiber über notwendige Maßnahmen und gibt sicherheitsrelevante Hinweise zur weiteren Vorgehensweise.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Heizsysteme müssen regelmäßig gemessen werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Messpflichtig sind alle Heizsysteme mit einer Nennwärmeleistung ab 4 Kilowatt, die durch Verbrennung Energie erzeugen und dadurch Abgase freisetzen. Dazu zählen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Gasheizungen mit modulierender Brenner­technik, raumluftabhängig oder raumluftunabhängig</li>



<li>Ölfeuerungs­kessel, insbesondere ältere Standard‑ oder Niedertemperatur­geräte</li>



<li>Holzvergaser</li>



<li>Hackschnitzelanlagen</li>



<li>zentrale Kamin- oder Kachelöfen, sofern sie als Heizungsanlage genutzt werden</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche gesetzlichen Grundlagen gelten für die Abgasmessung?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV):</strong> Diese Verordnung legt fest, welche Heizungsanlagen geprüft werden müssen, welche Grenzwerte gelten und in welchen Intervallen die Messung zu erfolgen hat. </li>



<li><strong>Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO):</strong> Sie regelt, welche Arbeiten der Schornsteinfeger durchzuführen hat. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="messpflichten-nach-1-bimschv-bersicht">Die Messpflichten nach 1. BImSchV in der Übersicht</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Kategorie</td>
<td>Rechtsgrundlage</td>
<td>gilt für</td>
<td>Pflicht</td>
<td>Intervall</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Überprüfung vor Inbetriebnahme (Ableitbedingungen)</td>
<td>§ 14 Abs. 1</td>
<td>neue und wesentlich geänderte Feuerungsanlagen (allgemein, bezogen auf Ableitbedingungen)</td>
<td>vor Inbetriebnahme ist die Einhaltung der Anforderungen des § 19 (Ableitbedingungen/Abgasanlage) durch einen Schornsteinfeger festzustellen</td>
<td>vor Inbetriebnahme</td>
</tr>
<tr>
<td>Erstmessung nach Errichtung oder wesentlicher Änderung</td>
<td>§ 14 Abs. 2</td>
<td>ab 22.03.2010 errichtete oder wesentlich geänderte Feuerungsanlagen, für die Anforderungen z. B. in § 3 Abs. 3, § 4 Abs. 1, 3–7, § 5, § 6 Abs. 1/2 oder §§ 7–10 festgelegt sind</td>
<td>Einhaltung der jeweils einschlägigen Anforderungen ist durch Messungen von Schornsteinfeger festzustellen</td>
<td>vor Inbetriebnahme</td>
</tr>
<tr>
<td>Ausnahmen von der Erstmessung nach § 14 Abs. 2</td>
<td>§ 14 Abs. 3</td>
<td>bestimmte kleine/spezielle Anlagen</td>
<td>§ 14 Abs. 2 gilt nicht u. a. für: Einzelraumfeuerungsanlagen (flüssige Brennstoffe) ≤ 11 kW, Anlagen ≤ 11 kW nur zur Brauchwassererwärmung, Anlagen mit bestimmten Sondergasen (z. B. Biogas, Klärgas etc.), Brennwertgeräte hinsichtlich der Anforderungen des § 10</td>
<td>–</td>
</tr>
<tr>
<td>wiederkehrende Messungen (Öl/Gas)</td>
<td>§ 15 Abs. 3</td>
<td>Öl- oder Gasfeuerungsanlagen ab 4 kW, für die in §§ 7–10 Anforderungen festgelegt sind</td>
<td>Einhaltung der Anforderungen ist durch Messungen von Schornsteinfeger regelmäßig festzustellen.</td>
<td>alle 3 Kalenderjahre (Inbetriebnahme/wesentliche Änderung) oder alle 2 Kalenderjahre; abweichend: alle 5 Kalenderjahre bei selbstkalibrierender kontinuierlicher Verbrennungsregelung</td>
</tr>
<tr>
<td>wiederkehrende Messungen (Festbrennstoffanlagen, nicht Einzelraum)</td>
<td>§ 15 Abs. 1 (i. V. m. § 5 Abs. 1 und § 25 Abs. 1 S. 1)</td>
<td>Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe (ab 4 kW), ausgenommen Einzelraumfeuerungsanlagen</td>
<td>Einhaltung der Anforderungen (u. a. Grenzwerte/Anforderungen nach § 5 und Übergangsvorgaben nach § 25) ist durch Messungen von Schornsteinfeger regelmäßig festzustellen</td>
<td>alle 2 Kalenderjahre (wiederkehrend); teils differenziertere Regelungen je nach Anlagentyp und Brennstoff</td>
</tr>
<tr>
<td>Überprüfung und Übergang von Einzelraumfeuerungsanlagen (Festbrennstoffe)</td>
<td>§ 15 Abs. 2 (Überprüfung) und § 26 (Übergangsregel)</td>
<td>Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe (z. B. Kamin-/Kachelöfen)</td>
<td>§ 15 Abs. 2: Überprüfung bestimmter Anforderungen im Zusammenhang mit der regelmäßigen Feuerstättenschau (durch Bezirksschornsteinfeger)<br>§ 26: Übergangsregelungen/Weiterbetriebsvoraussetzungen für vor 22.03.2010 errichtete Anlagen, inkl. Nachweis-/Grenzwertlogik</td>
<td>Feuerstättenschau-Zyklus nach Schornsteinfegerrecht; Übergang je nach Anlage/Datum nach § 26 (Die meisten Übergangsfristen nach § 26 sind bereits abgelaufen)</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie oft muss eine Abgasmessung durchgeführt werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Häufigkeit der Abgasmessung richtet sich nach gesetzlichen Intervallen, die abhängig von Brennstoff, Anlagentechnik und Gerätealter festgelegt sind. Moderne Gas-Brennwertanlagen werden in größeren Abständen geprüft, während ältere Ölgeräte typischerweise jährlich kontrolliert werden müssen. Festbrennstoffanlagen haben teilweise noch engere Intervalle, insbesondere wenn sie hohe Emissionen oder instabile Verbrennungsbedingungen aufweisen. Diese unterschiedlichen Prüfzyklen sollen die Sicherheit und Effizienz der jeweiligen Systeme gewährleisten. Die Einhaltung der Intervalle ist eine Pflicht des Betreibers.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Faktoren beeinflussen das Messintervall?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>technischer Aufbau des Geräts</li>



<li>Zustand des Brenners</li>



<li>Brennstoffart</li>



<li>individuelle Emissionswerte früherer Messungen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Typische Abgasmessintervalle in der Übersicht</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Heizungsart/Geräteeigenschaft</td>
<td>typisches Messintervall</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Gasheizungen</td>
<td>2 bis 3 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>Ölheizungen</td>
<td>alle 2 Jahre oder kürzer</td>
</tr>
<tr>
<td>Feststoff‑Heizsysteme</td>
<td>alle 3 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>Brennwertgeräte und neue Systeme</td>
<td>bis zu 5 Jahre</td>
</tr>
</tbody>
</table><p class="wp-block-paragraph">Beachten Sie hier aber, dass dies nur Anhaltspunkte sind und die exakten Fristen immer landesspezifisch und anhand der aktuellen Verordnung/KÜO speziell für die von Ihnen verwendete Heizung zu prüfen sind. Der richtige Ansprechpartner ist hier der Schornsteinfeger. Aber auch ein Heizungstechniker kann Ihnen hier weiterhelfen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was passiert bei einer Abgasmessung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der Abgasmessung wird die Heizungsanlage im laufenden Betrieb auf zentrale Parameter überprüft, die Aufschluss über ihre</p><ul class="wp-block-list">
<li>Effizienz,</li>



<li>Umweltverträglichkeit und</li>



<li>Betriebssicherheit</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">geben. Im Fokus stehen dabei die Qualität der Verbrennung sowie die Einhaltung gesetzlich festgelegter Grenzwerte. Der Schornsteinfeger kontrolliert, ob die Anlage die eingesetzte Energie vollständig und sauber verbrennt oder ob Anzeichen für technische Mängel vorliegen. Zusätzlich wird überprüft, ob sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllt sind, beispielsweise in Bezug auf die Luftzufuhr oder den Zustand der Abgasführung. Die erhobenen Werte bilden die Grundlage für die abschließende Bewertung, die in einem Messbericht dokumentiert wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie läuft eine Abgasmessung ab? [Schritt-für-Schritt]</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zugangsprüfung und Sichtkontrolle: </strong>Der Schornsteinfeger verschafft sich zunächst einen Überblick über die Heizungsanlage. Er kontrolliert, ob alle für die Messung relevanten Bauteile, insbesondere Messöffnungen, Brenner und Abgasleitung, frei zugänglich sind. Zudem prüft er, ob äußerlich erkennbare Mängel oder sicherheitsrelevante Auffälligkeiten bestehen, etwa Korrosion, Undichtigkeiten oder Beschädigungen am Wärmetauscher</li>



<li><strong>Start der Heizungsanlage:</strong> Um aussagekräftige Werte zu erhalten, wird die Heizungsanlage für einige Minuten in Betrieb genommen, damit sich stabile Betriebsbedingungen einstellen. Erst bei Erreichen der Nenntemperatur beginnt die eigentliche Messung.</li>



<li><strong>Einführen der Messsonde:</strong> Am vorgesehenen Messstutzen in der Abgasleitung öffnet der Prüfer die Klappe oder Schraube, um Zugang zum Rauchgasstrom zu erhalten. Die Sonde des digitalen Messgeräts wird dort eingeführt. Je nach Gerätekonfiguration misst sie mehrere Werte gleichzeitig.</li>



<li><strong>Erfassung der Messwerte:</strong> Das Messgerät erfasst kontinuierlich zentrale Abgasparameter wie Abgasverlust, Abgastemperatur, Sauerstoffanteil (O₂) und Kohlenmonoxid-Gehalt (CO). Bei besonderen Gerätetypen oder auffälligen Werten können auch zusätzliche Prüfgrößen wie der CO₂-Anteil oder der Unterdruck im Abgassystem gemessen werden.</li>



<li><strong>Beobachtung der Stabilität: </strong>Die Messung wird nur dann gewertet, wenn die Messwerte stabil sind. Schwankungen während der Anheizphase oder durch unregelmäßige Brennerzyklen würden das Ergebnis verfälschen. Daher bleibt die Sonde so lange im Abgasstrom, bis konstante Werte angezeigt werden. </li>



<li><strong>zusätzliche Funktionskontrollen: </strong>Parallel zur Messung führt der Schornsteinfeger weitere Kontrollen durch, etwa zur Funktion des Gebläses, der Zündung oder zur Beschaffenheit der Verbrennungsluftzufuhr. Auch der Zustand der Flammenbildung wird visuell beurteilt.</li>



<li><strong>Auswertung und Protokollierung:</strong> Die erfassten Daten werden durch das Messgerät automatisch mit den gesetzlichen Grenzwerten abgeglichen. Anschließend werden alle Ergebnisse in einem digitalen Messbericht dokumentiert, der sowohl dem Betreiber als auch den zuständigen Behörden als Nachweis dient.</li>



<li><strong>Beratung bei Auffälligkeiten:</strong> Sollten einzelne Grenzwerte überschritten oder technische Mängel festgestellt werden, informiert der Schornsteinfeger den Betreiber umgehend. Er gibt Hinweise zur Ursachenklärung und erläutert, welche Maßnahmen zur Mängelbeseitigung erforderlich sind.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Werte werden bei einer Abgasmessung erfasst?</h2><p class="wp-block-paragraph">Zu den wichtigsten Parametern, die bei einer Abgasmessung erfasst werden, gehören der Abgasverlust, der Kohlenmonoxid-Gehalt, die Abgastemperatur und der Sauerstoffanteil der Abgase. </p><ul class="wp-block-list">
<li>Der Abgasverlust zeigt an, wie viel Energie ungenutzt über den Schornstein verloren geht. Ein hoher Wert steht für ineffiziente Wärmeausnutzung und steigenden Brennstoffverbrauch.</li>



<li>Der Kohlenmonoxid-Gehalt (CO) gibt Hinweise auf unvollständige oder gestörte Verbrennung. Zu hohe CO-Werte gelten als gesundheitsgefährdend und deuten oft auf technische Mängel hin.</li>



