Qualität verpflichtet – eine Initiative von Heizungsbau.net
 

Ausstellung des Heizungslabels ab 2017 Pflicht

Was für neue Heizungen bereits verpflichtend ist, soll nun auch bei alten Heizungen nachträglich angebracht werden: Das Label für die Energieeffizienz. Damit sollen Verbraucher auf den ersten Blick erkennen, wie energieeffizient die Heizungsanlage ist. Mehr über die neu eingeführte Pflicht und ihre Folgen erfahren Sie bei Heizungsbau.net!

Das Energieeffizienz-Label gibt an, wie effizient ein Gerät ist. Ab 2017 werden ältere Heizungen damit ausgestattet. © Tumisu / pixabay.com

Das sogenannte Energieeffizienz-Label soll als Kennzeichnung auf Kühlgeräte, Elektrogeräten und Heizungsgeräten bei der Kaufentscheidung behilflich sein. Durch die bewusste Ausstellung soll ein umweltbewussterer Konsum von Verbrauchern angestoßen werden. Seit Ende 2015 müssen neue Heizungen daher mit diesem Label gekennzeichnet werden – mit dem Jahr 2017 kommt eine erneute Pflicht auf die zuständigen Schornsteinfeger und Verbraucher zu: Das Label wird auch für bestehende Geräte verpflichtend. Die Ausstellung des Labels unterliegt allerdings einigen zugrundeliegenden Faktoren und wird nicht an allen Heizanlagen angebracht.

Wie ist die Kennzeichnung durch das Energieeffizienz-Label aufgebaut?

Seit 2015 werden Geräte mit einer Kennzeichnung von A ++ bis G ausgestattet. Im Laufe der Zeit fallen untere Klassen weg, werden im oberen Bereich neue Klassen eingeführt werden: Mittlerweile gibt es in vielen Bereichen bereits die Klassifizierung A+++, während die unteren Klassen E, F und G immer weiter wegfallen. Manche Klassen sind dabei für neue Geräte gar nicht mehr zugelassen. Zudem wird der Einsatzbereich des Energieeffizienz-Labels immer deutlicher erweitert: Während seit dem Jahr 2015 alle Neugeräte im Heizungsbereich offen mit der individuellen Energieeffizienz ausgezeichnet werden müssen, werden ab 2017 auch alte Geräte nachträglich mit einem solchen Label ausgestattet.

Neue Pflicht für Schornsteinfeger: alte Heizanlagen labeln

Auch, wer eine ältere Heizungsanlage besitzt, die vor 2015 gefertigt wurde, muss daran also eine Kennzeichnung über die Energieeffizienz des Gerätes anbringen lassen. Diese Pflicht gilt allerdings zunächst nur für ältere Geräte, die älter sind als 15 Jahre: Damit sind alle Heizungsanlagen betroffen, die vor dem Jahr 1992 gebaut wurden. Bei jüngeren Geräten ist bisher noch kein Label notwendig. Selbiges gilt für Heizungen, die mit Holz, Bioöl oder Biogas betrieben werden.

Das angebracht Label gibt dann, entgegen der weit verbreiteten Meinung, allerdings keine Auskunft über die Kosten während des Betriebs. Das Energieeffizienz-Label gibt nur an, wie effizient das Gerät arbeitet. Die besten Klassifizierungen A++ und A+ werden demnach nur an Heizanlagen angebracht, die mit erneuerbaren Energien arbeiten oder durch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung funktionieren. Bei der Vergabe der Kennzeichnung wird außerdem unterschieden, ob es sich um eine Raumheizung handelt, um ein Gerät zur Warmwasserbereitung, ein Kombiheizgerät vorliegt oder ein Warmwasserspeicher montiert ist. Welche Einstufung das Gerät erhält, ist also nur vom Baujahr und dem verwendeten Energieträger abhängig.

Welche Folgen hat die neue Pflicht für Verbraucher?

