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	<title>Gasheizung &#8211; Heizungsbau.net</title>
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	<description>Hier auf Heizungsbau.net finden Sie wichtige Informationen zur Heizungsbau-Branche für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/von-gas-auf-waermepumpe-umstellen-20267604</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Weißbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 14:44:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasheizung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmepumpen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wechsel von einer Gasheizung zur Wärmepumpe entwickelt sich gerade heutzutage für viele Hausbesitzer zu einer naheliegenden Entscheidung, denn Energiepreise bleiben schwer kalkulierbar, gesetzliche Vorgaben werden strenger und das Interesse an nachhaltigen Lösungen wächst.  In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass die Technik meist nicht das Problem ist – sondern die Finanzierung. Selbst bei attraktiven [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Wechsel von einer <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/kategorie/gasheizung" rel="noreferrer noopener" target="_blank">Gasheizung</a> zur Wärmepumpe entwickelt sich gerade heutzutage für viele Hausbesitzer zu einer naheliegenden Entscheidung, denn Energiepreise bleiben schwer kalkulierbar, gesetzliche Vorgaben werden strenger und das Interesse an nachhaltigen Lösungen wächst.  </p><p class="wp-block-paragraph">In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass die Technik meist nicht das Problem ist – sondern die Finanzierung. Selbst bei attraktiven Förderprogrammen bleibt häufig ein Eigenanteil, der gut durchdacht eingeplant werden muss. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum sich der Wechsel zur Wärmepumpe lohnt </h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/kategorie/waermepumpen" rel="noreferrer noopener" target="_blank">Wärmepumpen</a> haben sich längst als zuverlässige und effiziente Heizlösung etabliert. Sie nutzen vorhandene Umweltenergie und wandeln diese in Wärme um, ohne auf fossile Brennstoffe angewiesen zu sein. Das macht sie besonders interessant für alle, die ihre Energiekosten langfristig stabil halten möchten. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Punkt, der zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Unabhängigkeit. Während Gaspreise stark schwanken können, lässt sich der Strombedarf einer Wärmepumpe deutlich besser einschätzen, vor allem, wenn zusätzlich eine Photovoltaikanlage genutzt wird. </p><h3 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Vorteile im Überblick: </h3><ul class="wp-block-list">
<li>Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern </li>



<li><a href="https://www.klimeo.de/waermepumpe/wissen/energieverbrauch-und-nachhaltigkeit/co2-einsparung-mit-waermepumpe-wie-gross-ist-der-klimaeffekt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reduzierte CO₂-Emissionen</a> </li>



<li>stabilere Betriebskosten </li>



<li>gute Kombinierbarkeit mit Photovoltaik </li>



<li>Zukunftssicherheit </li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Gerade im Zuge ohnehin geplanter Modernisierungen bietet sich der Umstieg an, da sich mehrere Maßnahmen miteinander verbinden lassen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kosten im Überblick: Anschaffung, Installation und Betrieb </h2><p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/waermepumpe-kosten-2013676" rel="noreferrer noopener" target="_blank">Kosten</a> sind wohl mit der entscheidendste Faktor bei der Planung. Wärmepumpen gelten in der Anschaffung zwar als vergleichsweise teuer, gleichzeitig relativiert sich dieser Eindruck bei einer ganzheitlichen Betrachtung über die Nutzungsdauer. </p><p class="wp-block-paragraph">Neben dem Gerät sollte auch die baulichen Voraussetzungen beachtet werden, denn der Zustand des Gebäudes, die vorhandene Heiztechnik und mögliche Zusatzarbeiten beeinflussen den Gesamtpreis natürlich ebenfalls. </p><h3 class="wp-block-heading">Typische Kostenstruktur </h3><figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kostenpunkt</strong> </td><td><strong>Durchschnittliche Kosten</strong> </td></tr><tr><td>Wärmepumpe (Gerät) </td><td>10.000 – 20.000 € </td></tr><tr><td>Installation &amp; Umbau </td><td>8.000 – 15.000 € </td></tr><tr><td>Erschließung (z. B. Erdsonde) </td><td>5.000 – 12.000 € </td></tr><tr><td><strong>Gesamtinvestition</strong> </td><td><strong>20.000 – 45.000 €</strong> </td></tr></tbody></table></figure><p class="wp-block-paragraph">Im laufenden Betrieb zeigt sich dann aber ein anderes Bild: Wärmepumpen arbeiten effizient und benötigen vergleichsweise wenig Wartung. Die Stromkosten hängen wiederum stark von der Effizienz der Anlage ab, lassen sich aber durch gute Planung und passende Tarife deutlich optimieren. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Förderung in Deutschland: Was ist aktuell möglich? </h2><p class="wp-block-paragraph">Um den Umstieg attraktiver zu machen, unterstützt der Staat den Heizungstausch mit umfangreichen Förderprogrammen. Die <a href="https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/Dossier/beg.html" rel="noreferrer noopener" target="_blank">Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)</a> ist dabei die zentrale Anlaufstelle und bietet verschiedene Zuschüsse, die sich kombinieren lassen. </p><p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip dahinter ist einfach: Wer schneller auf eine klimafreundliche Lösung umstellt, wird stärker gefördert. Dadurch entstehen in vielen Fällen sehr solide Zuschüsse, die einen großen Teil der Investition abfedern. </p><h3 class="wp-block-heading">Wichtige Förderbestandteile </h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Grundförderung:</strong> bis zu 30 % </li>



<li><strong>Klimageschwindigkeits-Bonus:</strong> bis zu 20 % </li>



<li><strong>Einkommensbonus:</strong> bis zu 30 % </li>



<li><strong>maximale Förderung:</strong> bis zu 70 % </li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Gut zu wissen: Förderfähige Maßnahmen </h3><ul class="wp-block-list">
<li>Austausch alter Gas- oder Ölheizungen </li>



<li>Einbau moderner Wärmepumpen </li>



<li>Optimierung bestehender Systeme </li>



<li>begleitende Effizienzmaßnahmen </li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn diese Förderung auf den ersten Blick sehr großzügig wirkt, bleibt in vielen Projekten ein relevanter Restbetrag übrig, der eigenständig finanziert werden muss. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wo entsteht die Finanzierungslücke? </h2><p class="wp-block-paragraph">In der Theorie klingt eine Förderung von bis zu 70 % erstmal richtig gut. In der Praxis verteilt sich die Förderung jedoch auf bestimmte Kostenbereiche und ist an Bedingungen geknüpft. Dadurch entsteht dann oft eine Lücke zwischen den tatsächlichen Gesamtkosten und den geförderten Anteilen. </p><p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, dass gerade bei Bestandsgebäuden zusätzliche Maßnahmen notwendig werden können. Neue Heizkörper, Anpassungen am System oder kleinere bauliche Eingriffe summieren sich schnell. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Lösungen: Finanzierungslücken gezielt schließen </h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigenkapital sinnvoll einsetzen</strong>: Eigenmittel reduzieren die finanzielle Belastung und sorgen gleichzeitig für bessere Konditionen bei ergänzenden Finanzierungen. Gleichzeitig bleibt es sinnvoll, einen Teil der Rücklagen als Sicherheit einzuplanen. </li>



<li><strong>Fördermöglichkeiten vollständig nutzen</strong>: Eine sorgfältige Prüfung aller verfügbaren Programme kann sich deutlich auszahlen. Oft werden Kombinationsmöglichkeiten übersehen, die mehrere tausend Euro Unterschied machen können. </li>



<li><strong>Maßnahmen strukturieren</strong>: Nicht jede Maßnahme muss sofort umgesetzt werden. In manchen Fällen kann eine schrittweise Modernisierung sinnvoll sein, um die finanzielle Belastung besser zu verteilen. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kredite als sinnvolle Ergänzung zur Förderung </h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Fördermittel und Eigenkapital nicht ausreichen, bietet ein Kredit eine praktikable Möglichkeit, die verbleibende Lücke zu schließen. Der Vorteil liegt vor allem in der Flexibilität: Projekte können ohne Verzögerung umgesetzt werden, auch wenn Fördergelder erst später ausgezahlt werden. </p><p class="wp-block-paragraph">Solche <a href="https://www.easycredit.de/kredit/sofortkredit" rel="noreferrer noopener" target="_blank">Finanzierungslösungen</a> helfen dabei, den fehlenden Betrag gezielt abzudecken und gleichzeitig die monatliche Belastung überschaubar zu halten. </p><h3 class="wp-block-heading">Typische Vorteile eines ergänzenden Kredits </h3><ul class="wp-block-list">
<li>schnelle Verfügbarkeit der Mittel </li>



<li>planbare monatliche Raten </li>



<li>mehr Spielraum bei der Umsetzung </li>



<li>Unabhängigkeit von Förderzeitpunkten </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Heizungsbauer finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Praxisbeispiel: So kann eine Finanzierung aussehen </h2><figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Position</strong> </td><td><strong>Betrag</strong> </td></tr><tr><td>Gesamtkosten </td><td>30.000 € </td></tr><tr><td>Förderung (z. B. 50 %) </td><td>– 15.000 € </td></tr><tr><td>Eigenkapital </td><td>– 5.000 € </td></tr><tr><td><strong>Finanzierungslücke</strong> </td><td><strong>10.000 €</strong> </td></tr></tbody></table></figure><p class="wp-block-paragraph">Diese verbleibende Summe lässt sich über eine Finanzierung abdecken, ohne das Projekt zu verzögern. Gleichzeitig bleibt ausreichend finanzieller Spielraum für unvorhergesehene Ausgaben. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Praktische Tipps für die Umsetzung </h2><ul class="wp-block-list">
<li>Energieberatung einplanen, um die passende Lösung zu finden </li>