<li>Die Abgastemperatur dient als Indikator für die Effizienz des Wärmetauschers und die korrekte Einstellung der Brennkammer. Hohe Temperaturen weisen häufig auf Verschmutzungen oder fehlerhafte Einstellungen hin.</li>



<li>Der Sauerstoffanteil (O₂) ermöglicht Rückschlüsse auf die Luftzufuhr zur Verbrennung. Zu wenig oder zu viel Sauerstoff kann die Qualität der Verbrennung negativ beeinflussen und auf falsche Brennereinstellungen hindeuten.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading"> Welche Grenzwerte gelten bei der Abgasmessung?</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Heizungsart (Brennstoffgruppe)</td>
<td>Leistung (kW)</td>
<td>Staub (mg/Nm³)</td>
<td>CO (mg/Nm³)</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Holz- und Kohleheizungen (klassisch, Stufe 1)</td>
<td>4 bis 500 / &gt; 500</td>
<td>150 / 150</td>
<td>1000 / 500</td>
</tr>
<tr>
<td>Holzheizungen mit Hackschnitzel (Stufe 2)</td>
<td>4 bis 500 / &gt; 500</td>
<td>20 / 20</td>
<td>400 / 400</td>
</tr>
<tr>
<td>moderne Scheitholz-Heizungen (Stufe 2, ab 2017)</td>
<td>4 bis 500 / &gt; 500</td>
<td>20 / 20</td>
<td>400 / 400</td>
</tr>
<tr>
<td>Industrieanlagen mit Altholz/Holzstaub (Stufe 2)</td>
<td>30 bis 100 / 100 bis 500 / &gt; 500</td>
<td>20 / 20 / 20</td>
<td>400 / 400 / 400</td>
</tr>
<tr>
<td>Pellet- und Strohheizungen (Stufe 2, ab 2015)</td>
<td>4 bis 100</td>
<td>20</td>
<td>400</td>
</tr>
<tr>
<td>alle neuen Anlagen ab 2015 (Holzvergaser etc., Stufe 2)</td>
<td>≥ 4</td>
<td>10 bis 20</td>
<td>400</td>
</tr>
<tr>
<td>neue Industrieanlagen ab 2015 (Stufe 2)</td>
<td>&gt; 500</td>
<td>20</td>
<td>400</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"> „Stufe 1“ und „Stufe 2“ der 1. BImSchV definieren schrittweise verschärfte Emissionsgrenzwerte für Staub, CO und Wirkungsgrade bei neuen Holz- und Kohlefeuerungen. Stufe 1 galt für Anlagen von 2010 bis Ende 2014 und führte bereits strengere Vorgaben ein, während Stufe 2 ab 2015 (für viele Kesseltypen ab 2017) noch niedrigere Staub- und CO-Werte vorschreibt, sodass nur konforme Geräte neu installiert werden dürfen. Ältere Stufe-1-Anlagen sind weiter nutzbar, unterliegen aber teils Austauschfristen , während Stufe-2-Geräte zukunftssicher sind. <a href="#quelle-1">[1]</a></p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie unterscheiden sich die Grenzwerte je nach Heizungsart?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Gasheizungen gelten als besonders emissionsarm, weshalb sie strengere CO-Grenzwerte einhalten müssen. Strengere CO-Grenzwerte bedeuten hier höhere Anforderungen an bereits saubere Technologien, um weitere Reduktionen zu erzwingen und den technischen Stand voranzutreiben.</li>



<li>Ölheizungen produzieren naturgemäß mehr Partikel (Ruß/Feinstaub) und höhere Abgastemperaturen, was in großzügigeren Grenzwerten zum Abgasverlust resultiert. Die 1. BImSchV fördert die schrittweise Sanierung via Abgasverlustmessung und Rußkontrolle bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit. Die Differenzierung schützt die Luft langfristig, ohne unverhältnismäßige Härten zu erzeugen.</li>



<li>Festbrennstoffanlagen wie Holzvergaser oder Pelletheizungen unterliegen je nach Bauart und Wirkungsgrad deutlich anderen Bewertungsmaßstäben, da ihre Verbrennung stärker von der Brennstoffqualität und dem Feuchtegehalt abhängt. </li>



<li>Brennwertgeräte aller Brennstoffarten verfügen über niedrigste Grenzwerte, da sie mit moderner Kondensationstechnik arbeiten und sehr geringe Abgastemperaturen aufweisen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Gut zu wissen:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/kategorie/waermepumpen">Wärmepumpen</a> arbeiten emissionsfrei ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe oder Biomasse, weshalb sie nicht unter die 1. BImSchV fallen, die Feuerungsanlagen regelt. Stattdessen unterliegen sie anderen Vorschriften wie der Heizkostenverordnung (HKVO) für verbrauchsabhängige Abrechnung (Strom-/Wärmezähler) oder GEG-Prüfungen zur Effizienz.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn die Abgasmessung nicht bestanden wird?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Betreiber steht zunächst in der Pflicht, die Mängel zeitnah zu beheben. Dazu muss er ein Fachunternehmen beauftragen, das die Anlage fachgerecht instand setzt. Danach erfolgt eine erneute Messung, um die Einhaltung der Vorgaben zu bestätigen. Wird die Mängelbeseitigung nicht fristgerecht durchgeführt, kann eine behördliche Nutzungsuntersagung erfolgen, also die Stilllegung der Anlage. Zusätzlich kann die zuständige Behörde Bußgelder verhängen, da die Einhaltung der Grenzwerte ein sicherheitsrelevanter Faktor ist. Bei stark erhöhten CO-Werten kann zudem eine unmittelbare Gefährdung für Bewohner entstehen, weshalb der Schornsteinfeger in solchen Fällen sofortige Maßnahmen ergreifen darf. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Messgeräte werden für die Abgasmessung verwendet?</h2><p class="wp-block-paragraph">Für die Abgasmessung werden hochpräzise digitale Geräte verwendet, die speziell für den Einsatz an Heizungsanlagen entwickelt wurden. Diese Geräte sind in der Lage, mehrere Messwerte gleichzeitig zu erfassen. Zusätzlich prüfen sie wichtige Betriebsparameter wie den Unterdruck im Abgassystem oder die Temperatur der Verbrennungsluft. </p><h3 class="wp-block-heading">Messgeräte für Abgasmessung in der Übersicht</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Messgerät/Sensor</td>
<td>Was wird gemessen?</td>
<td>Warum ist das wichtig?</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>CO-Sensor (Kohlenmonoxid)</td>
<td>Kohlenmonoxidgehalt im Abgas</td>
<td>Hoher CO-Wert zeigt unvollständige oder gestörte Verbrennung</td>
</tr>
<tr>
<td>O₂-Sensor (Sauerstoff)</td>
<td>Sauerstoffanteil im Abgasstrom</td>
<td>Erlaubt Rückschlüsse auf die Luftzufuhr und die Effizienz der Verbrennung</td>
</tr>
<tr>
<td>Temperatursensor</td>
<td>Abgas- und gegebenenfalls Verbrennungslufttemperatur</td>
<td>Zur Beurteilung der Energieeffizienz und Funktion des Wärmetauschers</td>
</tr>
<tr>
<td>Berechnungsmodul Abgasverlust</td>
<td>Prozentualer Wärmeverlust über den Schornstein</td>
<td>Zeigt, wie viel Energie verloren geht</td>
</tr>
<tr>
<td>Drucksensor (Unterdruckmessung)</td>
<td>Druckverhältnisse im Abgassystem</td>
<td>Erkennt Störungen im Rauchgasabzug, die zu Sicherheitsrisiken führen können</td>
</tr>
<tr>
<td>Datenspeichersystem</td>
<td>Alle Messwerte und Protokolle der Messung</td>
<td>Sichert die Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit aller Messungen über Jahre hinweg</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Moderne Abgasmessgeräte sind mit einer internen Speichereinheit ausgestattet, die sämtliche Ergebnisse elektronisch archiviert. So können vergangene Messungen direkt mit aktuellen Werten verglichen werden. Damit die Messwerte rechtlich verwertbar bleiben, unterliegen alle eingesetzten Geräte einer strengen Eichpflicht. Schornsteinfeger müssen zudem regelmäßig die Funktion und Kalibrierung der Sensoren prüfen und dokumentieren, um korrekte und nachvollziehbare Ergebnisse zu garantieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kostet eine Abgasmessung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für eine Abgasmessung (Immissionsschutzmessung) variieren je nach Heizungsart, Region, Bundesland und Schornsteinfegersatzung, liegen aber typisch zwischen 40 und 200 Euro netto. Biomasseheizungen (Holz, Pellet) sind am teuersten durch aufwändige Staub-/CO-Messungen.​</p><h3 class="wp-block-heading" id="preisbersicht-nach-heizungsart">Preisübersicht nach Heizungsart </h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Heizungsart</td>
<td>typische Kosten (netto)</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Öl- und Gasheizungen raumluftunabhängig</td>
<td>40 bis 120 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Öl-/Gas-Brennwertkessel</td>
<td>50 bis 150 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Holz-/Pelletheizungen</td>
<td>140 bis 220 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading"> Diese Faktoren beeinflussen die Kosten einer Abgasmessung</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Gerätetyp</li>



<li>Größe des Gebäudes </li>



<li>Zugänglichkeit der Heizungsanlage</li>



<li>technische Ausstattung der Messgeräte</li>



<li>Region</li>



<li>Betriebsstruktur</li>



<li>Zusatzarbeiten wie die Überprüfung der Verbrennungsluftzufuhr</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wer trägt die Kosten für die Abgasmessung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Da die Messung eine gesetzlich festgelegte Pflicht ist, gibt es keine Möglichkeit, sie zu umgehen oder die Kosten auf Behörden, Hersteller oder Versicherungen zu übertragen. Das bedeutet, dass der Betreiber der Heizungsanlage in der Zahlungspflicht steht. Bei Eigentumsimmobilien trägt der Hauseigentümer die Ausgaben direkt, unabhängig davon, ob er selbst im Gebäude wohnt oder es vermietet. Bewohnt ein Mieter die Immobilie, können die Messkosten je nach Ausgestaltung der Betriebskostenabrechnung <strong>umlagefähig</strong> sein, sofern der Mietvertrag eine entsprechende Regelung vorsieht. Vermieter dürfen diese Kosten dann jährlich als Teil der Heizkosten weitergeben, weil sie dem sicheren Betrieb der Heizungsanlage dienen. In Mehrparteienhäusern mit zentraler Heizungsanlage werden die Kosten üblicherweise anteilig auf die Wohneinheiten verteilt, häufig im Verhältnis des tatsächlichen Verbrauchs oder nach Wohnfläche. Bei Eigentümergemeinschaften erfolgt die Verteilung über den Beschluss der Eigentümerversammlung und wird in der Jahresabrechnung ausgewiesen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zwischen Abgasmessung und Emissionsmessung?</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Kriterium</td>
<td>Abgasmessung</td>
<td>erweiterte Emissionsmessung (Industrie)</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Ziel</td>
<td>Überprüfung von Effizienz, Betriebssicherheit und auf Schadstoffe (CO, Staub, Ruß)</td>
<td>Vollständige Schadstoffbilanz (NOx, SO₂ etc.)</td>
</tr>
<tr>
<td>Anwendung</td>
<td>Kleine Feuerungsanlagen (überwiegend im privaten und kleingewerblichen Bereich)</td>
<td>Mittlere bis große Feuerungsanlagen (im gewerblichen, industriellen und kommunalen Bereich)</td>
</tr>
<tr>
<td>typische Anlagen</td>
<td>
Gasheizung<br>
Ölheizung<br>
<a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/pelletheizung-20131697">Holz-/Pelletheizungen</a><br>
<a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/mini-bhkw-20236497">Mini-BHKW</a>
</td>
<td>Großkessel, Müllverbrennungsanlagen, Biomassekraftwerke, BHKW<br>Gasturbinen</td>
</tr>
<tr>
<td>gemessen wird</td>
<td>Abgasverlust, Kohlenmonoxid, Abgastemperatur</td>
<td>Weitere Stoffe wie Stickoxide, Schwefeldioxid, Kohlenwasserstoff, Schwermetalle etc.</td>
</tr>
<tr>
<td>gesetzliche Basis</td>
<td>1. BImSchV, KÜO</td>
<td>13./44. BImSchV, TA Luft</td>
</tr>
<tr>
<td>Häufigkeit</td>
<td>1 bis 5 Jahre je Heiztyp</td>
<td>jährlich / kontinuierlich</td>
</tr>
<tr>
<td>Kosten</td>
<td>40 bis 220 Euro</td>
<td>ab 1.000 Euro bzw. integrierte Messstelle</td>
</tr>
<tr>
<td>Durchführung</td>
<td>Schornsteinfeger, mobile Geräte</td>
<td>Zertifizierte Messstellen</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Auswirkungen hat eine schlechte Abgasqualität auf die Umwelt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Heizkessel oder Öfen nicht optimal eingestellt sind, steigen die Abgasverluste, das heißt, ein großer Teil der im Brennstoff enthaltenen Energie wird ungenutzt über das Abgas abgeführt. Dies führt zu einem höheren Brennstoffverbrauch, was nicht nur die Heizkosten erhöht, sondern auch die CO₂-Emissionen der Anlage steigert. Für private Haushalte bedeutet dies eine direkte Belastung des Geldbeutels und gleichzeitig einen negativen Beitrag zum Klimawandel. Zusätzlich kann eine ineffiziente Verbrennung die Emission von gesundheits- und umweltschädlichen Stoffen erhöhen, insbesondere:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Kohlenmonoxid (giftig, Gefahr für die Bewohner)</li>



