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Sparen mit der Öl-Heizung: Tipps und Tricks für die Heizsaison

Mit dem Herbst beginnt häufig auch die Heizsaison. Falsches Heizverhalten kann dabei zu hohen Heizkostenrechnungen führen. Worauf Sie achten müssen und wie Sie diesen Winter Heizkosten sparen können, erfahren Sie auf Heizungsbau.net

Energiekosten vergleichen

Die Heizkostenabrechnung ist immer die Stunde der Wahrheit. Wer das Jahr über spart, hat so mehr von der Tankung und kommt günstiger durch die kalte Jahreszeit. Foto: fotolia.de ©contrastwerkstatt (#104181204)

Der Herbst ist da. Es wird kalt, ungemütlich und ganz automatisch erfolgt der Griff zum Thermostat. Überall werden die Heizungen aufgedreht, um es zu Hause kuschelig warm zu machen. Doch bei falschem Heizverhalten kann das teuer werden – das wissen vor allem die Besitzer einer Ölheizung. Zum falschen Zeitpunkt gekauft oder zu lange gepokert – und die Rechnung ist deutlich höher als erwartet. Das muss nicht sein, wenn ein paar grundlegende Tipps beachtet werden. Es sind kleine Dinge: Eine Heizung braucht regelmäßige Wartung, die Heizkörper müssen regelmäßig entlüftet werden und auch wie und wann die Heizung aufgedreht wird, entscheidet über die Rechnung am Ende des Winters. Heizungsbau.net hält Tipps und Tricks parat, mit denen Sie günstig durch die Heizsaison kommen.

Zeit nutzen

Heizkörper erwärmen den Raum über Konvektion. Sie erwärmen also die Luft, die dann als Wärmeträger fungiert. Das heißt zum einen, dass vom Aufdrehen der Heizung bis zur tatsächlichen Änderung der Raumtemperatur einiges an Zeit vergeht. Zum anderen bedeutet es, dass die Luft die Wärme so lange behält, bis ein Luftaustausch stattfindet oder die warme Luft entweichen kann. Diese Zeit zu nutzen und die Heizung nach der Aufheizung wieder abzuschalten, spart Brennstoff, was besonders bei der Ölheizung eine Menge ausmachen kann. Mit intelligenten Thermostaten, die von unterwegs aus gesteuert werden können oder auch auf gewisse Zeiten programmierbar sind, kann dieser Zeiteffekt ebenfalls nutzbar gemacht werden. So kann die Heizung bereits eine Stunde vor dem nach Hause kommen langsam auf Stufe zwei heizen und wird nicht aus Reflex auf fünf aufgedreht, wenn der Bewohner in die kalte Wohnung kommt. Dieses schonende, langsame Heizen ist dann sinnvoller als das ungeplante, übertriebene.

Nachtabsenkung

Die Nachtabsenkung ist dafür da, dass nachts die Heizkraft nachlässt, die Temperatur im Raum jedoch nicht unter 16° C absinkt. Auf diese Weise kann nachts Brennstoff gespart werden, das jedoch auch nur, wenn nicht morgens die doppelte Energie in das wieder Aufheizen fließt. Die DENA gibt an, dass mit jedem Grad weniger Raumtemperatur bis zu sechs Prozent der Heizkosten gespart werden können. Das bezieht sich aber in erster Linie auf die ganztägige Absenkung und nicht alleine auf die Nacht – auch wenn es sicherlich dazu anregt, ob ein bis zwei Grad weniger im Wohnzimmer tatsächlich deutliches Unbehagen mit sich brächten.

Eine Nachtabsenkung kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn ständig Wärme verloren geht, also primär in schlecht gedämmten Häusern. Ist die Dämmung des Hauses in einem besseren Zustand, wird darüber nicht so viel eingespart, da ohnehin nur minimal Wärme verloren geht. Hier ist der Effekt also abhängig vom Gebäude. Dennoch: Eine Absenkung einzustellen kann nie falsch sein und kann sicherlich keine Steigerung der Heizkosten zur Folge haben.