<li>mehrere Angebote vergleichen, da Preise stark variieren können </li>



<li>Förderanträge rechtzeitig stellen, bevor Maßnahmen beginnen </li>



<li>Gesamtkosten realistisch kalkulieren, inklusive Reserven </li>



<li><a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/waermepumpe-mit-photovoltaik-20236523" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Photovoltaik mit einbeziehen</a>, um die Effizienz zu steigern </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ein sinnvoller Schritt mit guter Planung </h2><p class="wp-block-paragraph">Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist in vielen Fällen eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Die Kombination aus geringeren Emissionen, stabileren Betriebskosten und staatlicher Förderung schafft eine solide Grundlage. </p><p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist eine realistische Finanzierungsstrategie, die mögliche Lücken von Anfang an berücksichtigt. Wer Fördermittel, Eigenkapital und ergänzende Finanzierung sinnvoll kombiniert, schafft die Basis für eine moderne und zukunftsfähige Heizlösung. </p>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/von-gas-auf-waermepumpe-umstellen-20267604">Von Gas auf Wärmepumpe umsteigen: Finanzierungslücken trotz Förderung schließen </a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/gasheizung-kosten-20236509</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 06:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasheizung]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten & Förderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Heizen mit Gas nimmt bei neuen Wohngebäuden in Deutschland zunehmend ab, schon allein deswegen, weil es die Heizkosten massiv in die Höhe treibt und die CO2-Emissionen verstärkt. Waren es laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2019 noch knapp 40 Prozent, die eine Gasheizung eingebaut haben, sind es 2022 schon nur noch rund 16 Prozent gewesen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Das Heizen mit Gas nimmt bei neuen Wohngebäuden in Deutschland zunehmend ab, schon allein deswegen, weil es die Heizkosten massiv in die Höhe treibt und die CO<sub>2</sub>-Emissionen verstärkt. Waren es laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2019 noch knapp 40 Prozent, die eine Gasheizung eingebaut haben, sind es 2022 schon nur noch rund 16 Prozent gewesen. Die Zahl hat sich also mehr als halbiert. Und das ist kein Wunder, denn über kurz oder lang wird die Gasheizung, zumindest wie wir sie heute kennen, ausgedient haben. Bis spätestens 2045 soll sie abgeschafft werden – zum Schutz des Klimas. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Sie können mit Ihrer alten mit Gas betriebenen Heizung auch weiterhin Ihre Wärme erzeugen und sogar eine neue einbauen lassen – allerdings muss diese in Zukunft mit einer Technik versehen sein, die zu mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzt.</li>



<li>Die dauerhaft steigenden Gaspreise können unter Umständen dafür sorgen, dass sich Heizen mit diesem fossilen Brennstoff in den kommenden Jahren nicht mehr lohnt.</li>



<li>Es wird nur noch staatlich gefördert, wenn Sie die alte Brennwerttechnik mit erneuerbaren Energien wie beispielsweise mit Solar kombinieren und so auch die CO<sub>2</sub>-Emissionen reduzieren.</li>



<li>Im Vergleich zu anderen Heizsystemen wie beispielsweise zur Wärmepumpe ist ein Gas-Heizsystem zwar deutlich günstiger was die Anschaffungskosten angeht, die laufenden Kosten, also die reinen Heizkosten, allerdings werden zunehmend teurer.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Kostenfaktoren gilt es bei der Anschaffung zu beachten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine neue Gasheizung in Ihr Einfamilienhaus einzubauen, empfehlen wir Ihnen, sich zunächst einen guten <strong>Überblick über die zu erwartenden Kosten</strong> zu verschaffen. In Anbetracht der Tatsache, dass vor allem klimafreundliche Heizungsvarianten gefördert werden sollen, kann es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Kosten für die Gastherme sowie für das Gas selbst kommen. Wir möchten jedoch auf den Ist-Zustand 2023 eingehen und Sie darüber informieren, welche Preise derzeit zu erwarten sind.</p><p class="wp-block-paragraph">Es gibt heutzutage mehrere Möglichkeiten einer neuen Gasheizung:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Gas-Brennwertheizung im Gegensatz zur früheren Heizwertheizung</li>



<li>Gas-Adsorptions-Heizgerät (Zeolith-Heizung)</li>



<li>Gas in Kombination mit <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/kategorie/solarthermie" title="">Solarthermie</a></li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Theoretisch gäbe es auch noch die Möglichkeit, eine <strong>H2-ready-Gasheizung</strong> einzubauen, also eine Heizung, die mit <strong>grünem Wasserstoff</strong> arbeitet. Davon ist aber im Moment zumindest noch abzuraten, denn das Wasserstoffnetz ist nicht genügend ausgebaut und derzeit industriell komplett ausgelastet.</p><p class="wp-block-paragraph">Beim <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizen-mit-gas-20236487">Heizen mit Gas</a> können Sie – auch abhängig vom System – folgende Gasarten verwenden:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Erdgas</li>



<li>Flüssiggas</li>



<li>Biogas</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Natürlich möchten Sie gerne wissen, welche Kosten konkret auf Sie zukommen. Das allerdings kann Ihnen nur ein Installateur vor Ort mitteilen. Denn er kann alle individuellen Begebenheiten wie zum Beispiel auch die Gegend , in der Sie wohnen, miteinbeziehen und Ihnen einen konkreten Preis nennen. Wir möchten Ihnen aber dennoch einen Überblick mit Anhaltspunkten liefern. So bekommen Sie zumindest einen etwaigen Eindruck, welche Kosten bei einer modernen neuen Gasheizung auf Sie zukommen.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie können wählen zwischen</p><ul class="wp-block-list">
<li>Gastherme</li>