<li>Stickoxide (tragen zur Luftbelastung und Bildung von bodennahem Ozon bei)</li>



<li>Feinstaub (belastet die Atemwege)</li>



<li>unverbrannte Kohlenwasserstoffe (reizt die Atemwege, einige Kohlenwasserstoffe gelten als krebserregend)</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">In dicht besiedelten Wohngebieten oder in Reihenhaus- und Wohnblockgebieten kann die kumulative Wirkung vieler schlecht eingestellter Heizungen die lokale Luftqualität deutlich verschlechtern. Vor allem im Winter, wenn viele Anlagen gleichzeitig laufen, steigt die Feinstaub- und Schadstoffbelastung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Achtung!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Kohlenmonoxid ist ein gefährliches Gas, da es bereits in geringen Konzentrationen toxisch wirkt und bei hohen Werten akut lebensbedrohlich sein kann. Stickoxide führen darüber hinaus zu Reizungen der Atemwege und begünstigen die Feinstaubbildung, die wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Es gibt die Möglichkeit, einen Kohlenmonoxidmelder zu installieren, eine Abgasmessung muss aber natürlich trotzdem regelmäßig durchgeführt werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Bedeutung hat der CO-Wert bei der Abgasmessung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein dauerhaft niedriger CO-Wert zeigt, dass der Brennstoff vollständig verbrannt wird und die Anlage korrekt eingestellt ist. Weicht der Wert deutlich nach oben ab, liegt in der Regel</p><ul class="wp-block-list">
<li>ein technischer Defekt,</li>



<li>eine verschmutzte Brennkammer oder</li>



<li>eine falsche Luftzufuhr</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">vor. Der Schornsteinfeger nutzt diesen Wert, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls sofortige Maßnahmen einzuleiten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">So verbessern Sie die Abgaswerte Ihrer Heizungsanlage</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine <strong>regelmäßige Wartung</strong> ist der wichtigste Faktor, weil dabei Verschmutzungen entfernt und Verschleißteile rechtzeitig ausgetauscht werden. Ein sauberer Brenner und ein freier Wärmetauscher ermöglichen eine vollständige und stabile Verbrennung. Auch die richtige Einstellung des Brenners spielt eine große Rolle, denn zu wenig Luft erhöht die CO-Bildung, zu viel Luft verschlechtert die Energieeffizienz. Der Brennstoff selbst hat ebenfalls Einfluss auf die Abgasqualität. Bei Ölheizungen sorgt schwefelarmes Heizöl für geringere Emissionen, bei Holzheizungen verbessert trockenes und hochwertiges Brennholz die Verbrennung erheblich. Zusätzlich lohnt sich der Einsatz eines Schornsteinzugreglers, der Druckschwankungen im Abgasweg ausgleicht und damit eine stabile Verbrennung ermöglicht. In vielen Fällen führt bereits eine Kombination aus fachgerechter Wartung und angepasster Brennereinstellung zu deutlich besseren Messwerten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Der Austausch alter Konstanttemperaturkessel gegen moderne Brennwerttechnik reduziert Abgasverluste erheblich und sorgt langfristig für deutlich bessere CO- und Temperaturwerte, ohne dass der Brennstoffverbrauch steigt.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gibt es Ausnahmen von der Pflicht zur Abgasmessung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Kleinstgeräte, die unterhalb der Bagatellgrenze liegen und nur sehr geringe Emissionen erzeugen, sind in der Regel von der Messpflicht ausgenommen. Auch Einzelraumfeuerstätten, die nicht als zentrale Heizquelle dienen, unterliegen abweichenden Prüfregelungen und müssen häufig nicht regelmäßig nach der 1. BImSchV gemessen werden. Darüber hinaus gibt es Ausnahmen für Anlagen, die nur zeitweise betrieben werden, wie Notheizungen oder Geräte, die nur in besonderen Betriebsfällen genutzt werden. In seltenen Fällen können moderne Brennwertgeräte mit nachgewiesen sehr stabilen Verbrennungswerten in verlängerte Messintervalle eingestuft werden. Allerdings ist die Einstufung eine individuelle Bewertung. Die gesetzliche Grundlage definiert die Ausnahmen klar, sodass Sie nicht eigenmächtig entscheiden können, ob eine Messung entfällt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn die Abgasmessung nicht durchgeführt wird?</h2><p class="wp-block-paragraph">Lassen Sie die Abgasmessung nicht durchführen, dann erfolgt zunächst eine schriftliche Erinnerung mit einer klar definierten Nachfrist. Wird auch diese Frist nicht eingehalten, kann der Schornsteinfeger eine Meldung an die zuständige Behörde machen, die daraufhin formelle Schritte einleitet. In vielen Fällen führt dies zu <strong>kostenpflichtigen Anordnungen oder Bußgeldern</strong>, die dem Betreiber auferlegt werden. Bei wiederholter Missachtung oder bei Verdacht auf sicherheitsrelevante Störungen kann die Behörde zusätzlich die Stilllegung der Heizungsanlage veranlassen. Dies geschieht insbesondere dann, wenn erhöhte CO-Werte vermutet werden oder wenn der sichere Betrieb der Anlage nicht gewährleistet ist. Darüber hinaus verhindert eine unterlassene Abgasmessung den Nachweis der ordnungsgemäßen Betriebsführung, was im Schadensfall zu Versicherungsproblemen führen kann. Die Messung ist daher nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für die Betriebssicherheit und die rechtliche Absicherung des Betreibers.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was gilt bei neuen Heizungsanlagen hinsichtlich der ersten Abgasmessung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Neue Heizungsanlagen müssen kurz nach ihrer Installation einer sogenannten Erstmessung unterzogen werden, sobald die Anlage unter realen Betriebsbedingungen läuft. Diese Prüfung stellt sicher, dass das Gerät fachgerecht eingebaut wurde, korrekt eingestellt ist und alle gesetzlichen Grenzwerte einhält. Erst wenn alle Werte innerhalb der zulässigen Bereiche liegen, beginnt der reguläre Prüfzyklus. Für Betreiber ist die Erstmessung besonders wichtig, weil sie bestätigt, dass der Installationsbetrieb die Heizung <strong>korrekt eingestellt</strong> hat. Werden bereits bei der Erstmessung Mängel festgestellt, müssen diese umgehend durch den Installateur behoben werden. Die dokumentierten Werte dienen als Ausgangspunkt für zukünftige Messungen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie ist die Abgasmessung im GEG geregelt? </h2><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Abgasmessung primär über die 1. BImSchV gesteuert wird, sind die ergänzenden Vorschriften des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) nicht außer Acht zu lassen. Das <a href="https://www.bmwsb.bund.de/DE/bauen/innovation-klimaschutz/gebaeudeenergiegesetz/gebaeudeenergiegesetz_node.html" title="">GEG</a> fordert unter anderem, dass Heizungsanlagen energetisch effizient betrieben werden müssen, was regelmäßig überprüfte Abgaswerte voraussetzt. Darüber hinaus schreibt das Gesetz gewisse Mindestanforderungen an den energetischen Zustand von Gebäuden vor, wodurch ineffiziente Heizsysteme langfristig zurückgedrängt werden. Die Abgasmessung dient daher als Kontrollinstrument, um sicherzustellen, dass die Vorgaben zur Energieeffizienz erfüllt sind. </p><p class="wp-block-paragraph">Zudem beeinflusst das GEG Modernisierungsentscheidungen, weil bestimmte Altanlagen nicht mehr weiter betrieben werden dürfen, wenn sie definierte Alters- oder Effizienzgrenzen überschreiten.  Während die BImSchV also Grenzwerte und Messpflichten regelt, sorgt das GEG für langfristige energetische Rahmenbedingungen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Zulufttemperatur und Taupunkttemperatur? </h2><p class="wp-block-paragraph">Ergänzend zur Abgasmessung spielen auch Zulufttemperatur und Taupunkttemperatur eine wichtige Rolle, weil sie helfen, Messwerte richtig einzuordnen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Die Zulufttemperatur beschreibt die Temperatur der Luft, die dem Brenner für die Verbrennung zugeführt wird, je nachdem, ob die Anlage raumluftabhängig oder raumluftunabhängig arbeitet. Dieser Wert beeinflusst die Verbrennungsbedingungen und fließt in die Bewertung der Effizienz mit ein, da viele Kenngrößen wie der Abgasverlust nicht nur von den Abgaswerten selbst, sondern auch von den Ausgangsbedingungen der Verbrennung abhängen. Die Taupunkttemperatur wiederum markiert den Punkt, an dem der im Abgas enthaltene Wasserdampf zu kondensieren beginnt. Wird diese Temperatur im Abgasweg unterschritten, entsteht Kondensat. Bei Brennwertgeräten ist das ausdrücklich erwünscht, weil dabei zusätzliche Wärme genutzt wird und der Wirkungsgrad steigt. Bei konventionellen Kesseln kann Kondensation hingegen problematisch sein, da das entstehende Kondensat je nach Brennstoff und Abgaszusammensetzung korrosiv wirken und Abgasführung oder Schornstein angreifen kann. In der Praxis liefert die Kombination aus Abgastemperatur, Zulufttemperatur und Taupunkt daher wertvolle Hinweise darauf, ob die Anlage optimal eingestellt ist, ob sie sicher im vorgesehenen Betriebsbereich läuft und ob Maßnahmen wie Wartung, Anpassung der Verbrennungseinstellung oder eine Optimierung der Abgasführung sinnvoll sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Lassen Sie sich den Messbericht immer aushändigen, da er auch als Nachweis bei Versicherungen oder gegenüber Behörden dient. </li>



<li>Ungewöhnliche Geräusche, ein verändertes Flammenbild oder ein häufiges Anspringen des Brenners können auf Probleme hindeuten, auch wenn die letzte Messung unauffällig war.</li>



<li>Der Schornsteinfeger benötigt freien und sicheren Zugang zur Messstelle sowie zur Abgasleitung. Hindernisse oder blockierte Bereiche können die Durchführung verzögern oder sogar verhindern.</li>



<li>Umbauten oder neue Einbauten können die Luftzufuhr beeinflussen oder bestehende Sicherheitsabstände verletzen. Das wirkt sich negativ auf die Verbrennung aus. </li>