Wartung

Heizjkosten sparen

Einmal im Jahr sollte der Fachmann die Heizungsanlage untersuchen um Einstellungen vornehmen zu können und bei Zeiten zu erkennen, wann ein Austausch nötig ist. Foto: fotolia.de ©RioPatuca Images (#78171714)

Die Heizung regelmäßig zu warten gehört zur „Gesund-Erhaltung“ des Heizsystems dazu. Einmal jährlich einen Fachmann zur Überprüfung zu bitten, ihn über die Heizgewohnheiten zu unterrichten und entsprechend die Einstellungen anpassen zu lassen kann Fehler der Heizung zum Vorschein bringen und verhindern, dass irgendwo unnötig Energie verbraucht wird. Der Fachmann kann die Einstellungen des Brenners anpassen und der Schornsteinfeger entfernt darüber hinaus Rußablagerungen im Kamin. Erhöhte Abgastemperaturen werden so verhindert, was den Energieverbrauch auf einem moderaten Level hält.

Der Fachmann könnte darüber hinaus erkennen, wann eine Heizung zum alten Eisen gehört. Viele Häuser laufen sehr lange mit alter Heiztechnik, was nicht zwangsläufig schlecht ist, jedoch oftmals ein Mehr an Rohstoffverbrauch mit sich bringt, da die Technik nach ca. zwanzig Jahren schlicht und ergreifend überholt ist. Regelmäßige Wartung und ein Austausch zur rechten Zeit ist entsprechend sinnvoll.

Heizkörper entlüften

Zur Wartung gehört allerdings auch das regelmäßige Entlüften der Heizkörper. Dafür wird jedoch kein Fachmann benötigt – das kann einfach selbst erledigt werden. Hierfür einfach das seitliche Ventil der Heizung öffnen und so lange offen lassen, bis Wasser heraustropft. Dann schnell fest verschließen – der Heizkörper ist nun entlüftet und kann wieder ohne störende Luftblasen laufen. Dass ein Entlüften nötig ist macht sich übrigens oft durch das typische Gluckern im Heizkörper bemerkbar.

Zum richtigen Zeitpunkt kaufen

Das größte Sparpotenzial einer Ölheizung liegt im Kauf zum richtigen Zeitpunkt. Denn während Gas-Heizungen Schwankungen am Markt ausgeliefert sind und nach Verbrauch zahlen müssen, können Ölheizungs-Besitzer ihren Vorrat dann anlegen, wenn es gerade günstig ist. Dabei ist es vor allem wichtig, die Preisentwicklung zu beobachten. So ergeben sich zum einen Schwankungen, die abhängig von den Jahreszeiten sind und zum anderen Schwankungen, die mit der Börse zu tun haben. Es ist beispielsweise grundsätzlich günstiger im Winter zu kaufen, als im Sommer – alleine schon weil die meisten Kunden im Sommer, also nach Ende der Heizsaison, bevor sie dann wieder losgeht, Heizöl tanken. Wer genau beobachtet und gerade dann kauft, wenn der Abwärtstrend dabei ist, ein deutliches Minus zu erreichen, kann das Sparpotenzial seiner Ölheizung voll ausschöpfen.

Zweimal kaufen

Noch intelligenter ist es dann, wenn zweimal getankt wird: Einmal im Frühjahr, wenn die Heizsaison gerade zu Ende ist und einmal im Spätherbst, wenn bereits die meisten getankt haben und schließlich der Preis wieder fällt. Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass immer Öl im Haus ist falls es doch noch einmal oder auch früher kälter wird. Diese jahreszeitlichen Schwankungen wirken sich besonders günstig für den Verbraucher aus.

Zimmer optimieren

Über das Heizverhalten und die Gegebenheiten der Heizanlage hinaus, gibt es ebenfalls Sparpotenzial bei der Wärme – und das liegt in erster Linie in der Dämmung. Türen und Fenster abdichten, nachts die Rolladen schließen, Reflektoren hinter der Heizung anbringen, die Heizung nicht zustellen – all das sind Maßnahmen, die die Wärme im Zimmer hält und somit den Heizbedarf deutlich senkt. Kleine Arbeiten, wie das Anbringen von Dichtungsgummis an den Fensterrahmen, sind ohne Probleme selbst durchführbar, so dass auch hier keine großen Kosten zu erwarten sind.

Fazit

Investitionen, die darauf abzielen, dass Heizkosten eingespart werden, sind nur selten „verschwendetes Geld“. Schließlich senken sie die Heizkosten nachhaltig. Auch wenn es jedes Jahr nur wenige hundert Euro sind, die auf diese Weise eingespart werden, läppern diese sich innerhalb weniger Heizperioden zu mehreren Tausend Euro – eine lohnenswerte Sache. Zusätzliche maßnahmen zur Modernisierung Ihrer Heizung kann Ihnen darüber hinaus ein Fachmann aus Ihrer Region nennen.