<li>Kombitherme</li>



<li>Kompaktgerät</li>



<li>Gaskessel</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie einen Neubau mit Gas beheizen möchten, dann können Sie das staatlich fördern lassen. Allerdings brauchen Sie dafür ein energetisches Gesamtkonzept, zu dem auch die Dämmung der Fenster, spezielle Lüftung und die Kombination mit erneuerbaren Energien gehört. Denn das Haus muss einen sogenannten <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Energieeffizient-sanieren/Das-Effizienzhaus/#:~:text=Das%20Effizienzhaus%20ist%20ein%20technischer,desto%20h%C3%B6her%20ist%20die%20Energieeffizienz">Effizienzhausstandard</a> erreichen. Das alles zahlt sich langfristig aus, kostet aber erst einmal. Mit 20.000 Euro müssen Sie zum Beispiel für den Einbau einer <strong>Gas-Hybridheizung in einen Neubau</strong> durchaus rechnen. </p><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für den Austausch Ihrer alten Gasheizung hängen von den folgenden Faktoren ab:</p><h3 class="wp-block-heading">Anschaffungskosten für eine neue Heizung</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die gängigste Variante wählen und Gas mit einer modernen Brennwerttechnik zum Heizen verwenden möchten, müssen Sie zunächst einmal die Anlage anschaffen. Mit ihr sind sie allerdings komplett abhängig vom Gas. Und dieses muss erst einmal bis zu Ihrem Haus gelangen. Nicht immer gibt es bereits einen Gasanschluss. Muss der erst gelegt werden, kommen zusätzliche Kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro auf Sie zu – abhängig von der Länge der Gasleitung, den Bedingungen Ihres Gasnetzbetreibers und dem Aufwand, der notwendig ist bei der Verlegung. Oder Sie verwenden Flüssiggas, aber auch dann brauchen Sie einen entsprechenden Behälter auf dem Grundstück zum Lagern. Diesen allerdings können Sie sich oft leihen. Hier lohnt es sich, sich zu informieren.<br><br>Bei der Gas-Brennwertheizung fallen nicht nur die Kosten für die eigentliche Gastherme, sondern auch für diverse weitere Zubehörteile an wie zum Beispiel ein <strong>Warmwasserspeicher</strong>, der auf jeden Fall 300 bis 400 Liter umfassen sollte. Er kostet sie zwischen 450 und 2.000 Euro. Das richtige Speicherkonzept kann ziemlich ins Geld gehen, vor allem auch dann, wenn erneuerbare Energien eingebunden werden. Es gibt auch <strong>All-in-one-Geräte</strong> wie die Kombithermen, in denen der Warmwasserspeicher bereits verbaut ist. Solche Geräte kosten grundsätzlich weniger als die mit externem Speicher. Bei Wohnungen ist es gelegentlich auch möglich, ohne Warmwasserspeicher zu arbeiten.<br><br>Eventuell kann eine <strong>Umrüstung des Schornsteins</strong> notwendig werden, hier müssen Sie mit zusätzlichen Kosten von rund 1.000 Euro rechnen.<br><br>Ist die Heizung eingebaut – wobei Sie auch hier <strong>Installationskosten</strong> von 1.500 bis 3.000 Euro einkalkulieren müssen -, dann brauchen Sie noch einen <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/hydraulischer-abgleich-heizung-20142124">hydraulischen Abgleich</a>, der noch einmal mindestens 500 Euro kostet.<br><br>Wünschen Sie lediglich eine Brennwerttherme, die an der Wand befestigt wird und für ein Einfamilienhaus ausreicht, liegen die Anschaffungskosten hierfür bei etwa 2.000 bis 6.000 Euro. Entscheiden Sie sich allerdings für ein bodenstehendes Gerät, dann sind Sie teilweise mit bis zu 8.000 Euro dabei.<br><br>Möchten Sie die Technik mit anderen Brenntechniken kombinieren, sollten Sie mit den folgenden Anschaffungs- und Einbaukosten rechnen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Kombination mit Solar etwa 15.000 bis 20.000 Euro</li>
</ul><ul class="wp-block-list">
<li>Kombination mit Wärmepumpe etwa 20.000 bis 30.000 Euro (eine <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/luft-waermepumpe-20131126">Luft-Wärmepumpe</a> ist etwa günstiger als eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, die auch <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/erdwaermepumpe-2013637">Erdwärmepumpe</a> genannt wird)</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">INFO:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Sie können allerdings bei solchen Heizsystemen mit zum Teil hohen staatlichen Förderungen für die  Investitionskosten rechnen. Informieren Sie sich hier am besten immer aktuell beim <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html">Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)</a>.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Einbau- und Installationskosten</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Einbau- und Installationskosten richten sich unter anderem danach, welche Arbeiten notwendig sind für eine Gasheizung mit Brennwerttechnik. Für die reine Installation müssen Sie mit <strong>mindestens 1.500 Euro</strong> rechnen.</p><h3 class="wp-block-heading">Betriebskosten</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Heizkosten für eine moderne Gasheizung sind ebenfalls nicht zu verachten. Diese beinhalten nicht nur das Gas, das zum Heizen notwendig ist, sondern auch den Strom, der benötigt wird, um die Anlage zu betreiben. Die Kosten sind natürlich stark abhängig davon, wie hoch Ihr Strompreis ist. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bedenken Sie, dass die Gaspreise derzeit sehr hoch sind und dass sie in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch deutlich ansteigen werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wartungskosten</h3><p class="wp-block-paragraph">Was kostet die Wartung einer Gasheizung? Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass einmal pro Jahr eine Wartung erfolgen muss. Auch der Schornsteinfeger muss die Heizung regelmäßig überprüfen. Deshalb sollten Sie mit jährlichen Wartungskosten von derzeit etwa 150 bis 250 Euro rechnen.</p><p class="wp-block-paragraph">Viele Heizungsbaufirmen bieten sogenannte Wartungsverträge an. Das ist günstiger, Sie haben immer einen kompetenten Fachmann zur Hand und können sich von diesem auch beraten lassen, wenn Sie von Ihrer alten Gasheizung weg auf ein moderneres System umsteigen möchten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Seit einiger Zeit gibt es in vielen Städten die Möglichkeit, eine neue Heizung auch zu mieten bei dem örtlichen Energieversorger. Mit einem solchen Modell sparen Sie zwar nicht wirklich, aber die Vorteile liegen auf der Hand: Sie müssen zum einen nicht die ganze Summe auf einmal aufbringen und zum anderen haben Sie entscheidende Vorteile. Dazu gehört unter anderem, dass Sie sich um nichts mehr kümmern müssen – auch nicht um die Förderung. Die wird Ihnen nämlich automatisch angerechnet.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table"><thead><tr><td>Art</td><td>Merkmale</td><td>Circa-Preis</td></tr></thead><tbody><tr><td>Gastherme</td><td><ul><li>wandhängend</li><li>platzsparend</li><li>Durchlauferhitzer</li><li>mit Solar kombinierbar</li><li>geeignet für Wohnungen und Einfamilienhäuser</li></ul></td><td>ab 2.000 Euro</td></tr><tr><td>Gaskessel</td><td><ul><li>stehend</li><li>externer Wasserspeicher</li><li>mit Solar kombinierbar</li><li>geeignet für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser</li></ul></td><td>ab 4.500 Euro</td></tr><tr><td>Kombitherme</td><td><ul><li>wandhängend</li><li>platzsparend</li><li>Durchlauferhitzer</li><li>nur bedingt mit Solar kombinierbar</li><li>geeignet für Wohnungen und Einfamilienhäuser</li></ul></td><td>ab 3.500 Euro</td></tr><tr><td>Kompaktgerät</td><td><ul><li>wandhängend</li><li>platzsparend</li><li>interner Wasserspeicher</li><li>mit Solar kombinierbar</li><li>geeignet für Einfamilienhäuser</li></ul></td><td>ab 4.500 Euro</td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei so großen Anschaffungen lohnt sich ein Preisvergleich ganz besonders. Hier lässt sich durchaus mal das ein oder andere Schnäppchen machen. Aber: Achten Sie immer auf die Qualität und sparen Sie nicht am falschen Ende – gerade veraltete Technologie kann später teuer werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vergleich mit anderen Heizsystemen</h2><p class="wp-block-paragraph">Wie schneidet die Gasheizung derzeit im Vergleich zu anderen Heizsystemen ab? Wir haben die unterschiedlichen Kosten für Sie verglichen.</p><h3 class="wp-block-heading">Gasheizung vs. Wärmepumpe</h3><p class="wp-block-paragraph">Entscheiden Sie sich gegen eine Gasheizung und für eine Wärmepumpe [LINK: https://www.heizungsbau.net/magazin/kategorie/waermepumpen], sollten Sie mit Gesamtkosten mit bis zu 35.000 Euro rechnen. Hinzu kommen die Stromkosten, die für den Betrieb der Wärmepumpe notwendig sind. Sie können die Anlage mit Solar und einem entsprechenden Speicher kombinieren, um die Stromkosten zu senken. Wartung sowie die Überprüfung durch einen Schornsteinfeger sind bei der Wärmepumpe nicht notwendig.</p><h3 class="wp-block-heading">Gasheizung vs. Ölheizung</h3><p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht mehr dazu zu raten, sich eine Ölheizung anzuschaffen. Nicht nur, weil sie zu teuer ist. Der Einbau normaler Ölheizungen wird voraussichtlich sowieso ab dem Jahr 2024 verboten. Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, müssen laut <strong>Gebäudeenergiegesetz (GEG)</strong> ebenfalls ausgetauscht werden. Wenn überhaupt sind nur noch Hybridlösungen möglich, die zu mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Die Heizkosten können mit einer Ölheizung ziemlich stark steigen, je nachdem was das Öl kostet.</p><p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Wenn Sie in einem Einfamilienhaus von Öl auf Gas umrüsten möchten, dann kostet Sie das 10.000 bis 15.000 Euro, hinzu kommen Kosten für die Öltankentsorgung, die bei mehreren hundert Euro liegen.</p><h3 class="wp-block-heading">Beispielrechnung</h3><p class="wp-block-paragraph">Nachfolgend möchten wir Ihnen ein Preisbeispiel für den Austausch einer alten Heizung gegen eine neue Gasheizung für ein Einfamilienhaus aufzeigen. Ein Gasanschluss ist bereits vorhanden, die laufenden Kosten, also die Heizkosten selbst, sowie die Kosten für die Wartung sind hier nicht einberechnet und kommen noch dazu.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>neue Gasheizung</strong></td><td><strong>Preis</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Anschaffungskosten der Heizung</td><td>ab 2.000 Euro</td></tr><tr><td>Anschaffung Warmwasserspeicher</td><td>ab 450 Euro</td></tr><tr><td>eventuell Umrüstung des Schornsteins</td><td>ab 1.000 Euro</td></tr><tr><td>Installation</td><td>ab 1.500 Euro</td></tr><tr><td>hydraulischer Abgleich</td><td>ab 500 Euro</td></tr><tr><td><strong>Gesamtkosten</strong></td><td><strong>ab 5.450 Euro</strong></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Hier sind wir allerdings jeweils von den niedrigsten Preisen ausgegangen. Im Allgemeinen müssen Sie mit <strong>8.000 bis 10.000 Euro</strong> rechnen, wenn Sie eine gute Lösung für Ihr Haus suchen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Gasheizungen sind derzeit aufgrund der politischen Lage und in Bezug auf den Klimaschutz und die Vermeidung von CO<sub>2</sub>-Ausstoß in aller Munde. Da das reine Heizen mit Gas aufgrund der schwierigen Gasbeschaffung und den negativen Auswirkungen auf die Umwelt in Zukunft Stück für Stück reduziert werden soll, gibt es die Möglichkeit, auf Gas-Hybridheizungen umzustellen – kombiniert also mit Solar oder einer Wärmepumpe. Wenn Sie die Preise vergleichen, sollten Sie auf lange Sicht auf jeden Fall auch den Verbrauch und die Wartungskosten im Blick haben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/gasheizung-kosten-20236509">Gasheizung Kosten: Anschaffungs- und Betriebskosten 2023</a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/heizen-mit-gas-20236487</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 07:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasheizung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.heizungsbau.net/magazin/?p=6487</guid>

					<description><![CDATA[<p>Diskussionen darüber, welche Brennwerttechnik bei Heizungen noch erlaubt ist, wie hoch die Gaspreise wohl ansteigen und welche Gasart eine gute Alternative wäre, verunsichern viele Hausbesitzer. Umso wichtiger ist ein guter Überblick und vor Einbau einer neuen Heizung die entsprechende Beratung durch einen Heizungsfachbetrieb.Alles auf einen Blick:Status quo: Was kommt auf die Besitzer von Gasheizungen zu? In Deutschland [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Diskussionen darüber, welche Brennwerttechnik bei Heizungen noch erlaubt ist, wie hoch die Gaspreise wohl ansteigen und welche Gasart eine gute Alternative wäre, verunsichern viele Hausbesitzer. Umso wichtiger ist ein guter Überblick und vor Einbau einer neuen Heizung die entsprechende Beratung durch einen Heizungsfachbetrieb.</p><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Für das Heizen mit Gas kommen unterschiedliche Möglichkeiten infrage: Erdgas, Biogas und Flüssiggas.</li>



<li>Da diese Heizsysteme die Umwelt stark belasten, soll zukünftig größtenteils darauf verzichtet werden.</li>



<li>Gasheizungen werden jedoch auch ab 2025 nicht verboten sein, der Brennstoff kann weiter für Wärme verwendet und die Heizung auch repariert werden.</li>



<li>Wer auch in Zukunft auf die Brennwerttechnik mit Erdgas setzt, muss dafür sorgen, dass beim Heizsystem 65 Prozent der Energie mit Erneuerbaren Energien gedeckt sind.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Status quo: Was kommt auf die Besitzer von Gasheizungen zu? </h2><p class="wp-block-paragraph">In Deutschland haben die meisten Menschen eine Gas-Brennwertheizung, mehr als 8 Millionen Gasheizungen sind noch in Betrieb und versorgen nicht nur Ein- sondern auch Mehrfamilienhäuser mit Wärme. Dabei nutzen zumindest die modernen Varianten den Brennstoff besonders effizient, indem sie nicht nur die Wärme aus dem Verbrennungsvorgang, sondern auch die aus dem Abgas verwenden und so hohe Wirkungsgrade erzielen.</p><p class="wp-block-paragraph">Bereits in den vergangenen Jahren wurden in Neubauten deutlich weniger Gasheizungen eingebaut. Klimaschutztechnische Maßnahmen bringen Änderungen mit sich – in Richtung Schutz der Umwelt.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie lange darf ich noch mit Gas heizen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Lassen Sie sich nicht von reißerischen Schlagzeilen in die Irre führen: Auch in 2025 werden Gasheizungen nicht verboten werden. Allerdings werden neue Heizungen nur dann zugelassen, wenn Sie mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Ist Ihre Heizung noch intakt, dann gibt es keinen Grund, sie austauschen zu lassen. Ist sie allerdings defekt, dann ist der richtige Zeitpunkt für eine umweltfreundlichere Alternative.</p><h3 class="wp-block-heading">Sind Gasheizungen noch zu empfehlen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ob mit dem<a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizungsgesetz-beschlossen-20236431" title=""> Heizungsgesetz</a> Gasheizungen noch zu empfehlen sind, darüber scheiden sich die Geister. Die einen sagen, man sollte die Chance zum Neueinbau einer Gasheizung jetzt noch nutzen, da diese Variante zum Heizen deutlich günstiger ist als beispielsweise eine <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/kategorie/waermepumpen" title="">Wärmepumpe</a>. Die anderen sind sich sicher, dass die Kosten für den Betrieb von Gasheizungen in den kommenden Jahren extrem in die Höhe schnellen werden, denn Gas wird immer teurer. Und gerade jetzt lohnt es sich, umzusteigen, da die Fördergelder, die in den nächsten Jahren zur Verfügung gestellt werden, hoch sind. </p><p class="wp-block-paragraph">Doch es gibt viele Haushalte in Deutschland, in denen der Umbau auf eine andere Heizung nicht ohne Weiteres möglich ist. So kann beispielsweise eine Wärmepumpe in vielen alten Häusern aus <strong>bautechnischen Gründen</strong> wie Abstandsflächen überhaupt nicht installiert werden. Außerdem kommen die Hersteller derzeit kaum mit der Produktion von Wärmepumpen und anderen Heizvarianten mit Erneuerbaren Energien hinterher und der Fachkräftemangel sorgt gleichzeitig dafür, dass der Austausch bestehender Gasheizungen generell nur schleppend vorangeht.</p><p class="wp-block-paragraph">Um sicherzugehen, ob sich der Einbau einer modernen Gasheizung, möglicherweise auch einer <strong>Hybridvariante</strong> für Sie als richtige Entscheidung erweist oder ob sich hieraus möglicherweise ein großer Nachteil für Sie ergibt und Sie lieber auf eine der anderen Möglichkeiten ausweichen sollten, dazu sollten Sie am besten einen Heizungsbauer befragen. Dieser kann sich einen detaillierten Einblick über Ihr Wohnhaus verschaffen und entsprechend dieser individuellen Voraussetzungen einen Ratschlag abgeben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gasarten</h2><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie sich für den weiteren Betrieb einer Gasheizung oder sogar für den Neubau einer solchen Anlage entschieden, sollten Sie sich auch damit beschäftigen, welche Arten es eigentlich gibt und worin deren individuelle Vor- und Nachteile liegen. Wir klären Sie nachfolgend über die verschiedenen Varianten auf.</p><p class="wp-block-paragraph">Worin unterscheiden sich die Arten?<strong></strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Energiegehalt</li>