<li>Planen Sie ohnehin eine Heizungsumrüstung, dann können Sie die Gelegenheit nutzen, auf ein emissionsärmeres System mit längeren Prüfintervallen umzusteigen. Dies senkt langfristig nicht nur die Betriebskosten, sondern vereinfacht auch die Prüfroutinen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der Abgasmessung wird überprüft, ob die Heizung sauber und effizient läuft. Entscheidend ist dabei der Abgasverlust, denn er zeigt, wie viel Wärme bei der Verbrennung entsteht, aber ungenutzt durch den Schornstein verschwindet. Der Rauchfangkehrer bzw. Schornsteinfeger ist der einzige, der die Abgasmessung abnehmen darf. Er nutzt dafür ein Abgasmessgerät, das unter anderem die Abgastemperatur misst und wichtige Schadstoffe erfasst. Damit die Werte überhaupt stimmen und die Anlage stabil arbeitet, braucht es außerdem einen verlässlichen Schornsteinzug. Er beeinflusst, wie gut die Abgase abgeführt werden und wie sauber die Verbrennung abläuft. Gerade bei Heizungen, die mit Ölderivaten betrieben werden, ist eine gute Einstellung besonders wichtig, um Emissionen gering zu halten und den Betrieb sicher zu machen. Ebenso wichtig ist, dass die Anlage zur tatsächlichen Heizlast des Gebäudes passt. Wenn die Feuerungsleistung dauerhaft zu hoch ist, läuft der Kessel oft in ungünstigen Betriebsbereichen. Ist sie zu niedrig, kann es an kalten Tagen knapp werden. Unterm Strich zeigt die Abgasmessung bei der Heizung, ob Grenzwerte eingehalten werden, und liefert praktische Hinweise, wo sich Wartung oder Optimierungen lohnen. So können Veränderungen frühzeitig erkannt werden und Sie haben die Möglichkeit, gezielt nachzujustieren. Damit sorgen Sie für einen dauerhaft zuverlässigen, sparsameren und umweltfreundlicheren Heizungsbetrieb.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Abgasmessung Heizung: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet es, wenn mein Abgasverlust im Messprotokoll langsam steigt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein kontinuierlich steigender Abgasverlust deutet häufig auf schleichende Verschmutzungen oder beginnenden Verschleiß im Wärmetauscher hin. In der Folge geht zunehmend mehr Wärme ungenutzt über den Schornstein verloren, was den Brennstoffverbrauch erhöht. Durch eine frühzeitige technische Reinigung oder eine Neujustierung des Brenners lässt sich diese Entwicklung meist aufhalten. Wird der Anstieg jedoch ignoriert, verschlechtert sich die Effizienz der Anlage weiter. Zudem dürfen die Abgasverluste bestimmte gesetzlich festgelegte Höchstwerte nicht überschreiten, die sich nach dem Alter der Heizungsanlage und ihrer Leistung richten. <a href="#quelle-2">[2]</a></p><h3 class="wp-block-heading">Wie lange dauert eine typische Abgasmessung vor Ort?</h3><p class="wp-block-paragraph">In der Regel dauert die Messung etwa 20 bis 30 Minuten, abhängig von der Zugänglichkeit der Anlage und der Komplexität des Systems. Bei größeren oder schwer erreichbaren Heizungsanlagen kann sich der Aufwand jedoch deutlich erhöhen, insbesondere wenn zusätzliche Kontrollen notwendig sind.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Unterlagen sollte ich zur Abgasmessung bereithalten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hilfreich ist es, vor dem Messtermin Unterlagen wie das Protokoll der letzten Messung, Wartungsnachweise oder technische Datenblätter der Heizungsanlage bereitzulegen. Diese Informationen erleichtern die Einordnung der aktuellen Messwerte und helfen dem Schornsteinfeger bei der Beurteilung.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum variieren die Grenzwerte je nach Brennstoffart so stark?</h3><p class="wp-block-paragraph">Jeder Brennstoff besitzt eine spezifische chemische Struktur und erzeugt bei der Verbrennung unterschiedliche Mengen an CO, CO₂ und Partikeln. Gas verbrennt nahezu rückstandsfrei, während Öl und feste Brennstoffe höhere Emissionen verursachen können. Die Grenzwerte berücksichtigen diese Unterschiede, damit ältere oder komplexere Systeme realistisch bewertet werden können. Dadurch bleibt der technische Vergleich fair und praxistauglich.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Bundesumweltministeriums. (o. J.). <em>Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen</em>. Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Abgerufen 5. Januar 2026, von <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/heizen-mit-holz/verordnung-ueber-kleine-und-mittlere-feuerungsanlagen">https://www.bundesumweltministerium.de/heizen-mit-holz/verordnung-ueber-kleine-und-mittlere-feuerungsanlagen</a></p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] Schornsteinfegerinnung.de. Abgerufen 5. Januar 2026, von <a href="https://www.schornsteinfegerinnung.de/user_images/399/Broschuere-Ist-Ihre-Heizung-ok.pdf">https://www.schornsteinfegerinnung.de/user_images/399/Broschuere-Ist-Ihre-Heizung-ok.pdf</a></p>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/abgasmessung-heizung-20267511">Abgasmessung Heizung: Ablauf, Grenzwerte und Kosten</a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/brennerstoerung-heizung-20257142</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reparatur & Wartung]]></category>
		<category><![CDATA[Schnelle Hilfe & Problemlösung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.heizungsbau.net/magazin/?p=7142</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein behagliches Zuhause lebt von einer zuverlässigen Heizungsanlage – besonders in den kalten Monaten, wenn wohlige Wärme unverzichtbar ist. Doch was, wenn die Heizung plötzlich nicht mehr wie gewohnt arbeitet? Spätestens, wenn eine Fehlermeldung aufleuchtet oder die Anlage trotz mehrmaligem Reset nicht auf „An“ springt, ist eine sogenannte Brennerstörung als Ursache nicht auszuschließen. Diese kann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ein behagliches Zuhause lebt von einer zuverlässigen Heizungsanlage – besonders in den kalten Monaten, wenn wohlige Wärme unverzichtbar ist. Doch was, wenn die Heizung plötzlich nicht mehr wie gewohnt arbeitet? Spätestens, wenn eine Fehlermeldung aufleuchtet oder die Anlage trotz mehrmaligem Reset nicht auf „An“ springt, ist eine sogenannte Brennerstörung als Ursache nicht auszuschließen. Diese kann die Heizleistung erheblich einschränken und im schlimmsten Fall sogar zum vollständigen Ausfall der Anlage führen. Um schnell die richtige Lösung zu finden, ist es wichtig, die Störungsursache zu erkennen und einzuschätzen, wann der Heizungsfachmann zurate gezogen werden sollte.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Der Brenner gilt als Herz der Heizungsanlage und sorgt für die Verbrennung von Gas oder Öl, um Wärme zu erzeugen.</li>



<li>Eine Brennerstörung kann viele Ursachen haben, darunter elektrische Defekte, Verschmutzungen oder Brennstoffprobleme. Manchmal genügt ein Austauschen einzelner Elemente.</li>



<li>Typische Symptome einer Brennerstörung sind kalte Heizkörper, ungewöhnliche Geräusche oder eine Fehlermeldung am Heizungsdisplay.</li>



<li>Einige Maßnahmen können Sie selbst durchführen, wohingegen andere Störungen in Fachhände gehören. Sehen Sie zunächst in der Betriebsanleitung des Heizungsbauers nach und verwenden Sie gegebenenfalls die Resettaste. </li>



<li>Regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb beugt Brennerstörungen vor.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Brenner in einer Heizungsanlage? </h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Brenner in einer Heizungsanlage ist ein zentrales Bauteil, das für die kontrollierte Verbrennung von Brennstoffen wie Öl, Gas oder Holzpellets verantwortlich ist. Er mischt den Brennstoff mit Luft und zündet das Gemisch, um Wärme zu erzeugen. Diese Wärme wird dann über einen Wärmetauscher an das Heizsystem abgegeben, um das Heizungswasser zu erwärmen.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Heizungsbrenner ist also die Gesamteinheit, die den Brennstoff mit Luft vermischt, zündet und die Flamme aufrechterhält. Er besteht aus mehreren Komponenten, darunter:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Feuerungsautomat (Steuerungseinheit)</li>



<li>Zündelektroden oder Zündbrenner</li>



<li>Brennstoffventil und -düse</li>



<li>Flammenüberwachung (Ionisationselektrode oder UV-Sensor)</li>



<li>Luftklappe oder Gebläse (bei Gebläsebrennern)</li>



<li>Brennerkopf</li>



<li>Luftregister</li>



<li>Verbrennungskammer</li>



<li>Abgassystem</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Moderne Brenner verfügen oft über fortschrittliche Kontrollsysteme, die kontinuierlich Parameter wie Temperatur, Druck und das Luft-Brennstoff-Verhältnis überwachen, um eine optimale und sichere Verbrennung zu gewährleisten. Der Kessel dagegen ist das zentrale Element, das die Wärme erzeugt, die dann über das Rohrsystem zu den Heizkörpern im Gebäude geleitet wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/kategorie/waermepumpen">Wärmepumpen</a> haben keine Brenner, da sie keine fossilen Brennstoffe wie Öl oder Gas verbrennen, um Wärme zu erzeugen. Stattdessen nutzen sie elektrische Energie, um Wärme aus der Umgebung – aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – zu gewinnen und in das Heizsystem zu übertragen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Arten von Brennern gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei einem Ölbrenner wird das Heizöl mit einer Düse fein zerstäubt und mit einer Zündflamme oder einem Zündfunken entzündet.<strong> Ölbrenner </strong>sind besonders in älteren Heizungsanlagen weit verbreitet. Beim <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizen-mit-gas-20236487">Heizen mit Gas</a> nutzen <strong>Gasbrenner</strong> Erdgas oder Flüssiggas, das direkt verbrannt wird. Für ihren Betrieb ist ein Gasanschluss oder ein Flüssiggastank erforderlich. Die dritte Variante ist umweltfreundlicher: <strong>Pelletbrenner</strong> verbrennen kleine Holzpellets, die automatisch aus einem Vorratsbehälter nachgefüllt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Moderne Brennertechnologien haben erhebliche Fortschritte in Bezug auf Effizienz und Emissionsreduktion gemacht. Viele moderne Systeme integrieren Sensoren zur Echtzeitüberwachung der Verbrennung und digital gesteuerte Ventile für eine präzise Kontrolle der Verbrennungsluft- und Brennstoffzufuhr.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert ein Brenner in einer Heizung? </h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Brenner arbeitet nach dem Prinzip der kontrollierten Verbrennung. Der Ablauf lässt sich in vier Hauptschritte unterteilen:</p><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Brennstoffzufuhr: </strong>Der jeweilige Brennstoff wird dem Brenner zugeführt und die Menge über eine Steuerung reguliert.<br></li>



<li><strong>Luftzufuhr &amp; Vermischung:</strong> Die angesaugte Luft wird mit dem Brennstoff vermischt, um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten.<br></li>



<li><strong>Zündung:</strong> Eine Zündflamme oder ein elektrischer Funke entzünden das Luft-Brennstoff-Gemisch. Solange ausreichend Brennstoff und Luft vorhanden sind, bleibt die Flamme stabil.<br></li>