 

Mit dem Herbst beginnt häufig auch die Heizsaison. Falsches Heizverhalten kann dabei zu hohen Heizkostenrechnungen führen. Worauf Sie achten müssen und wie Sie diesen Winter Heizkosten sparen können, erfahren Sie auf Heizungsbau.net

Energiekosten vergleichen

Die Heizkostenabrechnung ist immer die Stunde der Wahrheit. Wer das Jahr über spart, hat so mehr von der Tankung und kommt günstiger durch die kalte Jahreszeit. Foto: fotolia.de ©contrastwerkstatt (#104181204)

Der Herbst ist da. Es wird kalt, ungemütlich und ganz automatisch erfolgt der Griff zum Thermostat. Überall werden die Heizungen aufgedreht, um es zu Hause kuschelig warm zu machen. Doch bei falschem Heizverhalten kann das teuer werden – das wissen vor allem die Besitzer einer Ölheizung. Zum falschen Zeitpunkt gekauft oder zu lange gepokert – und die Rechnung ist deutlich höher als erwartet. Das muss nicht sein, wenn ein paar grundlegende Tipps beachtet werden. Es sind kleine Dinge: Eine Heizung braucht regelmäßige Wartung, die Heizkörper müssen regelmäßig entlüftet werden und auch wie und wann die Heizung aufgedreht wird, entscheidet über die Rechnung am Ende des Winters. Heizungsbau.net hält Tipps und Tricks parat, mit denen Sie günstig durch die Heizsaison kommen.

Zeit nutzen

Heizkörper erwärmen den Raum über Konvektion. Sie erwärmen also die Luft, die dann als Wärmeträger fungiert. Das heißt zum einen, dass vom Aufdrehen der Heizung bis zur tatsächlichen Änderung der Raumtemperatur einiges an Zeit vergeht. Zum anderen bedeutet es, dass die Luft die Wärme so lange behält, bis ein Luftaustausch stattfindet oder die warme Luft entweichen kann. Diese Zeit zu nutzen und die Heizung nach der Aufheizung wieder abzuschalten, spart Brennstoff, was besonders bei der Ölheizung eine Menge ausmachen kann. Mit intelligenten Thermostaten, die von unterwegs aus gesteuert werden können oder auch auf gewisse Zeiten programmierbar sind, kann dieser Zeiteffekt ebenfalls nutzbar gemacht werden. So kann die Heizung bereits eine Stunde vor dem nach Hause kommen langsam auf Stufe zwei heizen und wird nicht aus Reflex auf fünf aufgedreht, wenn der Bewohner in die kalte Wohnung kommt. Dieses schonende, langsame Heizen ist dann sinnvoller als das ungeplante, übertriebene.

Nachtabsenkung

Die Nachtabsenkung ist dafür da, dass nachts die Heizkraft nachlässt, die Temperatur im Raum jedoch nicht unter 16° C absinkt. Auf diese Weise kann nachts Brennstoff gespart werden, das jedoch auch nur, wenn nicht morgens die doppelte Energie in das wieder Aufheizen fließt. Die DENA gibt an, dass mit jedem Grad weniger Raumtemperatur bis zu sechs Prozent der Heizkosten gespart werden können. Das bezieht sich aber in erster Linie auf die ganztägige Absenkung und nicht alleine auf die Nacht – auch wenn es sicherlich dazu anregt, ob ein bis zwei Grad weniger im Wohnzimmer tatsächlich deutliches Unbehagen mit sich brächten.

Eine Nachtabsenkung kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn ständig Wärme verloren geht, also primär in schlecht gedämmten Häusern. Ist die Dämmung des Hauses in einem besseren Zustand, wird darüber nicht so viel eingespart, da ohnehin nur minimal Wärme verloren geht. Hier ist der Effekt also abhängig vom Gebäude. Dennoch: Eine Absenkung einzustellen kann nie falsch sein und kann sicherlich keine Steigerung der Heizkosten zur Folge haben.