<li>Kosten</li>



<li>CO<sub>2</sub>-Emissionen</li>



<li>Aggregatszustand</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Sie können nicht für jede Gasheizung jedes Gas verwenden. Das ist abhängig vom Heizsystem, vor allem eine alte Heizung ist schwer umzustellen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Gasarten gibt es?</h3><h4 class="wp-block-heading">Erdgas</h4><p class="wp-block-paragraph">Bei uns in Deutschland wird Erdgas in den meisten Städten über Gasanbieterleitungen verteilt. Wenn Sie Gas über das öffentliche Netz beziehen, können Sie Ihren Lieferanten frei wählen und hierdurch die Kosten zumindest ein Stück weit senken. Im Gegensatz zu anderen fossilen Brennstoffen wie Öl oder Kohle entsteht hier beim Einsatz zum einen kein Ruß und zum anderen auch ein Viertel weniger Schadstoffe. Verglichen mit anderen Heizungsvarianten wie beispielsweise Solar oder der Wärmepumpe kann Gas jedoch zumindest hinsichtlich des Klimaschutzes nicht mehr überzeugen. Es ist zwar ein in der Natur vorkommender Rohstoff, seine Umweltbilanz allerdings ist nicht gut – bis spätestens 2045 soll das Heizen mit Gas abgeschafft werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Mit Stand vom Dezember 2024 kostet Erdgas derzeit etwa 10 Cent brutto pro Kilowattstunde.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Erdgasqualität wird anhand des Heizwertes bestimmt und der hängt vom Methan ab. Es gibt zwei Qualitätsstufen: H-Gas und L-Gas.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>H-Gas</strong><strong></strong></p><p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um High-calorific-gas. Der Methananteil dieser Gasart kann bis zu 99 Prozent betragen und weist einen Heizwert zwischen 10 und 12 Kilowattstunden pro Kubikmeter auf.</p><p class="wp-block-paragraph">H-Gas wird in Deutschland das Gas der Wahl sein in Zukunft. Allerdings müssen die Leitungsnetze dafür angepasst werden.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>L-Gas</strong><strong></strong></p><p class="wp-block-paragraph">Low-calorific-gas hat einen Methananteil zwischen 80 und 87 Prozent. Der Brennwert liegt also bei L-Gas niedriger als bei H-Gas und zwar nur bei 8 bis 10 Kilowattstunden pro Kubikmeter.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Vorteile</td>
<td>Nachteile</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>günstiger als Heizöl</td>
<td>weniger klimafreundlich als Wärmepumpe oder Solar</td>
</tr>
<tr>
<td>über das öffentliche Gasnetz verfügbar</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>kein Tank notwendig</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Flüssiggas</h4><p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um ein Nebenprodukt der Erdgasförderung, aber auch der Ölförderung. Es besteht hauptsächlich aus Butan und Propan und hat einen relativ hohen Brennwert – ein Kubikmeter hat einen Brennwert von etwa 28 Kilowattstunden. Diese Gasart wird mit Tankwagen oder Tankschiffen transportiert und kann relativ einfach gelagert werden. Ist kein Gasanschluss möglich und muss trotzdem eine Gasheizung betrieben werden, dann kommt Flüssiggas zum Einsatz. In diesem Fall wird ein Gastank im Garten installiert. Der Großteil des in Deutschland verwendeten Flüssiggases wird in deutschen Raffinerien hergestellt. Einer der größten Vorteile ergibt sich vor allem durch die Tatsache, dass die Gasart dann angeschafft werden kann, wenn es gerade besonders günstig ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Mit Stand vom Dezember 2024 liegen die Preise für Flüssiggas bei etwa 70 bis 80 Cent pro Liter.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Vorteile</td>
<td>Nachteile</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>kann gekauft werden, wenn es besonders günstig ist</td>
<td>Gastank und entsprechender Platz in Garten oder Hof erforderlich</td>
</tr>
<tr>
<td>kein Anschluss an das öffentliche Gasnetz notwendig und somit vor allem für ländliche Gegenden geeignet</td>
<td>mehr Schadstoffe als Erdgas</td>
</tr>
<tr>
<td>hoher Brennwert</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Bio-Flüssiggas</h4><p class="wp-block-paragraph">Bio-Flüssiggas, chemisch identisch mit der normalen Version, wird zum Beispiel bei der Bio-Dieselproduktion gewonnen. Es besteht aus Rohstoffen wie organischen Abfallstoffen oder Pflanzenölen aus Raps beziehungsweise Soja. Weitere Ressourcen wie etwa die Nutzung von Mikroorganismen, die auf dem Meeresboden beheimatet sind, werden derzeit erforscht. Ein entscheidender Vorteil in Richtung Erneuerbare Energien: Es verursacht bis zu 90 Prozent weniger CO<sub>2</sub>-Emissionen.</p><p class="wp-block-paragraph">Verglichen mit herkömmlichem Flüssiggas ist das Bio-Flüssiggas ein bisschen teurer, etwa 85 Cent pro Liter – je nach Abnahmemenge. Große Mengen kosten entsprechend weniger.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Vorteile</td>
<td>Nachteile</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>geringer CO2-Ausstoß</td>
<td>etwas kostspieliger als normales Flüssiggas</td>
</tr>
<tr>
<td>problemlos im klassischen Gastank lagerbar, sodass keine Umrüstung notwendig ist</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Biogas</h4><p class="wp-block-paragraph">Biogas wird aus organischen Materialien wie Pflanzenresten, Tierdung und organischen Abfällen vom Feld hergestellt. Es besteht zu einem großen Teil aus Methan mit Kohlendioxid. Da es regional erzeugt und verbraucht wird, ist es umweltfreundlich und wirtschaftlich, manche sagen sogar, es kann klimaneutral sein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/10/biogas.webp"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/10/biogas-1024x684.webp" alt="Biogas Silos auf einem Feld" class="wp-image-6493" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/10/biogas-1024x684.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/10/biogas-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/10/biogas-768x513.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/10/biogas-1536x1026.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/10/biogas-2048x1368.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/10/biogas-100x67.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In Biogasanlagen wird aus organischem Material durch mikrobiellen Abbau Biogas gewonnen. ©fotojog – istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Biogas wird in Deutschland zu folgenden Zwecken eingesetzt:</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Energieerzeugung:</strong> Biogas wird in Biogasanlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Die erzeugte Energie kann in das Stromnetz eingespeist oder vor Ort genutzt werden.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Fahrzeugkraftstoff: </strong>Umweltfreundlicher Kraftstoff für Fahrzeuge – das Bio-CNG (Compressed Naturak Gas) kann in speziell ausgerüsteten Fahrzeugen genutzt werden.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Erdgasersatz:</strong> Biogas kann ins Erdgasnetz eingespeist werden und dient so als erneuerbare Energiequelle. Es wird mit Erdgas vermischt und kann in Haushalten und Industrieunternehmen für verschiedene Zwecke verwendet werden, einschließlich Heizung und Kochen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Vorteile</td>
<td>Nachteile</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>regionale, nachhaltige Herstellung aus Abfällen</td>
<td>nur in der jeweiligen Region nutzbar</td>
</tr>
<tr>
<td>regionaler Vertrieb</td>
<td>muss erst bearbeitet werden</td>
</tr>
<tr>
<td>bessere Umweltbilanz als Erdgas</td>
<td>wird in der Regel nur als Beimengung zu Erdgas verwendet</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Bio-Erdgas</h4><p class="wp-block-paragraph">Bei Bio-Erdgas handelt es sich um Erdgas, das mit Biogas veredelt wird, um einen höheren Heizwert zu erzielen. Es wird in das Erdgasnetz eingespeist, sodass das vormalige Biogas nicht mehr nur regional, sondern auch deutschlandweit zur Verfügung steht.</p><p class="wp-block-paragraph">Bio-Erdgas wird speziell gefiltert, sodass sämtliche Verunreinigungen wie beispielsweise Kohlendioxid und Schwefelverbindungen entfernt werden. Durch das Bio-Erdgas wird die regionale Produktion gestärkt und dennoch können die guten Heizwerte erzielt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Bio-Erdgas kostet derzeit (Stand Dezember 2024) etwa 15 bis 20 Cent pro Kilowattstunde – je nach Lieferzeitvertrag.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile und Nachteile</strong></p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Vorteile</td>
<td>Nachteile</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>auch deutschlandweit verfügbar</td>
<td>kein reines Biogas mehr</td>
</tr>
<tr>
<td>Filterung, um umweltschädliche Stoffe zu reduzieren</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Regeneratives synthetisches Heizgas</h4><p class="wp-block-paragraph">Die sogenannte <strong>Power-to-gas-Technologie</strong> wandelt überschüssigen Strom in Gas um und zwar mithilfe von Elektrolyse. Klimaneutrale Energie wird somit in Moleküle umgewandelt, die sich über weite Entfernung hin transportieren lassen und zudem gut gespeichert werden können. Die dafür notwendige Infrastruktur ist bereits vorhanden.</p><p class="wp-block-paragraph">Für Privathaushalte ist diese Technologie noch kaum verfügbar und daher (noch) relativ teuer. Informieren Sie sich am besten direkt beim Energieversorger.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile und Nachteile</strong></p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Vorteile</td>
<td>Nachteile</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Herstellung aus überschüssigem Wind, Strom oder Wasser</td>
<td>enormer Aufwand, um das Gas zu produzieren</td>
</tr>
<tr>
<td>nach Veredelung Einspeisung in das öffentliche Gasnetz möglich</td>
<td>hoher Energieverlust</td>
</tr>
<tr>
<td>nachhaltig und regenerativ, somit gut für die Umwelt</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Alle Gasarten im Vergleich</h3><figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Art</strong></td><td><strong>Vorteile</strong></td><td><strong>Nachteile</strong></td><td><strong>durchschnittliche Kosten</strong></td></tr><tr><td><strong>Erdgas</strong></td><td>günstiger als Heizölüber das öffentliche Gasnetz verfügbarkein Tank notwendig</td><td>weniger klimafreundlich als Wärmepumpe oder Solar</td><td>10 Cent pro Kilowattstunde (Stand: Dezember 2024)</td></tr><tr><td><strong>Flüssiggas</strong></td><td>kann gekauft werden, wenn es besonders günstig istkein Anschluss an das öffentliche Gasnetz notwendig und somit vor allem für ländliche Gegenden geeignethoher Brennwert</td><td>Gastank und entsprechender Platz in Garten oder Hof erforderlichmehr Schadstoffe als Erdgas</td><td>70 bis 80 Cent pro Liter (Stand: Dezember 2024)</td></tr><tr><td><strong>Biogas</strong></td><td>regionale, nachhaltige Herstellung aus Abfällenregionaler Vertriebklimaneutral</td><td>nur in der jeweiligen Region nutzbar</td><td>–</td></tr><tr><td><strong>Bio-Flüssiggas</strong></td><td>geringer CO<sub>2</sub>-Ausstoßproblemlos im klassischen Gastank lagerbar, sodass keine Umrüstung notwendig ist</td><td>etwas teurer als normales Flüssiggas</td><td>85 Cent pro Liter (Stand: Dezember 2024)</td></tr><tr><td><strong>Bio-Erdgas</strong></td><td>auch deutschlandweit verfügbarFilterung, um umweltschädliche Stoffe zu reduzieren</td><td>kein reines Biogas mehr</td><td>15 bis 20 Cent pro Kilowattstunde (Stand: Dezember 2024)</td></tr><tr><td><strong>Power-to-gas</strong></td><td>Herstellung aus überschüssigem Wind, Strom oder Wassernach Veredelung Einspeisung in das öffentliche Gasnetz möglichnachhaltig und regenerativ, somit gut für die Umwelt</td><td>enormer Aufwand, um das Gas zu produzierenhoher Energieverlustschlechter Wirkungsgrad</td><td>für den Privathaushalt noch kaum verfügbar, informieren Sie sich also am besten direkt bei Ihrem Energieversorger über Ihre Möglichkeiten</td></tr></tbody></table></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie auch weiterhin mit dem Brennstoff Gas heizen möchten, sollten Sie sich zumindest für eine Verbrennung eines nachhaltigen, unbedenklichen Gases entscheiden. Diesbezüglich kommen beispielsweise Bio-Erdgas oder, wenn ein Tank vorhanden beziehungsweise möglich ist, Bio-Flüssiggas infrage. Das Heizen mit einem Energieträger aus klassischer Produktion wird zukünftig nicht nur teurer, sondern in einigen Jahren auch komplett verboten. Das Ziel liegt hier bei 2045.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizen-mit-gas-20236487">Heizen mit Gas: Welche Gasarten gibt es?</a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/gastherme-richtig-einstellen-20236465</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alex Mroos]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 15:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasheizung]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur & Wartung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.heizungsbau.net/magazin/?p=6465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ist die Gastherme nicht richtig eingestellt, kann dies zu einer erheblichen Energieverschwendung beitragen. Das wiederum ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann in Anbetracht der immer weiter ansteigenden Gaspreise auch richtig ins Geld gehen. Es ist daher wichtig, dass Sie die Therme korrekt einstellen. Wie Sie hierbei vorgehen und was beim Einstellen der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ist die Gastherme nicht richtig eingestellt, kann dies zu einer erheblichen Energieverschwendung beitragen. Das wiederum ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann in Anbetracht der immer weiter ansteigenden Gaspreise auch richtig ins Geld gehen. Es ist daher wichtig, dass Sie die Therme korrekt einstellen. Wie Sie hierbei vorgehen und was beim Einstellen der Gastherme zu beachten ist, darauf gehen wir in diesem Ratgeber ein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Wird die Gastherme nicht richtig eingestellt, kann hierdurch viel Energie verschwendet werden.</li>