<li><strong>Wärmeübertragung:</strong> Die entstehende Wärme wird über einen Wärmetauscher an das Heizungswasser abgegeben, das dann durch das Heizsystem zirkuliert.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Aufgabe hat der Brenner in einer Heizungsanlage? </h2><p class="wp-block-paragraph">Der Brenner sorgt für eine kontinuierliche Wärmeerzeugung, die das Heizungswasser auf die gewünschte Temperatur bringt. Weiterhin ist er für die Effizienz und Sicherheit der Heizungsanlage verantwortlich, da er die Energienutzung optimiert und Schutzmechanismen aktiviert, zu denen unter anderem die automatische Systemabschaltung oder die Vermeidung eines plötzlichen Druckanstiegs gehören. Einer der wichtigsten Aspekte hierbei ist die Qualität des Brennstoffs. Nur ein hochwertiger und sauberer Brennstoff kann für eine vollständige Verbrennung, eine optimale Energieausbeute und eine geringe Emission ohne Rückstände sorgen. Die Luftzufuhr ist für die effiziente Arbeitsweise des Brenners mitverantwortlich, weshalb das Verhältnis von Luft und Brennstoff exakt stimmen muss.</p><p class="wp-block-paragraph">Um die Brennerleistung zu optimieren, ist es auch wichtig, den Zustand der Düsen und Brennerbauteile im Auge zu behalten. Saubere und gut gewartete Komponenten ermöglichen eine präzise Zerstäubung des Brennstoffs und damit eine gleichmäßige Flammenbildung sowie die Abgabe der erzeugten Wärme an das Heizungswasser. Dasselbe gilt auch für die Steuerungselektronik: Moderne Systeme messen und regulieren Temperatur, Brennstoffmenge und Verbrennungsluft, um die Heizleistung auf dem Optimum zu halten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was sind mögliche Ursachen für eine Brennerstörung? </h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Heizungsstörung kann besonders in den kalten Monaten für große Unannehmlichkeiten sorgen, da das gesamte Haus ohne funktionierende Heizung schnell auskühlt. In vielen Fällen lässt sich die Ursache jedoch mit einfachen Schritten eingrenzen. Zunächst sollte überprüft werden, ob der Notschalter der Heizung versehentlich betätigt wurde, wodurch die Anlage abgeschaltet wäre. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Entstörtaste am Heizungsbrenner, die bei kleineren Fehlern eine Wiederinbetriebnahme ermöglicht – allerdings sollte sie nur maximal zweimal betätigt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn die Heizung ein Problem hat, dann kann das viele Gesichter haben. Die <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizung-gluckert-20246951">Heizung gluckert</a>, die <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizung-verliert-wasser-20257132">Heizung verliert Wasser</a> oder das <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizungsventil-klemmt-20246955">Heizungsventil klemmt</a>. Auch eine Brennerstörung kann verschiedene Ursachen haben. In der Regel wird sie durch eine Meldung auf dem Heizungsdisplay oder ein leuchtendes Warnsignal angezeigt.</p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td><strong>Ursache</strong></td>
<td><strong>Hinweise auf das Problem</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Brennstofftank ist leer</td>
<td>
<ul>
<li>Heizkörper bleiben kalt</li>
<li>Brenner startet nicht</li>
<li>keine Flammenbildung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Brennstofffilter ist verstopft</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner startet schwer oder gar nicht</li>
<li>unruhiger Betrieb</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Luft ist in der Brennstoffleitung</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner startet kurz und geht dann wieder aus</li>
<li>ruckelnder Betrieb</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Zündelektroden sind verschmutzt oder defekt</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner startet nicht oder nur sporadisch</li>
<li>keine Flammenbildung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Düse ist verstopft oder verschlissen</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner startet schwer oder unregelmäßig</li>
<li>unvollständige Verbrennung (Rußbildung)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Gebläse oder Luftzufuhr sind blockiert</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner läuft unruhig</li>
<li>Heizleistung reduziert</li>
<li>Brenner geht in Störung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>defekter oder fehlerhafter Sensor (Flammenfühler, Temperaturfühler, Abgassensor)</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner startet nicht oder schaltet sofort wieder ab</li>
<li>Fehlermeldung an der Steuerung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuerplatine defekt</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner reagiert nicht</li>
<li>Heizung startet nicht trotz vollem Tank</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Ölpumpe oder Gasventil defekt</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner startet nicht</li>
<li>kein Brennstofffluss erkennbar</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Fehlzündung durch verzögerte Gaszufuhr oder falsche Luftmenge</td>
<td>
<ul>
<li>ungewöhnliche Knallgeräusche oder Flammenbildung beim Start</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kaminzug oder Abgasanlage blockiert (zum Beispiel durch Ruß oder Fremdkörper)</td>
<td>
<ul>
<li>Flamme unruhig</li>
<li>schlechte Verbrennung</li>
<li>Abgasprobleme</li>
<li>Brenner geht auf Störung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>elektrischer Fehler (zum Beispiel Sicherung, Verkabelung, Steuerungssystem)</td>
<td>
<ul>
<li>kein Strom am Brenner</li>
<li>keine Reaktion beim Einschalten</li>
<li>Fehlermeldungen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>


<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Welche anderen Faktoren können noch eine Brennerstörung verursachen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Gasheizungen ist es wichtig, die Gashähne zu überprüfen, da eine geschlossene Gaszufuhr den Betrieb verhindert. Auch die richtige Lagerung des Brennstoffs und Witterungseinflüsse sind oft übersehene, aber wichtige Faktoren, die die Funktion eines Brenners beeinflussen können. Die Lagerung des Brennstoffs ist entscheidend für die effiziente und störungsfreie Funktion des Brenners. Die Qualität des gelagerten Brennstoffs hat einen wesentlichen Einfluss auf die Effizienz und die Abgasqualität der Anlage. Besonders bei Holzhackschnitzeln und Pellets ist auf den Wassergehalt zu achten, da dieser die Verbrennungsqualität stark beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Witterungsbedingungen können ebenfalls die Leistung und Effizienz des Brenners erheblich beeinflussen. Moderne Heizungsanlagen nutzen oft eine witterungsgeführte Heizungsregelung, bei der die Außentemperatur als Führungsgröße dient. Ein Außentemperaturfühler sollte an einer Stelle installiert werden, wo er den direkten Sonnenstrahlen nicht ausgesetzt ist, um genaue Messungen zu gewährleisten. Starker Wind kann die Verbrennung und den Kaminzug beeinflussen, was zu Störungen führen kann. Extreme Temperaturen können die Brennstoffzufuhr beeinträchtigen, besonders bei Ölheizungen, wenn das Öl bei sehr niedrigen Temperaturen zähflüssig wird. Die Berücksichtigung dieser Faktoren ist wichtig für eine effiziente Heizungssteuerung und kann zu erheblichen Energieeinsparungen führen.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Brennerstörung beheben lassen!</button>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Auswirkungen hat eine Brennerstörung? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Störung des Brenners merken Sie am ehesten anhand kalter Heizkörper, weil es der Heizung nicht mehr ausreichend oder gar nicht mehr möglich ist, Wärme zu erzeugen. Etwas später, wenn Ihnen die Heizungsabrechnung zugeschickt wird, entdecken Sie den erhöhten Energieverbrauch. Eine unvollständige oder fehlerhafte Verbrennung benötigt mehr Brennstoff für die gleiche Leistung. Die Konsequenz: Ihre Heizkosten steigen. Eine weitere Folge einer Brennerstörung kann Rußbildung sein. Eine unsaubere Verbrennung hinterlässt Rußablagerungen im Brenner und am Wärmetauscher, was nicht nur die Effizienz weiter verringert, sondern langfristig auch Schäden an der Heizungsanlage verursachen kann. Auch die Umwelt wird stärker belastet, weil der erhöhte Verbrauch mehr Schadstoffemission freisetzt.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie werden Fehler am Brenner behoben?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, mit Brennerstörungen umzugehen: Sie können sie selbst beheben oder einen Fachmann beauftragen. Welche Variante sinnvoller ist, hängt von dem jeweiligen Fehler ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Überprüfungen können selbst durchgeführt werden, um die Störung zu identifizieren?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennen Sie die Klischeefrage, ob der Stecker in der Steckdose steckt, wenn ein Gerät nicht funktioniert. Das Äquivalent dazu ist der Heizungsnotschalter. Dieser befindet sich meist in Heizungsnähe oder im Flur und kann versehentlich ausgeschaltet worden sein, wenn Sie zum Beispiel unbemerkt gegen ihn gestoßen sind. Auch sollten Sie sicherstellen, dass der Brenner Strom hat, indem Sie die Sicherung oder den FI-Schalter kontrollieren. Überprüfen Sie auch den Heizungsdruck. Er sollte in der Regel zwischen ein und zwei Bar liegen. Zu niedriger Druck kann Luft im System verursachen, was zu einer <strong>schlechten Verbrennung oder Abschaltung</strong> des Brenners führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können durchaus erst einmal eine systematische Eigenkontrolle vornehmen, um die mögliche Ursache der Brennerstörung zu finden. Nehmen Sie dazu das Betriebshandbuch und nutzen Sie die Funktion der Resettaste, auch Entstörtaste genannt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wann sollte ein Fachmann hinzugezogen werden?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir raten davon ab, selbst am Brenner etwas zu verändern, wenn eine Störung vorliegt. Hier sind die wichtigsten Gründe dafür:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheitsrisiko</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Der Brenner arbeitet mit Gas oder Öl, beides sind hochentzündliche Stoffe. Falsche Einstellungen oder Undichtigkeiten können zu Gaslecks, Verpuffungen oder sogar Explosionen führen.</li>



<li>Elektrische Bauteile im Brenner stehen unter Spannung. Ohne Fachwissen besteht hier ein erhöhtes Risiko für einen Stromschlag.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>fehlende Fachkenntnisse und Messgeräte</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Brenner muss nach der Wartung korrekt eingestellt werden. Dafür benötigt man spezielle Messgeräte (zum Beispiel für die Abgasanalyse), um sicherzustellen, dass die Verbrennung optimal und emissionsarm läuft.</li>



<li>Fehlerhafte Einstellungen führen zu schlechtem Wirkungsgrad, erhöhter Rußbildung oder sogar gefährlichen CO-Emissionen.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Garantieverlust:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Möglicherweise verlieren Sie Ihre Garantieansprüche, wenn Sie selbst versuchen, etwas an der Heizung zu reparieren.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Folgeschäden und höhere Kosten</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Ein falsch eingestellter Brenner kann zu höherem Verschleiß an Bauteilen führen.</li>



<li>Statt Geld zu sparen, entstehen am Ende oft höhere Reparaturkosten.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Übersicht: Überprüfungen und Maßnahmen</h3>


<table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td><strong>Symptom</strong></td>
<td><strong>Eigenreparatur oder Fachmann?</strong></td>
<td><strong>Das können Sie tun</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Heizungsnotschalter ausgeschaltet</td>
<td>Eigenleistung</td>
<td>
<ul>
<li>Heizungsnotschalter wieder einschalten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Sicherung des Heizkreises herausgesprungen</td>
<td>Eigenleistung</td>
<td>
<ul>
<li>Sicherung wieder einschalten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Tank leer</td>
<td>Fachbetrieb</td>
<td>
<ul>
<li>Tank nachfüllen lassen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Brenner hat sich ausgeschaltet</td>
<td>Eigenleistung</td>
<td>
<ul>
<li>Brenner zurücksetzen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Heizkörper bleiben kalt</td>
<td>Eigenleistung</td>
<td>
<ul>
<li>Heizkörper entlüften</li>
<li>Wasserdruck der Heizung prüfen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Gasgeruch</td>
<td>Fachmann</td>
<td>
<ul>
<li>Gas abstellen</li>
<li>Räumlichkeiten lüften</li>
<li>Notdienst kontaktieren</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Rußbildung am Brenner oder Wärmetauscher</td>
<td>Fachmann</td>
<td>
<ul>
<li>Wartung durch einen Fachmann durchführen lassen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>ungewöhnliche Knallgeräusche oder Flammenbildungen</td>
<td>Fachmann</td>
<td>
<ul>
<li>Heizung sofort ausschalten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuerung zeigt eine Fehlermeldung</td>
<td>Eigenleistung &amp; Fachmann</td>
<td>
<ul>
<li>Fehlercode notieren; im Betriebshandbuch nachsehen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>


<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheidet sich die Störungsdiagnose bei Gas- und Ölbrennern? </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Brennerstörungen bei Ölheizungen treten häufig durch Verschmutzungen auf. Heizöl enthält natürliche Rückstände, die sich im Laufe der Zeit in der Brennerdüse oder im Wärmetauscher ablagern. Eine verstopfte Düse kann zu einer unvollständigen Verbrennung führen, wodurch Ruß entsteht und die Effizienz sinkt. Gasbrenner hingegen sind besonders anfällig für Zündprobleme und Druckschwankungen in der Gasleitung. Wenn der Gasdruck zu niedrig ist oder die Gaszufuhr unterbrochen wird, kann der Brenner nicht zuverlässig starten. Zudem müssen die elektrischen Komponenten (zum Beispiel Zündelektroden) einwandfrei funktionieren, da Gasflammen schwieriger zu entzünden sind als Öldämpfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls all diese Maßnahme nicht zum Erfolg führt, sollte ein Heizungsfachmann hinzugezogen werden, um die Gründe für die <strong>Heizungsstörung</strong> zu finden und sicher zu beheben.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie können durch präventive Maßnahmen Brennerstörungen vermieden werden?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine regelmäßige Wartung ist besonders effektiv, um das Risiko für eine Störung erheblich zu senken. Dazu gehören unter anderem die Reinigung einzelner Bauteile sowie die Überprüfung der ordnungsgemäßen Funktion und das richtige <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/gastherme-richtig-einstellen-20236465">Einstellen der Gastherme</a>. Einige Arbeiten können Sie gegebenenfalls selbst durchführen, wenn Sie über das Wissen verfügen und die Teile leicht erreichbar sind. Andernfalls ist die Wartung durch den Profi empfehlenswert – vor allem, wenn der Hersteller dies in seinen Garantiebedingungen festlegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit diesen 5 Maßnahmen vermeiden Sie Brennerstörungen</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>jährliche Wartung durch einen Fachmann – Kontrolle der Brennereinstellungen und Reinigung der Komponenten</li>