Wartung

Heizjkosten sparen

Einmal im Jahr sollte der Fachmann die Heizungsanlage untersuchen um Einstellungen vornehmen zu können und bei Zeiten zu erkennen, wann ein Austausch nötig ist. Foto: fotolia.de ©RioPatuca Images (#78171714)

Die Heizung regelmäßig zu warten gehört zur „Gesund-Erhaltung“ des Heizsystems dazu. Einmal jährlich einen Fachmann zur Überprüfung zu bitten, ihn über die Heizgewohnheiten zu unterrichten und entsprechend die Einstellungen anpassen zu lassen kann Fehler der Heizung zum Vorschein bringen und verhindern, dass irgendwo unnötig Energie verbraucht wird. Der Fachmann kann die Einstellungen des Brenners anpassen und der Schornsteinfeger entfernt darüber hinaus Rußablagerungen im Kamin. Erhöhte Abgastemperaturen werden so verhindert, was den Energieverbrauch auf einem moderaten Level hält.

Der Fachmann könnte darüber hinaus erkennen, wann eine Heizung zum alten Eisen gehört. Viele Häuser laufen sehr lange mit alter Heiztechnik, was nicht zwangsläufig schlecht ist, jedoch oftmals ein Mehr an Rohstoffverbrauch mit sich bringt, da die Technik nach ca. zwanzig Jahren schlicht und ergreifend überholt ist. Regelmäßige Wartung und ein Austausch zur rechten Zeit ist entsprechend sinnvoll.

Heizkörper entlüften

Zur Wartung gehört allerdings auch das regelmäßige Entlüften der Heizkörper. Dafür wird jedoch kein Fachmann benötigt – das kann einfach selbst erledigt werden. Hierfür einfach das seitliche Ventil der Heizung öffnen und so lange offen lassen, bis Wasser heraustropft. Dann schnell fest verschließen – der Heizkörper ist nun entlüftet und kann wieder ohne störende Luftblasen laufen. Dass ein Entlüften nötig ist macht sich übrigens oft durch das typische Gluckern im Heizkörper bemerkbar.

Zum richtigen Zeitpunkt kaufen

Das größte Sparpotenzial einer Ölheizung liegt im Kauf zum richtigen Zeitpunkt. Denn während Gas-Heizungen Schwankungen am Markt ausgeliefert sind und nach Verbrauch zahlen müssen, können Ölheizungs-Besitzer ihren Vorrat dann anlegen, wenn es gerade günstig ist. Dabei ist es vor allem wichtig, die Preisentwicklung zu beobachten. So ergeben sich zum einen Schwankungen, die abhängig von den Jahreszeiten sind und zum anderen Schwankungen, die mit der Börse zu tun haben. Es ist beispielsweise grundsätzlich günstiger im Winter zu kaufen, als im Sommer – alleine schon weil die meisten Kunden im Sommer, also nach Ende der Heizsaison, bevor sie dann wieder losgeht, Heizöl tanken. Wer genau beobachtet und gerade dann kauft, wenn der Abwärtstrend dabei ist, ein deutliches Minus zu erreichen, kann das Sparpotenzial seiner Ölheizung voll ausschöpfen.

Zweimal kaufen

Noch intelligenter ist es dann, wenn zweimal getankt wird: Einmal im Frühjahr, wenn die Heizsaison gerade zu Ende ist und einmal im Spätherbst, wenn bereits die meisten getankt haben und schließlich der Preis wieder fällt. Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass immer Öl im Haus ist falls es doch noch einmal oder auch früher kälter wird. Diese jahreszeitlichen Schwankungen wirken sich besonders günstig für den Verbraucher aus.

Zimmer optimieren

Über das Heizverhalten und die Gegebenheiten der Heizanlage hinaus, gibt es ebenfalls Sparpotenzial bei der Wärme – und das liegt in erster Linie in der Dämmung. Türen und Fenster abdichten, nachts die Rolladen schließen, Reflektoren hinter der Heizung anbringen, die Heizung nicht zustellen – all das sind Maßnahmen, die die Wärme im Zimmer hält und somit den Heizbedarf deutlich senkt. Kleine Arbeiten, wie das Anbringen von Dichtungsgummis an den Fensterrahmen, sind ohne Probleme selbst durchführbar, so dass auch hier keine großen Kosten zu erwarten sind.

Fazit

Investitionen, die darauf abzielen, dass Heizkosten eingespart werden, sind nur selten „verschwendetes Geld“. Schließlich senken sie die Heizkosten nachhaltig. Auch wenn es jedes Jahr nur wenige hundert Euro sind, die auf diese Weise eingespart werden, läppern diese sich innerhalb weniger Heizperioden zu mehreren Tausend Euro – eine lohnenswerte Sache. Zusätzliche maßnahmen zur Modernisierung Ihrer Heizung kann Ihnen darüber hinaus ein Fachmann aus Ihrer Region nennen.