<li>Es kann zu weiteren Problemen kommen, sodass beispielsweise Heizkörper nicht richtig warm werden oder tropfen.</li>



<li>Sie sollten die Heizungseinstellung von einem Experten durchführen lassen. Möglich ist dies beispielsweise im Rahmen der Wartung.</li>



<li>Zu den wichtigsten Einstellungen gehören die Anpassung der Vorlauftemperatur, der hydraulische Abgleich und das Einstellen der Heizungskurve.</li>



<li>Im Sommerbetrieb sollte die Gastherme anders funktionieren als im Winterbetrieb.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was muss an einer Gastherme für eine optimale Nutzung eingestellt werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Damit die Gastherme die gewünschte Arbeit optimal ausführen kann, also den Raum erwärmt und gleichzeitig Energie spart, sollten einige wichtige Einstellungen vorgenommen werden. Diese betreffen unter anderem <strong>die Vorlauftemperatur</strong>, aber auch den <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/hydraulischer-abgleich-heizung-20142124" title="">hydraulischen Abgleich</a>.</p><p class="wp-block-paragraph">Welche Einzelheiten Sie diesbezüglich beachten sollten, darauf gehen wir nachfolgend ein. Zunächst möchten wir uns jedoch mit der folgenden Frage beschäftigen:</p><h3 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich, dass meine Gastherme nicht richtig eingestellt ist?</h3><p class="wp-block-paragraph">Leider stellen viele Hausbesitzer erst dann fest, dass die Gastherme nicht richtig eingerichtet ist, wenn die Heizung bereits benötigt wird, also im Herbst. Dies zeigt sich dann unter anderem an den folgenden Aspekten:</p><ul class="wp-block-list">
<li>die Heizkörper werden entweder gar nicht warm oder nur im oberen Bereich</li>



<li>der Heizkörper blubbert oder knackt. Teilweise kann er sogar pfeifen</li>



<li>der Heizkörper schaltet sich nicht mehr aus</li>



<li>es tropft aus dem Heizkörper</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">All das führt letztendlich dazu, dass unnötig viel Gas verbraucht wird, um die gewünschten Temperaturen doch noch zu erzeugen. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Umweltbilanz aus, sondern kann in Anbetracht der immer weiter steigenden Gaspreise auch sehr teuer werden.</p><h3 class="wp-block-heading">3 Tipps, um die Gastherme selbst richtig einzustellen:</h3><p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene Aspekte, die bei einer Gastherme unbedingt beachtet werden sollten. Hierzu gehören:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tag- und Nachtabsenkung</strong><br>Um Gas zu sparen, empfiehlt es sich, die Anpassungen für Tag und Nacht korrekt vorzunehmen. Während am Tag gerade in der kalten Jahreszeit angenehme Temperaturen herrschen sollten, muss es nachts in der Regel nicht zu warm sein im Haus. Das heißt, dass die Temperaturen in der Zeit, in der Sie schlafen, geringer ausfallen können. Dies regulieren Sie über die sogenannte Nachtabsenkung.<br>Die Nachtabsenkung kann jedoch dazu führen, dass es zur Schimmelbildung kommt. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass auch nachts Temperaturen von <strong>mindestens 18 °C</strong> eingehalten werden. Außerdem ist es auch im Winter notwendig, <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/richtig-lueften-im-winter-20214615" title="">richtig zu lüften</a>.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die Heizung kann bereits etwa 30 Minuten vor Ihrer gewöhnlichen Schlafenszeit in den Nachtmodus springen und die Temperaturen senken.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anpassung an die Sommerzeit</strong><br>Während der Sommermonate ist die Heizung in der Regel nicht notwendig. Da Sie aber auch im Sommer Warmwasser benötigen, muss die Gastherme dennoch einsatzbereit sein. Diesbezüglich ist zu beachten, dass die Wassertemperatur niemals dauerhaft unter 60 °C abfallen sollte, denn hierdurch können sich gefährliche <strong>Legionellen</strong> ausbreiten. Sie können jedoch auch eine sogenannte Legionellenschaltung verwenden. Sie sorgt dafür, dass das Wasser in regelmäßigen Abständen auf über 70 °C erhitzt wird, sodass die Legionellen, sollte es welche geben, absterben.<br></li>



<li><strong>Anpassung für bestimmte Wochentage</strong><br>Um keine Energie zu verschwenden, gleichzeitig aber immer von einer angenehmen Wärme zu profitieren, empfiehlt es sich, den Bedarf den einzelnen Wochentage anzupassen. Angenommen Sie gehen unter der Woche um 22 Uhr ins Bett. Dann könnte die Heizung von montags bis freitags jeweils um 21:30 Uhr herunterfahren, um Energie zu sparen. Am Wochenende gehen Sie für gewöhnlich erst um Mitternacht ins Bett? Dann können Sie die Nachtabsenkung für 23:30 Uhr einstellen. Ähnlich gehen Sie für die Morgenstunden vor.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Thermostate nutzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Neben der Einstellung der Therme sollten auch die Thermostate der Heizung den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Hier ist der Bedarf je nach Raum unterschiedlich, denn beispielsweise werden in der Regel im Wohnzimmer höhere Temperaturen benötigt als in der Küche oder dem Schlafzimmer. Dementsprechend sollten die Thermostate an den Heizkörpern in den verschiedenen Räumen auch auf die richtige Stufe gestellt werden. Um im Wohnzimmer eine Temperatur von etwa 20 bis 22 Grad zu erreichen, sollte das Thermostat sich beispielsweise auf Stufe 3 oder 4 befinden, während in der Küche und im Schlafzimmer meist Temperaturen unter 20 Grad ausreichend sind und sich das Thermostat dementsprechend auf Stufe 2 befinden sollte.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese Einstellungen sollte ein Experte vornehmen</h2><p class="wp-block-paragraph">Oben haben Sie bereits erfahren, welche Einstellungen Sie selbst an der Gastherme vornehmen können. Nachfolgend möchten wir jedoch auf weitere Aspekte eingehen, die sehr wichtig sind. Die entsprechenden Konfigurationen sollten dementsprechend durch einen Fachmann durchgeführt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Vorlauftemperatur einstellen</h3><p class="wp-block-paragraph">Die sogenannten <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/vorlauftemperatur-heizung-20162549" title="">Vorlauftemperaturen</a> haben ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten. Als Vorlauftemperaturen werden die Temperaturen bezeichnet, die benötigt werden, um das Wasser in der gewünschten Temperatur von der Heizanlage bis zum Heizkörper zu transportieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie hoch sollte die Vorlauftemperatur bei einer Gastherme sein?</h3><p class="wp-block-paragraph">Es ist zu beachten, dass die Vorlauftemperatur bei einer klassischen Heizkörper-Heizung deutlich höher sein muss als bei einer Fußbodenheizung. Wie hoch sie bei der Gastherme sein muss, richtet sich also vor allem danach, ob Sie klassische Heizkörper oder eine moderne <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/fussbodenheizung-20193761" title="">Fußbodenheizung</a> verwenden.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vorlauftemperatur bei Gastherme mit Heizkörpern</strong><br>Betreiben Sie die Gastherme mit Heizkörpern, sollte die Vorlauftemperatur bei 65 bis 90 °C liegen, je nachdem, in welchem Zustand die Anlage ist.<br></li>