<li>regelmäßige Reinigung – verhindert Verstopfungen und sorgt für eine saubere Verbrennung</li>



<li>Wechsel des Heizungsfilters – verhindert, dass die Heizungsanlage Schaden durch verschmutztes Wasser nimmt</li>



<li>Überprüfung der Luftzufuhr – stellt sicher, dass genügend Sauerstoff für die Verbrennung vorhanden ist</li>



<li>Tankreinigung bei Ölheizungen – entfernt Ablagerungen und reduziert das Risiko von Störungen durch Schmutzpartikel</li>
</ol>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ist eine regelmäßige Wartung durch Fachkräfte wichtig?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die regelmäßige Wartung durch Fachkräfte geht weit über eine einfache Reinigung hinaus. Sie gewährleistet nicht nur einen effizienten und sicheren Betrieb Ihrer Heizung, sondern trägt auch dazu bei, gesetzliche Vorschriften einzuhalten und kostspielige langfristige Schäden zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Bestandteil der Wartung ist eine präzise <strong>Diagnose der Verbrennungswerte</strong> mithilfe spezialisierter Abgasanalysegeräte. Diese Geräte messen unter anderem den CO₂- und den Sauerstoffgehalt der Abgase sowie die Abgastemperatur. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Verbrennung optimal abläuft, was sich direkt auf die Effizienz und die Betriebskosten auswirkt. Eine schlecht eingestellte Verbrennung führt nicht nur zu einem höheren Brennstoffverbrauch, sondern kann auch gefährliche Kohlenmonoxid-Emissionen verursachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer wichtiger Punkt ist die <strong>Erkennung von Verschleißerscheinungen</strong>. Heizungsanlagen sind über Jahre hinweg starken Belastungen ausgesetzt, insbesondere Bauteile wie Brennerdüsen, Zündelektroden, Wärmetauscher oder Pumpen. Fachkräfte können frühzeitig Anzeichen von Materialermüdung oder Verschmutzungen identifizieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen, bevor ein schwerwiegender Defekt oder gar ein plötzlicher Heizungsausfall auftritt. Dies verhindert kostspielige Notfallreparaturen und erhöht die Lebensdauer der gesamten Anlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig ist auch die Einhaltung <strong>gesetzlicher Vorgaben und der Versicherungsschutz</strong>. Je nach Bundesland oder Gemeinde gibt es spezifische Vorschriften zur regelmäßigen Wartung von Heizungsanlagen, insbesondere bei Öl- und Gasbrennern. Werden diese Wartungspflichten nicht erfüllt oder unsachgemäß durchgeführt, kann dies nicht nur zu Bußgeldern führen, sondern auch den Versicherungsschutz gefährden. Im Schadensfall – beispielsweise bei einem Brand oder einem CO₂-Austritt – könnten Versicherungen die Regulierung verweigern, sodass die entstehenden Kosten vollständig vom Betreiber der Heizung getragen werden müssten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine regelmäßige Wartung durch einen Fachmann ist also nicht nur eine Empfehlung, sondern eine essenzielle Maßnahme, um Energieeffizienz zu steigern, die Sicherheit zu gewährleisten und langfristig Geld zu sparen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie erkenne ich einen seriösen Fachbetrieb?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl eines seriösen Heizungsbetriebs ist entscheidend für eine sichere und effiziente Heizungsanlage. Ein verlässlicher Fachbetrieb zeichnet sich durch <strong>Zertifizierungen und Qualifikationen</strong> aus, etwa als Meisterbetrieb oder Mitglied in Fachverbänden wie derInnung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist auch die Erfahrung und Spezialisierung des Betriebs. Er sollte sich mit dem jeweiligen Heizsystem auskennen, mit der Marke schon öfter gearbeitet haben und moderne Diagnosetechnik nutzen. Transparente <strong>Preisgestaltung und Wartungsverträge</strong> sind ein weiteres Qualitätsmerkmal: Ein seriöser Anbieter nennt klare Preise, sagt zum Beispiel genau, was die <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/was-kostet-die-wartung-einer-heizung-20215107">Wartung einer Heizung kostet</a> und bietet faire Verträge ohne versteckte Kosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blick auf Kundenbewertungen und Empfehlungen hilft bei der Auswahl. Positive Rezensionen sowie Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis sprechen für einen zuverlässigen Betrieb. Ebenso wichtig sind <strong>guter Kundenservice und Erreichbarkeit</strong> – ein seriöser Fachbetrieb antwortet zeitnah, bietet flexible Wartungstermine und idealerweise einen Notdienst.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorschriften betreffen den Brennerbetrieb und die Wartung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst gilt die Herstellervorgabe, die oftmals keine Garantieleistungen in Aussicht stellt, wenn der Besitzer nicht für die regelmäßige Wartung sorgt. Hierbei kann es unter Umständen erforderlich sein, dass ausschließlich die Dokumentation durch einen Fachbetrieb akzeptiert wird. Informieren Sie sich unbedingt bei dem Hersteller, um mögliche Fehler zu vermeiden. Darüber hinaus gibt es sogar eine gesetzliche Pflicht. Gemäß § 60 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) muss zwingend eine Fachwartung vorgenommen werden. Anders als bei den Herstellern gibt es allerdings keine Vorgaben zum Intervall.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Das steht im Gesetz</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Komponenten, die einen wesentlichen Einfluss auf den Wirkungsgrad von Anlagen und Einrichtungen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie der Warmwasserversorgung haben, sind vom Betreiber regelmäßig zu warten und instand zu halten. Für die Wartung und Instandhaltung ist Fachkunde erforderlich. Fachkundig ist, wer die zur Wartung und Instandhaltung notwendigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten besitzt.</div></div>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Drittes gilt es, die von der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) festgelegten Emissionsgrenzwerte für Heizungsanlagen einzuhalten. Sie werden im Rahmen der Kehr- und Überprüfungspflicht durch einen Schornsteinfeger überprüft, der bei Überschreitung dieser Werte eine Anlagenstilllegung verordnen kann. Die Häufigkeit dieser Prüfungen hängt von der Art der Heizung ab und in welchem Bundesland Sie leben – Ölheizungen werden in der Regel einmal pro Jahr überprüft, während Gasheizungen in längeren Intervallen kontrolliert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als anerkannter technischer Standard für Öl- und Gasbrenner gilt die Norm DIN 4794, die sich mit der fachgerechten Wartung von Heizungsanlagen befasst. Sie schreibt unter anderem die regelmäßige Inspektion und die Anforderungen an die Wartungskräfte vor.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Brennerstörung bei der Heizung: Welche modernen Technologien helfen bei der Fehlerdiagnose und -behebung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während ältere Systeme oft manuell überprüft werden mussten, können viele moderne Heizungen bereits automatisch Fehler erkennen und melden. Die größte Erleichterung hat die digitale Steuerung und Überwachung von Brennern mit sich gebracht. Neue Heizungsanlagen sind mit Sensoren ausgestattet, die die Brennerleistung und Emissionen kontinuierlich messen, in Echtzeit analysieren und bei Fehlern warnen. Einige Heizungshersteller bieten sogar Cloud-basierte Diagnoseplattformen, die mit dem Heizsystem verbunden sind und bei Problemen automatisch eine Meldung an den Kundendienst senden. Empfehlenswert ist die Kombination verschiedener Technologien, um eine besonders sichere Überwachung Ihres Heizsystems zu schaffen.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche speziellen Vorteile haben die modernen Technologien?</h3>


<table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Technologie</th>
<th>Vorteile</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Smart-Home-Systeme</td>
<td>
<ul>
<li>ermöglicht Fernüberwachung</li>
<li>Benachrichtigung bei Störungen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>digitale Fehlerspeicher</td>
<td>
<ul>
<li>zeichnen Störungen auf und erleichtern dem Techniker die Diagnose</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>moderne Sensoren</td>
<td>
<ul>
<li>messen kontinuierlich Verbrennungseffizienz und Abgaswerte</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>automatische Selbstdiagnose-Systeme</td>
<td>
<ul>
<li>erkennen und melden Probleme, bevor es zu einem Ausfall kommt</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>


<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Moderne Technologien tragen zusätzlich dazu bei, den Energieverbrauch zu optimieren und die Betriebskosten langfristig zu senken.</div></div>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten </h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ein verstopfter oder beschädigter Schornstein kann den Abgasabzug behindern, was nicht nur den Brenner stört, sondern auch gefährliche Kohlenmonoxid-Rückströmungen verursachen kann. Regelmäßige Überprüfungen durch den Schornsteinfeger sind daher essenziell.</li>



<li>Das einmalige Drücken der Resettaste des Brenner kann in manchen Fällen das Problem lösen. Startet der Brenner danach wieder nicht oder fällt kurze Zeit später erneut aus, liegt eine ernsthafte Störung vor.</li>



<li>Falls Ihre Heizkörper kalt bleiben, muss das nicht zwangsläufig am Brenner liegen. Prüfen Sie zuerst den Heizungsdruck, die Thermostate sowie den Heizkessel. Auch eine Luftansammlung im Heizsystem kann die Wärmeverteilung behindern – hier hilft ein <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizung-entlueften-20142079">Entlüften der Heizung</a>.</li>



<li>Viele Haushalte schalten ihre Heizung in den warmen Monaten komplett aus. Doch auch in dieser Zeit sollte der Brenner gelegentlich laufen, um Verklebungen in der Brennstoffzufuhr oder Ablagerungen im System zu vermeiden. Lassen Sie die Anlage daher in regelmäßigen Abständen für kurze Zeit in Betrieb.</li>



<li>Ein gleichmäßiges, kaum wahrnehmbares Summen ist normal. Wenn der Brenner jedoch laut klappert, pfeift oder brummt, könnte dies auf Verschleiß, eine fehlerhafte Luftzufuhr oder ein Problem mit der Pumpe hindeuten. Bei ungewöhnlichen Geräuschen sollten Sie immer einen Heizungsfachmann hinzuziehen.</li>
</ol>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Brenner, als zentrales Element der Heizungsanlage, ist verantwortlich für die Verbrennung von Gas oder Öl zur Wärmegewinnung. Die Ursachen für eine Brennerstörung können vielfältig sein, darunter elektrische Defekte, Verschmutzungen oder Probleme mit dem Brennstoff. Typische Symptome sind eine schlechte Verbrennung, Abgasprobleme und das Abschalten des Brenners mit einer Fehlermeldung. Zusätzlich können falsche Brennstofflagerung und Witterungseinflüsse, wie starker Wind oder extreme Temperaturen, die Funktion des Brenners beeinträchtigen. Eine frühzeitige Identifizierung der Störung und gegebenenfalls das Hinzuziehen eines Fachmanns sind essenziell, um einen reibungslosen Betrieb der Heizungsanlage sicherzustellen und kostspielige Folgeschäden zu vermeiden.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Brennerstörung Heizung: Häufig gestellte Fragen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt der Schornstein bei der Brennerfunktion?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein verstopfter oder beschädigter Schornstein kann verhindern, dass die Abgase vollständig abziehen. Dadurch kann sich der Brenner selbst abschalten, um gefährliche Abgasrückströmungen zu vermeiden. Regelmäßige Überprüfungen durch den Schornsteinfeger sind wichtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Können Tiere eine Brennerstörung verursachen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem in älteren Heizungsräumen oder Außenanlagen können sich kleine Tiere wie Mäuse oder Insekten in Brenneröffnungen oder Luftzuführungen einnisten. Dies kann die Funktion des Brenners beeinträchtigen oder ihn komplett blockieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum riecht meine Heizung nach Öl oder Gas, obwohl keine Störung angezeigt wird?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein leichter Geruch kann durch Rückstände im Brennerraum entstehen. Starke oder anhaltende Gerüche können jedoch auf eine Leckage oder eine unvollständige Verbrennung hindeuten und sollten umgehend von einem Fachmann überprüft werden.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/gastherme-richtig-einstellen-20236465</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alex Mroos]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 15:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasheizung]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur & Wartung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.heizungsbau.net/magazin/?p=6465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ist die Gastherme nicht richtig eingestellt, kann dies zu einer erheblichen Energieverschwendung beitragen. Das wiederum ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann in Anbetracht der immer weiter ansteigenden Gaspreise auch richtig ins Geld gehen. Es ist daher wichtig, dass Sie die Therme korrekt einstellen. Wie Sie hierbei vorgehen und was beim Einstellen der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ist die Gastherme nicht richtig eingestellt, kann dies zu einer erheblichen Energieverschwendung beitragen. Das wiederum ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann in Anbetracht der immer weiter ansteigenden Gaspreise auch richtig ins Geld gehen. Es ist daher wichtig, dass Sie die Therme korrekt einstellen. Wie Sie hierbei vorgehen und was beim Einstellen der Gastherme zu beachten ist, darauf gehen wir in diesem Ratgeber ein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Wird die Gastherme nicht richtig eingestellt, kann hierdurch viel Energie verschwendet werden.</li>