<li><strong>Vorlauftemperatur bei Gastherme mit Fußbodenheizung</strong><br>Wenn Sie eine Gastherme mit Fußbodenheizung nutzen, wird eine Vorlauftemperatur von circa 45 °C benötigt.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn die Vorlauftemperatur zu niedrig eingestellt ist?</h3><p class="wp-block-paragraph">Liegt eine zu niedrige Vorlauftemperatur vor, kann dies einige Probleme mit sich bringen. So besteht beispielsweise das Risiko, dass die Heizkörper nicht richtig warm werden. Gleichzeitig ist es notwendig, dass im Heizkreislauf mehr Wasser permanent zirkuliert, damit die benötigte Raumtemperatur überhaupt erzeugt werden kann. Hierdurch steigen der Gasverbrauch und die Stromkosten. Außerdem besteht das Risiko, dass die Pumpe vorzeitig erneuert werden muss.</p><h3 class="wp-block-heading">Gastherme richtig einstellen – Heizkurve</h3><p class="wp-block-paragraph">Die sogenannte Heizkurve ist eine Darstellung, in der die Vorlauftemperatur, die Außentemperatur und die Heizgrenztemperatur abgelesen werden können. Um möglichst viel Energie zu sparen, sollte das Heizen erst starten, wenn die Außentemperatur unter 16 °C absinkt. Deshalb ist es wichtig, die <strong>Heizkurve möglichst niedrig einzustellen</strong>. Außerdem sollte sie erst spät beginnen.</p><p class="wp-block-paragraph">Entsprechend der Heizkurve müssen auch die Vorlauftemperaturen eingestellt werden. Je geringer die Außentemperatur ist, desto höher muss die Vorlauftemperatur sein, um die gewünschten Temperaturen zu erreichen.</p><p class="wp-block-paragraph">Diese Anpassungen sollten Sie nicht selbst vornehmen, da verschiedene Aspekte mit einbezogen werden sollten. So kann sich beispielsweise auch die Dämmung des Hauses auf unterschiedliche Weise auswirken. Es ist daher wichtig, dass der Experte die Einstellung der Heizkurve vornimmt.</p><h3 class="wp-block-heading">Hydraulischer Abgleich</h3><p class="wp-block-paragraph">Wird ein Heizkörper nicht richtig warm, muss er in der Regel entlüftet werden. Dabei wird Luft aus der Heizung abgelassen. Allerdings muss, um den Druck stabil zu halten, gleichzeitig auch wieder Wasser im Heizkörper aufgefüllt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Hilft das <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/heizung-entlueften" title="">Entlüften der Heizung</a> nicht, ist ein sogenannter hydraulischer Abgleich erforderlich. Dabei werden entsprechende Anpassungen vorgenommen, sodass die Energie optimal verteilt wird. Die Einsparungen hierdurch belaufen sich auf bis zu 15 Prozent, was gerade in der momentanen Situation Gold wert ist. Wichtig ist allerdings, dass der hydraulische Abgleich Ihrer Heizung durch einen Fachmann durchgeführt wird, der sich mit der Materie auskennt.</p><h3 class="wp-block-heading">Regelmäßige Wartung der Gastherme</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Gastherme sollte regelmäßig gewartet werden, und zwar aus sicherheitstechnischen Gründen. Deshalb ist eine Wartung sogar gesetzlich vorgeschrieben und muss einmal pro Jahr durchgeführt werden. Gleichzeitig stellt der Experte durch die Wartung sicher, dass <strong>Verschleißteile</strong> ausgetauscht werden, sodass die gesamte Anlage ein möglichst langes Leben haben kann. Selbstverständlich dürfen Sie die Wartung ebenfalls nicht selbst durchführen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kostet es, die Gastherme von einem Experten einstellen zu lassen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wie erwähnt, sollten Sie die Wartung und das Optimieren der Therme einem Fachmann überlassen. Für die <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/was-kostet-die-wartung-einer-heizung-20215107" title="">Wartung</a> und das Einstellen der Gastherme sollten Sie mit Kosten von circa 150 bis 170 Euro rechnen. Hier können die Kosten jedoch anhand verschiedener Faktoren variieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Vorteile der Einstellung der Gastherme durch einen Experten?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>professionelle Anpassung an den eigenen Bedarf</li>



<li>individuelle Beratung</li>



<li>Fachwissen, das Ihnen hilft, den Energieverbrauch zu senken und Kosten zu sparen</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Gastherme einstellen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Jedes Grad, um das Sie die Temperatur senken können, trägt zu einer Einsparung von Heizkosten bei. Gerade in der aktuellen Lage kann Ihre Heizung andernfalls zum echten Geldverschwender werden. Unter anderem sollten die Vorlauftemperatur und die Tag- und Nachtabsenkung richtig eingestellt werden. Auch ein hydraulischer Abgleich kann notwendig werden. Während Sie einige Einstellungen selbst vornehmen können, sollten Sie für die maßgeblichen Anpassungen einen Profi beauftragen. Für einen optimalen Betrieb sollten Sie Ihre Therme außerdem im Zuge einer Wartung regelmäßig überprüfen lassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/gastherme-richtig-einstellen-20236465">Gastherme richtig einstellen: Einstellung von Temperatur & Co.</a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.heizungsbau.net/magazin/gasanbieter-wechseln-20204233</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jérôme Grad]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2020 13:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasheizung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.heizungsbau.net/magazin/?p=4233</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Leute zahlen zu viel für Gas. Ein Vergleich zeigt oftmals schnell Einsparpotenziale von mehreren Hundert Euro auf. Das stimmt zwar auf den ersten Blick. Allerdings lohnt sich die Rechnung bis zum Ende nicht immer. Längere Vertragslaufzeiten mit höheren Tarifen sind meist die Kehrseite des Angebots. Daher lohnt es sich, die Angebote vor dem Wechseln [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Viele Leute zahlen zu viel für Gas. Ein Vergleich zeigt oftmals schnell Einsparpotenziale von mehreren Hundert Euro auf. Das stimmt zwar auf den ersten Blick. Allerdings lohnt sich die Rechnung bis zum Ende nicht immer. Längere Vertragslaufzeiten mit höheren Tarifen sind meist die Kehrseite des Angebots. Daher lohnt es sich, die Angebote vor dem Wechseln genau zu vergleichen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#gruende-f%C3%BCr-gasanbieterwechsel">Gründe für den Gasanbieterwechsel</a></li>
    <li><a href="#wechseln">Wechseln</a></li>
    <li><a href="#gasanbieter-kuendigen">Kündigung</a></li>
    <li><a href="#zahlungsmodalitaeten">Zahlungsmodalitäten</a></li>
    <li><a href="#weitere-tipps">Weitere Tipps</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Der Gaspreis ist vom jährlichen Gesamtverbrauch abhängig. Je höher dieser Wert, desto geringer fällt der einzelne Kilowattpreis aus. </li>



<li>Wechseln sollten Sie unbedingt, wenn Sie im Grundtarif sind. Dieser ist meist der teuerste aller Varianten. Allerdings kann manchmal ein neuer Tarif beim alten Anbieter auch die günstigste Option sein. </li>



<li>Jeder kann den Gasversorger wechseln, sofern im Haus oder der Wohnung ein eigener Gaszähler vorhanden ist. </li>



<li>Beim Gasanbieterwechsel ist neben dem Preis auch auf die Vertragslaufzeit zu achten. Nur so bleiben Sie flexibel. </li>



<li>Ängste vor zu viel getätigten Abschlagszahlungen sind unbegründet, solange der Anbieter nicht pleite geht.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gruende-für-gasanbieterwechsel">Gründe für den Gasanbieterwechsel</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Wechsel ist immer sinnvoll, wenn Sie einen günstigeren Gasanbieter finden. Prinzipiell kann das vorkommen, wenn Sie noch in der Grundversorgung sind oder einen alten Vertrag haben. Beim Vergleichen sollten Sie allerdings nicht nur auf den Preis schauen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie viel kostet Gas in Deutschland?</h3><p class="wp-block-paragraph">Einen einheitlichen Preis für Gas gibt es nicht. Er ist von den Beschaffungskosten für Erdgas und der sogenannten Bilanzierungsumlage abhängig. Auch der individuelle Jahresverbrauch und die verschiedenen Tarife haben unterschiedliche Kosten zur Folge. </p><p class="wp-block-paragraph">Laut Bundesnetzagentur waren zum 1. April 2019 folgende Gaspreise repräsentativ:</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th><p>Jährlicher Verbrauch</p></th>
   <th><p>Grundtarif für Erdgas</p></th>
   <th><p>Anderer Tarif beim Grundversorger</p></th>
   <th><p>Tarif bei anderem Gasanbieter</p></th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td><p>&lt; 5.555 kWh</p></td>
   <td><p>10,46 Cent /kWh</p></td>
   <td><p>9,52 Cent /kWh</p></td>
   <td><p>9,79 Cent /kWh</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>5.555-55.555 kWh</p></td>
   <td><p>7,28 Cent /kWh</p></td>
   <td><p>6,44 Cent /kWh</p></td>
   <td><p>6,22 Cent /kWh</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>&gt; 55.555 kWh</p></td>
   <td><p>6.34 Cent /kWh</p></td>
   <td><p>5,65 Cent /kWh</p></td>
   <td><p>5,30 Cent /kWh</p></td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Warum sollten Sie den Gasanbieter wechseln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn der Versorger <strong>geringere Beschaffungskosten</strong> und eine reduzierte Bilanzierungsumlage nicht direkt an Sie weitergibt, sollten Sie wechseln. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein anderer Grund für einen Wechsel besteht dann, wenn Ihr <strong>Versorgungsvertrag mehrere Jahre alt</strong> ist. Denn dann zahlen Sie einen Gaspreis, der nicht an die aktuellen Entwicklungen angepasst ist. Was früher günstig war, ist heutzutage durch die Entwicklungen für Gas in den vergangenen Jahren mitunter überdurchschnittlich teuer. </p><p class="wp-block-paragraph">Der Gasanbieterwechsel ist auch sinnvoll, wenn Sie für die sogenannte <strong>Grundversorgung</strong> bezahlen. Diesen Anspruch hat jeder Kunde, wenn er neu in eine Wohnung zieht und vorab keinen Anbieter mit der Versorgung beauftragt hat. Dann ist die erstmalige Gasentnahme aus dem öffentlichen Gasnetz gleichbedeutend mit dem Vertragsabschluss beim örtlichen Gasversorger, der für den sogenannten Grundtarif aufkommt. Der Gaspreis ist hier aber deutlich höher. </p><p class="wp-block-paragraph">Nicht immer muss es ein neuer Anbieter sein. Ein Tarifwechsel beim aktuellen Versorger kann auch die beste Option sein. </p><h3 class="wp-block-heading">Welcher Gasanbieter ist der beste?</h3><p class="wp-block-paragraph">Diese Frage ist aus verschiedenen Gründen <strong>nicht so einfach zu beantworten</strong>. Zum einen gibt es neben den großen Gasanbietern auch regionale Versorger, die allerdings nicht immer bundesweit agieren. Zum anderen hängt es von Ihrem Vertrag ab. Wann ist er zustande gekommen, welche Konditionen oder Bonuszahlungen sind vereinbart? </p><p class="wp-block-paragraph">Je nach individuellen Bedürfnissen ergeben sich unterschiedliche Vorteile. Beispielsweise ist der Tarif vom individuellen Gasverbrauch im Jahr abhängig. Am besten ist es deshalb, wenn Sie Ihren aktuellen Vertrag mit anderen vergleichen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Heizungsprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gasanbieter-wechseln">Wechseln</h2><p class="wp-block-paragraph">Um Kosten für Gas zu sparen, kann jeder einen günstigen Gasanbieter wählen, der eine eigene Gastherme hat. Prinzipiell können Sie so oft wechseln, wie Sie möchten – natürlich unter Berücksichtigung des bestehenden Vertrags. </p><h3 class="wp-block-heading">Wer kann den Gasanbieter wechseln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sind Sie <strong>Eigentümer</strong> des Hauses, können Sie den Gasversorger ganz einfach selbst wählen. Als <strong>Mieter</strong> wird Ihnen bei Einzug ein Gasanbieter automatisch zugewiesen. Wollen Sie wechseln, müssen Sie das eigenständig tun. Allerdings geht das nur, wenn Sie in Ihrer Wohnung eine Gastherme haben. Wohnen Sie in einem Gebäude mit Zentralheizung, kann nur der Vermieter den Versorger wechseln. §556 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) schützt dabei den Mieter vor der Auswahl überteuerten Anbieter. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie wechseln Sie den Gasanbieter?</h3><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Eigene Daten heraussuchen:</strong> Tragen Sie Ihre aktuellen Tarifbedingungen und Kündigungsfrist zusammen. Neben Ihrem Namen und Adresse benötigen Sie beim Vertragsabschluss Ihren aktuellen Anbieter, den bisherigen Verbrauch und die Nummer des Gaszählers. Diese finden Sie auf Ihrer letzten Rechnung oder, falls Sie neu eingezogen sind, direkt auf dem Gaszähler. Sie besteht aus 4 bis 16 Ziffern.<br></li>



<li><strong>Energieverbrauch ermitteln:</strong> Lesen Sie Ihren jährlichen Gasverbrauch auf der letzten Rechnung ab. Nach einem Umzug orientieren Sie sich an der unten aufgeführten Tabelle. Beachten Sie dabei, ob das Gas zum Heizen oder auch für die Warmwasserbereitung eingesetzt wird und wie es im alten Zuhause war. Für die Schätzung sollten Sie zudem die Dämmwerte sowie die Differenz der Quadratmeterzahl berücksichtigen. Alternativ können Sie den alten Mieter nach Erfahrungswerten fragen.<br></li>



<li><strong>Tarife vergleichen:</strong> Um den für Sie besten Tarif zu wählen, können Sie die Vergleichsportale im Internet nutzen. Wählen Sie einen Tarifrechner mit einstellbaren Filtern für Ihre Wünsche aus. So können Sie bestimmen, dass die Folgelaufzeit nach dem Mindestzeitraum nur jeweils einen Monat beträgt. Alternativ können Sie sich an die Verbraucherzentrale wenden, die Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite steht.<br></li>



<li><strong>Neuen Anbieter kontaktieren und Vertrag abschließen:</strong> Bei den Portalen kommt der Kontakt zum neuen Gasanbieter direkt zustande. Allerdings ist der Vertrag erst abgeschlossen, wenn Sie eine Bestätigung vom Anbieter selbst erhalten. Dafür müssen Sie die geforderten Daten wie Namen, Adresse, bisherigen Jahresverbrauch, Anbieter und Start des neuen Vertrags angeben. Sie können den neuen Anbieter aber auch direkt kontaktieren.<br></li>



<li><strong>Prüfung Ihrer Angaben:</strong> Anschließend prüft der neue Anbieter Ihre Angaben, kündigt den Vertrag bei Ihrem alten Anbieter und stimmt ihrem Antrag zu. Sonderkündigungen müssen Sie selbst vornehmen. <p></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Für einen reibungslosen Ablauf sollten die Personendaten beim neuen Anbieter die gleichen wie beim alten sein.</div>
<div></div>
</div><p></p></li>