<li>Es kann zu weiteren Problemen kommen, sodass beispielsweise Heizkörper nicht richtig warm werden oder tropfen.</li>



<li>Sie sollten die Heizungseinstellung von einem Experten durchführen lassen. Möglich ist dies beispielsweise im Rahmen der Wartung.</li>



<li>Zu den wichtigsten Einstellungen gehören die Anpassung der Vorlauftemperatur, der hydraulische Abgleich und das Einstellen der Heizungskurve.</li>



<li>Im Sommerbetrieb sollte die Gastherme anders funktionieren als im Winterbetrieb.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was muss an einer Gastherme für eine optimale Nutzung eingestellt werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Damit die Gastherme die gewünschte Arbeit optimal ausführen kann, also den Raum erwärmt und gleichzeitig Energie spart, sollten einige wichtige Einstellungen vorgenommen werden. Diese betreffen unter anderem <strong>die Vorlauftemperatur</strong>, aber auch den <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/hydraulischer-abgleich-heizung-20142124" title="">hydraulischen Abgleich</a>.</p><p class="wp-block-paragraph">Welche Einzelheiten Sie diesbezüglich beachten sollten, darauf gehen wir nachfolgend ein. Zunächst möchten wir uns jedoch mit der folgenden Frage beschäftigen:</p><h3 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich, dass meine Gastherme nicht richtig eingestellt ist?</h3><p class="wp-block-paragraph">Leider stellen viele Hausbesitzer erst dann fest, dass die Gastherme nicht richtig eingerichtet ist, wenn die Heizung bereits benötigt wird, also im Herbst. Dies zeigt sich dann unter anderem an den folgenden Aspekten:</p><ul class="wp-block-list">
<li>die Heizkörper werden entweder gar nicht warm oder nur im oberen Bereich</li>



<li>der Heizkörper blubbert oder knackt. Teilweise kann er sogar pfeifen</li>



<li>der Heizkörper schaltet sich nicht mehr aus</li>



<li>es tropft aus dem Heizkörper</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">All das führt letztendlich dazu, dass unnötig viel Gas verbraucht wird, um die gewünschten Temperaturen doch noch zu erzeugen. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Umweltbilanz aus, sondern kann in Anbetracht der immer weiter steigenden Gaspreise auch sehr teuer werden.</p><h3 class="wp-block-heading">3 Tipps, um die Gastherme selbst richtig einzustellen:</h3><p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene Aspekte, die bei einer Gastherme unbedingt beachtet werden sollten. Hierzu gehören:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tag- und Nachtabsenkung</strong><br>Um Gas zu sparen, empfiehlt es sich, die Anpassungen für Tag und Nacht korrekt vorzunehmen. Während am Tag gerade in der kalten Jahreszeit angenehme Temperaturen herrschen sollten, muss es nachts in der Regel nicht zu warm sein im Haus. Das heißt, dass die Temperaturen in der Zeit, in der Sie schlafen, geringer ausfallen können. Dies regulieren Sie über die sogenannte Nachtabsenkung.<br>Die Nachtabsenkung kann jedoch dazu führen, dass es zur Schimmelbildung kommt. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass auch nachts Temperaturen von <strong>mindestens 18 °C</strong> eingehalten werden. Außerdem ist es auch im Winter notwendig, <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/richtig-lueften-im-winter-20214615" title="">richtig zu lüften</a>.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die Heizung kann bereits etwa 30 Minuten vor Ihrer gewöhnlichen Schlafenszeit in den Nachtmodus springen und die Temperaturen senken.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anpassung an die Sommerzeit</strong><br>Während der Sommermonate ist die Heizung in der Regel nicht notwendig. Da Sie aber auch im Sommer Warmwasser benötigen, muss die Gastherme dennoch einsatzbereit sein. Diesbezüglich ist zu beachten, dass die Wassertemperatur niemals dauerhaft unter 60 °C abfallen sollte, denn hierdurch können sich gefährliche <strong>Legionellen</strong> ausbreiten. Sie können jedoch auch eine sogenannte Legionellenschaltung verwenden. Sie sorgt dafür, dass das Wasser in regelmäßigen Abständen auf über 70 °C erhitzt wird, sodass die Legionellen, sollte es welche geben, absterben.<br></li>



<li><strong>Anpassung für bestimmte Wochentage</strong><br>Um keine Energie zu verschwenden, gleichzeitig aber immer von einer angenehmen Wärme zu profitieren, empfiehlt es sich, den Bedarf den einzelnen Wochentage anzupassen. Angenommen Sie gehen unter der Woche um 22 Uhr ins Bett. Dann könnte die Heizung von montags bis freitags jeweils um 21:30 Uhr herunterfahren, um Energie zu sparen. Am Wochenende gehen Sie für gewöhnlich erst um Mitternacht ins Bett? Dann können Sie die Nachtabsenkung für 23:30 Uhr einstellen. Ähnlich gehen Sie für die Morgenstunden vor.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Thermostate nutzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Neben der Einstellung der Therme sollten auch die Thermostate der Heizung den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Hier ist der Bedarf je nach Raum unterschiedlich, denn beispielsweise werden in der Regel im Wohnzimmer höhere Temperaturen benötigt als in der Küche oder dem Schlafzimmer. Dementsprechend sollten die Thermostate an den Heizkörpern in den verschiedenen Räumen auch auf die richtige Stufe gestellt werden. Um im Wohnzimmer eine Temperatur von etwa 20 bis 22 Grad zu erreichen, sollte das Thermostat sich beispielsweise auf Stufe 3 oder 4 befinden, während in der Küche und im Schlafzimmer meist Temperaturen unter 20 Grad ausreichend sind und sich das Thermostat dementsprechend auf Stufe 2 befinden sollte.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese Einstellungen sollte ein Experte vornehmen</h2><p class="wp-block-paragraph">Oben haben Sie bereits erfahren, welche Einstellungen Sie selbst an der Gastherme vornehmen können. Nachfolgend möchten wir jedoch auf weitere Aspekte eingehen, die sehr wichtig sind. Die entsprechenden Konfigurationen sollten dementsprechend durch einen Fachmann durchgeführt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Vorlauftemperatur einstellen</h3><p class="wp-block-paragraph">Die sogenannten <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/vorlauftemperatur-heizung-20162549" title="">Vorlauftemperaturen</a> haben ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten. Als Vorlauftemperaturen werden die Temperaturen bezeichnet, die benötigt werden, um das Wasser in der gewünschten Temperatur von der Heizanlage bis zum Heizkörper zu transportieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie hoch sollte die Vorlauftemperatur bei einer Gastherme sein?</h3><p class="wp-block-paragraph">Es ist zu beachten, dass die Vorlauftemperatur bei einer klassischen Heizkörper-Heizung deutlich höher sein muss als bei einer Fußbodenheizung. Wie hoch sie bei der Gastherme sein muss, richtet sich also vor allem danach, ob Sie klassische Heizkörper oder eine moderne <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/fussbodenheizung-20193761" title="">Fußbodenheizung</a> verwenden.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vorlauftemperatur bei Gastherme mit Heizkörpern</strong><br>Betreiben Sie die Gastherme mit Heizkörpern, sollte die Vorlauftemperatur bei 65 bis 90 °C liegen, je nachdem, in welchem Zustand die Anlage ist.<br></li>



<li><strong>Vorlauftemperatur bei Gastherme mit Fußbodenheizung</strong><br>Wenn Sie eine Gastherme mit Fußbodenheizung nutzen, wird eine Vorlauftemperatur von circa 45 °C benötigt.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn die Vorlauftemperatur zu niedrig eingestellt ist?</h3><p class="wp-block-paragraph">Liegt eine zu niedrige Vorlauftemperatur vor, kann dies einige Probleme mit sich bringen. So besteht beispielsweise das Risiko, dass die Heizkörper nicht richtig warm werden. Gleichzeitig ist es notwendig, dass im Heizkreislauf mehr Wasser permanent zirkuliert, damit die benötigte Raumtemperatur überhaupt erzeugt werden kann. Hierdurch steigen der Gasverbrauch und die Stromkosten. Außerdem besteht das Risiko, dass die Pumpe vorzeitig erneuert werden muss.</p><h3 class="wp-block-heading">Gastherme richtig einstellen – Heizkurve</h3><p class="wp-block-paragraph">Die sogenannte Heizkurve ist eine Darstellung, in der die Vorlauftemperatur, die Außentemperatur und die Heizgrenztemperatur abgelesen werden können. Um möglichst viel Energie zu sparen, sollte das Heizen erst starten, wenn die Außentemperatur unter 16 °C absinkt. Deshalb ist es wichtig, die <strong>Heizkurve möglichst niedrig einzustellen</strong>. Außerdem sollte sie erst spät beginnen.</p><p class="wp-block-paragraph">Entsprechend der Heizkurve müssen auch die Vorlauftemperaturen eingestellt werden. Je geringer die Außentemperatur ist, desto höher muss die Vorlauftemperatur sein, um die gewünschten Temperaturen zu erreichen.</p><p class="wp-block-paragraph">Diese Anpassungen sollten Sie nicht selbst vornehmen, da verschiedene Aspekte mit einbezogen werden sollten. So kann sich beispielsweise auch die Dämmung des Hauses auf unterschiedliche Weise auswirken. Es ist daher wichtig, dass der Experte die Einstellung der Heizkurve vornimmt.</p><h3 class="wp-block-heading">Hydraulischer Abgleich</h3><p class="wp-block-paragraph">Wird ein Heizkörper nicht richtig warm, muss er in der Regel entlüftet werden. Dabei wird Luft aus der Heizung abgelassen. Allerdings muss, um den Druck stabil zu halten, gleichzeitig auch wieder Wasser im Heizkörper aufgefüllt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Hilft das <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizung-entlueften" title="">Entlüften der Heizung</a> nicht, ist ein sogenannter hydraulischer Abgleich erforderlich. Dabei werden entsprechende Anpassungen vorgenommen, sodass die Energie optimal verteilt wird. Die Einsparungen hierdurch belaufen sich auf bis zu 15 Prozent, was gerade in der momentanen Situation Gold wert ist. Wichtig ist allerdings, dass der hydraulische Abgleich Ihrer Heizung durch einen Fachmann durchgeführt wird, der sich mit der Materie auskennt.</p><h3 class="wp-block-heading">Regelmäßige Wartung der Gastherme</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Gastherme sollte regelmäßig gewartet werden, und zwar aus sicherheitstechnischen Gründen. Deshalb ist eine Wartung sogar gesetzlich vorgeschrieben und muss einmal pro Jahr durchgeführt werden. Gleichzeitig stellt der Experte durch die Wartung sicher, dass <strong>Verschleißteile</strong> ausgetauscht werden, sodass die gesamte Anlage ein möglichst langes Leben haben kann. Selbstverständlich dürfen Sie die Wartung ebenfalls nicht selbst durchführen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kostet es, die Gastherme von einem Experten einstellen zu lassen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wie erwähnt, sollten Sie die Wartung und das Optimieren der Therme einem Fachmann überlassen. Für die <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/was-kostet-die-wartung-einer-heizung-20215107" title="">Wartung</a> und das Einstellen der Gastherme sollten Sie mit Kosten von circa 150 bis 170 Euro rechnen. Hier können die Kosten jedoch anhand verschiedener Faktoren variieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Vorteile der Einstellung der Gastherme durch einen Experten?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>professionelle Anpassung an den eigenen Bedarf</li>



<li>individuelle Beratung</li>



<li>Fachwissen, das Ihnen hilft, den Energieverbrauch zu senken und Kosten zu sparen</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Gastherme einstellen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Jedes Grad, um das Sie die Temperatur senken können, trägt zu einer Einsparung von Heizkosten bei. Gerade in der aktuellen Lage kann Ihre Heizung andernfalls zum echten Geldverschwender werden. Unter anderem sollten die Vorlauftemperatur und die Tag- und Nachtabsenkung richtig eingestellt werden. Auch ein hydraulischer Abgleich kann notwendig werden. Während Sie einige Einstellungen selbst vornehmen können, sollten Sie für die maßgeblichen Anpassungen einen Profi beauftragen. Für einen optimalen Betrieb sollten Sie Ihre Therme außerdem im Zuge einer Wartung regelmäßig überprüfen lassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/gastherme-richtig-einstellen-20236465">Gastherme richtig einstellen: Einstellung von Temperatur & Co.</a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/was-kostet-die-wartung-einer-heizung-20215107</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 08:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kosten & Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur & Wartung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.heizungsbau.net/magazin/?p=5107</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Wartung einer Heizung in regelmäßigen Abständen durchzuführen trägt dazu bei, dass die Heizungsanlage eine möglichst lange Lebensdauer haben wird. Denn durch die Heizungswartung können selbst kleinste Fehlerquellen frühzeitig entdeckt und behoben werden. Erfahren Sie, welche Kosten für die Heizungswartung auf Sie zukommen. Inhaltsverzeichnis Gründe und Vorteile Kosten Fazit Alles auf einen Blick:Gründe und VorteileGanz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Wartung einer Heizung in regelmäßigen Abständen durchzuführen trägt dazu bei, dass die Heizungsanlage eine möglichst lange Lebensdauer haben wird. Denn durch die Heizungswartung können selbst kleinste Fehlerquellen frühzeitig entdeckt und behoben werden. Erfahren Sie, welche Kosten für die Heizungswartung auf Sie zukommen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#gruende-und-vorteile">Gründe und Vorteile</a></li>
    <li><a href="#kosten">Kosten</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Eine Gasheizung muss aus Sicherheitsgründen einmal jährlich gewartet werden.</li>



<li>Durch die Wartung arbeitet Ihre Heizung weiterhin effizient und Sie profitieren von einer längeren Lebensdauer der Anlage.</li>



<li>Ein Wartungsvertrag abzuschließen, garantiert eine regelmäßige Kontrolle Ihrer Heizung zu günstigeren Preisen.</li>



<li>Die Wartungskosten hängen von unterschiedlichen Faktoren ab und liegen durchschnittlich zwischen 150 bis 170 Euro.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gruende-und-vorteile">Gründe und Vorteile</h2><p class="wp-block-paragraph">Ganz egal, welche Art von Heizung Sie betreiben – eine regelmäßige Wartung lohnt sich nahezu immer. Denn durch Wartungen wird Ihrer Heizungsanlage beispielsweise eine längere Lebensdauer ermöglicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum lohnt sich die regelmäßige Wartung Ihrer Heizung?</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einsparung von Kosten<br></strong><br>Wenn die Heizung optimal eingestellt ist, wird sie deutlich effizienter heizen. So verbraucht eine Gasheizung weniger Gas, eine Ölheizung weniger Öl und eine Pelletheizung weniger Pellets. Die <strong>Heizkosten</strong> lassen sich durch Wartungsarbeit <strong>senken</strong>. Deshalb lohnt es sich, die Einstellungen im Rahmen der Wartung regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anpassen zu lassen. Abgesehen von der Kostenersparnis arbeitet die Heizung <strong>energieeffizienter</strong>, was sich auch positiv auf die Umwelt auswirkt.<br></li>



<li><strong>Längere Lebensdauer der Heizungsanlage</strong><br><br>Im Rahmen der regelmäßigen Wartung werden Verschleißteile ausgetauscht und Teile, die anfällig für Schäden sind, genau unter die Lupe genommen. Hierdurch kann der Mitarbeiter der Wartungsfirma <strong>frühzeitig</strong> erkennen, wann der Einbau eines <strong>Ersatzteiles</strong> notwendig ist. Dies verhindert, dass früher oder später die gesamte Anlage defekt ist und ein größerer Schaden entsteht.<br></li>



<li><strong>Garantie durch den Hersteller</strong><br><br>Wenn Sie eine neue Heizungsanlage einbauen, profitieren Sie in der Regel von einer mehrjährigen Garantie. Um diese im Falle eines Defekts beanspruchen zu können, müssen Sie jedoch nachweisen, dass eine <strong>regelmäßige Wartung</strong> durchgeführt wurde.<br></li>



<li><strong>Vermeidung von Unfällen</strong><br><br>Einige Heizungsanlagen können sehr gefährlich werden, wenn es beispielsweise ein Leck in der Leitung gibt. Dies ist unter anderem bei einer Gasheizung der Fall. Um solche <strong>Gefahrenquellen rechtzeitig</strong> zu <strong>erkennen</strong>, ist die regelmäßige Wartung unumgänglich.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Heizung warten lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Ist eine Heizungswartung verpflichtend?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ob eine Verpflichtung zur Wartung der Heizungsanlage besteht, richtet sich vor allem nach der jeweiligen Anlage. <strong>Gasheizungen</strong> <strong>müssen</strong> beispielsweise aus Sicherheitsgründen <strong>regelmäßig</strong> überprüft werden. Ein genaues Zeitintervall ist jedoch gesetzlich nicht vorgeschrieben.</p><p class="wp-block-paragraph">Einige <a href="https://www.heizungsbau.net/hersteller">Hersteller von Heizungsanlagen</a> gewähren nur <strong>eine Garantie</strong>, wenn die Anlage regelmäßig gewartet wurde. Durch eine regelmäßige Wartung erhalten Sie nicht nur Ihren Garantieanspruch, sondern können auf von anderen Vorteilen profitieren.</p><p class="wp-block-paragraph">Weitere Vorteile der Wartung einer Gasheizung in der Übersicht:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Einsparung von Kosten</li>



<li>Verbesserung der Energiebilanz und hierdurch gute Umweltbilanz</li>



<li>Verlängerung der Lebensdauer der Heizungsanlage</li>



<li>Erhöhung der Sicherheit und Vermeidung von Unfällen</li>



<li>Erhaltung des Garantieanspruches</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kosten">Kosten</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für eine Heizungswartung sind unter anderem abhängig von Heizungsart, Anlagengröße, Fachbetrieb, Gebäudegröße und Zustand Ihrer Heizung. Durchschnittliche Richtwerte können hier zur Einschätzung dienen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie teuer ist die Wartung einer Heizung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wie teuer die Wartung einer Heizung ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So spielt es eine Rolle, welche Art von Heizung Sie verwenden und ob im Rahmen der Wartung Verschleißteile ausgetauscht werden müssen. Hinzu kommt, dass sich die Wartungskosten regional stark unterscheiden können.</p><p class="wp-block-paragraph">Die durchschnittlichen Wartungskosten für ein Einfamilienhaus liegen bei circa 150 bis 170 Euro. Möchten Sie eine Wartung für ein Mehrfamilienhaus beauftragen, müssen Sie mit Kosten rechnen, die zwischen 150 bis 210 Euro liegen.</p><p class="wp-block-paragraph">Beispiele für Wartungskosten (bezogen auf ein Einfamilienhaus):</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td><span style="font-weight: 400;">Heizungsart</span></td>
<td><span style="font-weight: 400;">Wartungskosten</span></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-weight: 400;"><a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/gasheizung-wartung-20173336">Gasheizung</a></span></td>
<td><span style="font-weight: 400;">circa 100 bis 150 Euro</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-weight: 400;"><a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/pelletheizung-wartung-20173368">Pelletheizung</a></span></td>
<td><span style="font-weight: 400;">circa 150 bis 280 Euro</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-weight: 400;"><a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/wartung-waermepumpe-2013786">Wärmepumpe</a></span></td>
<td><span style="font-weight: 400;">circa 130 bis 150 Euro</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-weight: 400;"><a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/wartung-oelheizung-20173318">Ölheizung</a></span></td>
<td><span style="font-weight: 400;">circa 150 bis 250 Euro</span></td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Um die Wartungskosten zu senken ist es sinnvoll, einen Wartungsvertrag mit einem festen Anbieter abzuschließen, der Sie in regelmäßigen Abständen aufsucht. Viele Anbieter geben im Rahmen eines Wartungsvertrages einen Preisnachlass gegenüber denjenigen Kunden an, die nur gelegentlich nach einer Wartung fragen.</div> <div></div> </div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wer bezahlt die Kosten für die Heizungswartung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich muss der Eigentümer die Kosten für die Wartung der Heizung tragen. Wenn Sie jedoch Wohnungen vermieten, können Sie die Wartungskosten anteilig auf die Mieter umlegen. Wichtig ist, dass Sie der <strong>Betriebskostenabrechnung</strong> die Wartungsrechnung beifügen, damit die Mieter den Überblick behalten.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer kann die Heizungswartung durchführen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei Möglichkeiten, die Heizungswartung durchführen zu lassen. Sie können sich entweder an einen Fachbetrieb für Heizungsbau wenden oder die Wartung von den Mitarbeitern des <strong>Herstellers</strong> der Anlage durchführen lassen.</p><p class="wp-block-paragraph">Qualitativ gibt es hierbei in der Regel keine Unterschiede. Sowohl der Heizungsbauer als auch die Mitarbeiter des Herstellers leisten gute Arbeit.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile haben Sie mit einem Wartungsvertrag?</h3><p class="wp-block-paragraph">Einen Wartungsvertrag können Sie mit einem Heizungsbauer oder mit dem Heizungshersteller abschließen. Auch ohne Vertrag haben Sie die Möglichkeit, die Wartung in dem Moment in Anspruch zu nehmen, in dem Sie sie benötigen. Allerdings hat der Wartungsvertrag einige Vorteile:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Sie müssen sich durch einen Vertrag nicht darum kümmern, einen Termin zu vereinbaren. Der Heizungsbauer, mit dem Sie den Vertrag abgeschlossen haben, wird Sie <strong>automatisch einmal jährlich</strong> daran erinnern und einen Termin mit Ihnen vereinbaren.</li>



<li>Durch die regelmäßige Überprüfung wird <strong>Verschleiß frühzeitig entdeckt</strong> und ein reibungsloser Betrieb Ihrer Heizung garantiert.</li>



<li>Einige Wartungsverträge enthalten darüber hinaus einen <strong>Notdienst</strong>.</li>



<li>Zudem ist ein Wartungsvertrag unterm Strich <strong>kostengünstiger</strong>, als jede Wartung einzeln zu bezahlen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bevor Sie den Wartungsvertrag unterschreiben, sollten Sie darauf achten, dass alle Wartungsarbeiten aufgelistet werden. So können Sie nachvollziehen, welche Arbeiten der Heizungsbauer durchführt. Auch die Intervalle und Zeiten, in denen die Wartung durchgeführt wird, sollten vertraglich geregelt sein. Lassen Sie auch Einzelheiten zur Haftung klären, sollte dem Heizungsbauer einmal ein Fehler unterlaufen. Ebenso ist es wichtig, dass im Vertrag die Wartungskosten sowie eventuelle Zusatzkosten aufgelistet sind.</div> <div></div> </div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Heizung warten lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Durch eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlage beugen Sie hohen Kosten vor und sorgen dafür, dass Ihre Heizung eine möglichst lange Lebensdauer hat. Dies trägt auch dazu bei, dass die Garantie des Herstellers erhalten bleibt. Während eine Gasheizung aus Sicherheitsgründen regelmäßig kontrolliert werden muss, ist generell keine Wartungspflicht vorgeben. Aber mit einer regelmäßigen Kontrolle einmal im Jahr machen Sie garantiert nichts falsch. Die Angaben Ihres Heizungsherstellers können Ihnen als verlässliche Orientierung für das optimale Zeitintervall dienen.</p>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/was-kostet-die-wartung-einer-heizung-20215107">Was kostet die Wartung einer Heizung?</a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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