<li><strong>Zählerstand am Vertragsende ablesen: </strong>Notieren Sie sich den Zählerstand am letzten Tag des alten Vertrags. Einerseits benötigt der neue Versorger den Wert, andererseits sind Sie bei Rechnungsfragen mit dem alten Anbieter auf der sicheren Seite.<br></li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie Sie den Gasverbrauch bestimmen</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Falls Sie ihren Verbrauch nach einem Umzug nicht einschätzen können, dient die folgende Tabelle als Orientierung für den Vergleich.</p><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th><p>Wohnungsgröße</p></th>
   <th><p>Jahresverbrauch für Heizung</p></th>
   <th><p>Jahresverbrauch für Heizung und Warmwasser</p></th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td><p>40 qm</p></td>
   <td><p>5.000 kWh</p></td>
   <td><p>6.000 kWh</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>70 qm</p></td>
   <td><p>8.500 kWh</p></td>
   <td><p>10.000 kWh</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>100 qm</p></td>
   <td><p>12.000 kWh</p></td>
   <td><p>14.000 kWh</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>130 qm</p></td>
   <td><p>15.000 kWh</p></td>
   <td><p>17.5000 kWh</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>160 qm</p></td>
   <td><p>18.300 kWh</p></td>
   <td><p>21.500 kWh</p></td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie oft können Sie den Gasanbieter wechseln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie können den Anbieter nach Vertragsende oder mithilfe des Sonderkündigungsrechts grundsätzlich <strong>immer wieder</strong> wechseln. Ein Gasanbieterwechsel lohnt auch dann, wenn Sie in einem neuen Tarif mit Bonuszahlungen und ohne langfristigen Vertrag davon kommen. Solche Schnäppchen sind zwar selten und bedürfen meist der Kündigung nach 12 Monaten. Aber es gibt sie hin und wieder. Dann lässt sich Geld sparen. </p><p class="wp-block-paragraph">Durch das oftmalige Wechseln könnten Sie irgendwann wieder bei einem neuen, alten Anbieter landen. Dieser ist nicht verpflichtet, Sie anzunehmen, wenn Sie das letzte Mal im Unfrieden auseinander gegangen sind. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gasanbieter-kuendigen">Kündigung</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Kündigung Ihres alten Vertrags übernimmt in den meisten Fällen der neue Gasanbieter kostenlos für Sie. Sie sollten lediglich die Fristen beachten. Eine Ausnahme stellt die Sonderkündigung dar. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie kündigen Sie den Gasanbieter?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei einem Anbieterwechsel zum Vertragsende übernimmt der <strong>neue Anbieter </strong>die Kündigung für Sie. Anders verhält es sich bei Sonderkündigungen, beispielsweise durch Preiserhöhungen. Hier sollten Sie selbst aktiv werden, um nicht die kurze Frist durch bürokratische Wirrungen verstreichen zu lassen. Ein <strong>Schreiben</strong> per E-Mail, Brief oder Fax an den Gasversorger <strong>reicht</strong>. Unter Umständen gibt es diese Möglichkeit auch auf dem Kundenportal des Gasanbieters.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Fristen gilt es zu beachten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell können Sie nur zum <strong>Vertragsende</strong> ohne Angabe von Gründen kündigen. Natürlich müssen Sie nicht bis zum letzten Tag der Frist warten. Die Kündigung können Sie auch schon deutlich früher und für einen späteren Zeitpunkt aussprechen.</p><p class="wp-block-paragraph">Vor Ablauf des Vertrags können Sie die schriftliche Vereinbarung nur mit dem <strong>Sonderkündigungsrecht</strong> auflösen. Möglich ist dies ist bei Preiserhöhungen oder einem Umzug. Beziehen Sie Ihr Gas aus dem <strong>Grundtarif</strong>, können Sie jederzeit innerhalb von zwei Wochen kündigen. </p><h3 class="wp-block-heading">Was kostet ein Gasanbieterwechsel?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Vorgang kostet Sie <strong>nichts</strong> – außer Ihrer Zeit. Und selbst die wird nur einige Minuten in Anspruch genommen, wenn Sie die unterschiedlichen Angebote vergleichen. Da keine neuen Rohre oder Leitungen nötig werden und nur ein Vertrag gekündigt und ein neuer geschlossen wird, hält sich der Aufwand in Grenzen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie schnell geht der Anbieterwechsel?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für den Gasanbieterwechsel müssen Sie mindestens <strong>2 bis 3</strong> Wochen einrechnen. Bis zu <strong>6 Wochen</strong> sind nicht unüblich. Falls Sie 4 Wochen ohne Vertragsbestätigung sind, können Sie schriftlich vom abgeschlossenen Vertrag zurücktreten. </p><p class="wp-block-paragraph">Eine Nichtversorgung zwischen den beiden Verträgen, auch wenn die Umstellung von einem Tag auf den anderen folgt, ist nicht möglich. Da kein neues Material verlegt werden muss, kann die Gaszufuhr jederzeit weiter erfolgen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="zahlungsmodalitaeten">Zahlungsmodalitäten</h2><p class="wp-block-paragraph">Um sicher zu gehen, sollten Sie sich nicht auf Vorkasse als Zahlungsart einlassen. Ansonsten kann das Geld bei Insolvenz des Gasanbieters weg sein. Einen seriösen Anbieter erkennen Sie daran, dass er nicht mit großen Versprechen und Bonuszahlungen wirbt. </p><h3 class="wp-block-heading">Was passiert mit bereits geleisteten Zahlungen an den alten Anbieter?</h3><p class="wp-block-paragraph">Diese Frage stellen sich viele Verbraucher, die den Gasanbieterwechsel scheuen. Doch Sie sollten sich trauen. Denn zu viel <strong>gezahlte Beträge</strong> werden mit der <strong>finalen Abrechnung beglichen</strong>. Sie werden Ihnen also zurückerstattet. </p><p class="wp-block-paragraph">Doppelzahlungen beim alten und neuen Gasanbieter dürfen nicht vorkommen. Denn der neue Gasversorger darf erst mit dem Liefertermin den Abschlag in Rechnung stellen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie sind Sie bei einer Zahlungsunfähigkeit des Anbieters geschützt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Falle der Insolvenz Ihres Anbieters springt der örtliche Grundversorger ein. Sie sitzen also nicht auf dem Trockenen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Bei Rechnung durch Vorkasse könnte Ihr Geld unter Umständen weg sein. Daher sollten Sie solche Tarife nur bei seriösen Anbietern abschließen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie erkennen Sie einen seriösen Gasanbieter?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hohe Bonuszahlungen, günstige Schnäppchen oder intransparente Vertragsinhalte schreien förmlich nach einem Haken. Denn niemand schenkt einfach so etwas her. Bedeutet: Je größer die Anlock-Prämie, desto schlechter die Vertragsbedingungen in puncto Laufzeit, Kosten oder Kündigungsfristen.</p><p class="wp-block-paragraph">Seriöse Anbieter werben <strong>selten</strong> mit <strong>Boni.</strong> Meist verlängert sich der Vertrag nach Ende auch nicht um nochmal zwei Jahre, sondern um beispielsweise einen Monat. Eine <strong>kurze Kündigungsfrist</strong> ist ebenso ein Zeichen für Seriosität. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="weitere-tipps">Weitere Tipps</h2><p class="wp-block-paragraph">Beim Gasanbieterwechsel sollten Sie nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die Vertragslaufzeit und Kosten in der gesamten Vertragsdauer im Blick haben. Bonuszahlungen schreien nach einem Hintertürchen, durch das sich die Anbieter einen Großteil der Summe zurück holen. </p><div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Welche Tipps gibt es bei der Auswahl des neuen Gasanbieters?</h3>
</div></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kurze Laufzeiten:</strong> Ohne lange Vertragslaufzeit ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter schneller umzusetzen. Die Laufzeit nach Vertragsabschluss sollte maximal ein Jahr betragen. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kurze Kündigungsfrist:</strong> Die Frist sollte maximal drei Monate betragen. Je kürzer, desto besser. So können Sie flexibel auf sinkende Preise reagieren. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Preisgarantie berücksichtigen: </strong>Manche Gasversorger bieten eine solche Garantie, die meist aber auch an eine längere Vertragslaufzeit gebunden ist. Ob die Preissicherheit oder die Flexibilität für Sie sinnvoller ist, müssen Sie entscheiden. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorsicht bei günstigen Tarifen:</strong> Sie decken nicht immer die Kosten des Gasversorgers und deshalb erhöht sich der Preis nach einem bestimmten Zeitraum, meist im zweiten Vertragsjahr. Hier ist es besonders wichtig, die Vertragslaufzeit und die Preisgarantie zu vergleichen. Bei einer Preiserhöhung müssen Sie informiert werden und können von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Möglicherweise verfällt dann die Bonuszahlung. Recherchieren Sie vor Vertragsabschluss Erfahrungen anderer Kunden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Um einzuschätzen, wann ein Tarif kostendeckend ist, können Sie sich an den Gaspreisen für die Grundversorgung orientieren. Diese sind online beim Versorger einsehbar. Achten Sie zudem darauf, dass die Preisgarantie die Kosten des Gasanbieters, bestehend aus Beschaffungspreisen, Netzentgelte und Steuern sowie Umlagen, abdeckt.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Pakettarife:</strong> Manche Versorger bieten Pakettarife an, quasi eine Flatrate, die allerdings nur ein bestimmtes Kontingent umfasst. Ohne Durchschnittswerte über Ihren Verbrauch macht diese Option für Sie aber keinen Sinn. Denn wenn Sie zu wenig verbrauchen, zahlen Sie zu viel, verbrauchen Sie zu viel, müssen Sie mit Zusatzkosten rechnen. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorsicht bei Vorkasse:</strong> Angebote mit Vorkasse oder Kaution sind gefährlich. Bei Insolvenz des Anbieters ist das bereits abgebuchte Geld meist weg. Wenn Sie schon eine solche Zahlungsart wählen, achten Sie auf monatliche Zahlungen, um das Risiko zu klein wie möglich zu halten. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Profit der Portale beachten: </strong>Durch Provision eingekaufte, vorteilhafte Rankings bieten nicht immer automatisch auch den besten Tarif für Sie. Deshalb macht es Sinn, die Ergebnisse zumindest kurz zu hinterfragen, beispielsweise bei der Vertragslaufzeit, Pakettarifen oder hinsichtlich des Kundenservices. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vertragsbedingungen dokumentieren:</strong> Machen Sie sich einen Screenshot von den Tarifmerkmalen, insbesondere auch der Bonusbedingungen. Vergleichen Sie diesen Screenshot mit der Auftragsbestätigung. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Der Gasverbrauch lässt sich übrigens auch durch kleine Maßnahmen reduzieren, zum Beispiel mit einem <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/hydraulischer-abgleich-heizung-20142124">hydraulischen Abgleich</a>.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was hat es mit den Bonuszahlungen auf sich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Besondere <strong>Vorsicht </strong>gilt allgemein bei hohen Bonuszahlungen. Über 600 verschiedene Gasanbieter buhlen in Deutschland – natürlich nicht überall – um die Gunst der Kunden. Günstige Gasanbieter gibt es zuhauf. Viele werben neue Kunden daher mit Bonuszahlungen, bei denen Sie mehrere Hundert Euro sparen können. Doch wie immer im Leben, hat die Medaille zwei Seiten. Sie erhalten den Bonus zwar, allerdings sind die <strong>dazugehörigen Verträge</strong> meist <strong>langfristiger oder</strong> die Tarife <strong>teurer</strong>, vor allem im zweiten Vertragsjahr.</p><p class="wp-block-paragraph">Wer günstig wählt, muss immer das Kleingedruckte lesen und sich die Zeit zum Durchrechnen nehmen. Nur dann ist ein wirkliches Sparen möglich. Achten Sie auf die Vertragslaufzeit und rechnen Sie vor Abschluss, ob Sie mit den Bonuszahlungen am Ende wirklich günstiger fahren. Falls ja, schließen Sie den Vertrag ab und vergessen nicht, nach der Mindestlaufzeit die Zahlen erneut zu vergleichen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Achten Sie auch darauf, dass ein Neukundenbonus oftmals erst am Ende eines erfüllten Vertrags ausbezahlt wird. Kündigen Sie zuvor, verlieren Sie den Anspruch.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie geht es nach dem Gasanbieterwechsel weiter?</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Abrechnung: </strong>Die Abrechnung umfasst maximal 12 Monate und muss Ihnen mindestens einmal im Jahr zugehen. Die Berechnung beruht auf dem Ablesen des Zählers, manchmal schätzen die Versorger aber auch den Zählerstand. Lesen Sie den Zählerstand am besten immer wieder selbst ab, um keine bösen Überraschungen am Ende des Zeitraums zu erleben. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Preiserhöhung:</strong> Von einer Preiserhöhung muss der Versorger Sie in Kenntnis setzen. Mit einer Preisgarantie schützen Sie sich für einen bestimmten Zeitraum davor. Haben Sie keine solche Klausel, können Sie jedoch vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vertragsverlängerung:</strong> Beinahe alle Verträge verlängern sich automatisch, sofern Sie nicht fristgerecht kündigen. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Abschlagszahlungen:</strong> Die Abschlagszahlungen sind immer an den Gasverbrauch in der vergangenen Rechnung gekoppelt. Gibt es noch keine Abrechnung, schätzt der Versorger den Verbrauch. Falls Sie für einen künftigen Zeitraum annehmen, deutlich weniger zu verbrauchen, beispielsweise aufgrund einer geringeren Personenzahl im Haushalt, können Sie um eine Senkung bitten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Notieren Sie sich, wann der nächstmögliche Kündigungstermin ist und kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Preisvergleich.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt anfragen &amp; von Experten beraten lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Gasanbieterwechsel ist eine gute Möglichkeit, um Kosten für Gas zu sparen. Doch nicht immer müssen Sie den Versorger wechseln. Ein neuer Tarif beim gleichen Unternehmen verspricht oftmals auch schon deutliche Einsparungen – und kann die günstigste Variante sein. Wechseln sollten Sie immer dann, wenn Sie noch im Grundtarif sind oder eine Preiserhöhung erfolgte. Achten Sie bei der Auswahl auf den Gaspreis und auch auf das Kleingedruckte.</p><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie sich für einen neuen, günstigeren Gasanbieter entschieden, übernimmt dieser in der Regel auch die Kündigung bei ihrem alten Versorger. Lediglich Sonderkündigungen und zeitlich knappe Kündigungen sollten Sie als Kunde besser selbst aussprechen, um sicher zu gehen, dass alle Fristen eingehalten werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin/gasanbieter-wechseln-20204233">Gasanbieter wechseln: Vergleichen, kündigen, sparen</a> first appeared on <a href="https://www.heizungsbau.net/magazin">Heizungsbau.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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