Grundsätzlich werden die Kennzeichnungen zur Energieeffizienz von den zuständigen Schornsteinfegern kostenfrei an die Gerät angebracht – für Verbraucher fallen hierfür also keine Kosten an. Allerdings kann sich bei einer Überprüfung des Geräts herausstellen, dass sich eine energetische Erneuerung der Heizung lohnt. Das ist vor allem bei Geräten der Fall, die älter als 20 Jahre sind. Verbraucher sollten im Zuge der Kennzeichnung der Energieeffizienz also über einen Austausch der Heizungsanlage nachdenken, der sich bei alten Heizungen durchaus lohnen kann: Eine Neuanschaffung einer effizienten Heizungen kann zu einer jährlichen Kostenersparnis von bis zu 30 % führen.

Was für neue Heizungen bereits verpflichtend ist, soll nun auch bei alten Heizungen nachträglich angebracht werden: Das Label für die Energieeffizienz. Damit sollen Verbraucher auf den ersten Blick erkennen, wie energieeffizient die Heizungsanlage ist. Mehr über die neu eingeführte Pflicht und ihre Folgen erfahren Sie bei Heizungsbau.net!

Das Energieeffizienz-Label gibt an, wie effizient ein Gerät ist. Ab 2017 werden ältere Heizungen damit ausgestattet. © Tumisu / pixabay.com

Das sogenannte Energieeffizienz-Label soll als Kennzeichnung auf Kühlgeräte, Elektrogeräten und Heizungsgeräten bei der Kaufentscheidung behilflich sein. Durch die bewusste Ausstellung soll ein umweltbewussterer Konsum von Verbrauchern angestoßen werden. Seit Ende 2015 müssen neue Heizungen daher mit diesem Label gekennzeichnet werden – mit dem Jahr 2017 kommt eine erneute Pflicht auf die zuständigen Schornsteinfeger und Verbraucher zu: Das Label wird auch für bestehende Geräte verpflichtend. Die Ausstellung des Labels unterliegt allerdings einigen zugrundeliegenden Faktoren und wird nicht an allen Heizanlagen angebracht.

Wie ist die Kennzeichnung durch das Energieeffizienz-Label aufgebaut?

Seit 2015 werden Geräte mit einer Kennzeichnung von A ++ bis G ausgestattet. Im Laufe der Zeit fallen untere Klassen weg, werden im oberen Bereich neue Klassen eingeführt werden: Mittlerweile gibt es in vielen Bereichen bereits die Klassifizierung A+++, während die unteren Klassen E, F und G immer weiter wegfallen. Manche Klassen sind dabei für neue Geräte gar nicht mehr zugelassen. Zudem wird der Einsatzbereich des Energieeffizienz-Labels immer deutlicher erweitert: Während seit dem Jahr 2015 alle Neugeräte im Heizungsbereich offen mit der individuellen Energieeffizienz ausgezeichnet werden müssen, werden ab 2017 auch alte Geräte nachträglich mit einem solchen Label ausgestattet.

Neue Pflicht für Schornsteinfeger: alte Heizanlagen labeln

Auch, wer eine ältere Heizungsanlage besitzt, die vor 2015 gefertigt wurde, muss daran also eine Kennzeichnung über die Energieeffizienz des Gerätes anbringen lassen. Diese Pflicht gilt allerdings zunächst nur für ältere Geräte, die älter sind als 15 Jahre: Damit sind alle Heizungsanlagen betroffen, die vor dem Jahr 1992 gebaut wurden. Bei jüngeren Geräten ist bisher noch kein Label notwendig. Selbiges gilt für Heizungen, die mit Holz, Bioöl oder Biogas betrieben werden.

Das angebracht Label gibt dann, entgegen der weit verbreiteten Meinung, allerdings keine Auskunft über die Kosten während des Betriebs. Das Energieeffizienz-Label gibt nur an, wie effizient das Gerät arbeitet. Die besten Klassifizierungen A++ und A+ werden demnach nur an Heizanlagen angebracht, die mit erneuerbaren Energien arbeiten oder durch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung funktionieren. Bei der Vergabe der Kennzeichnung wird außerdem unterschieden, ob es sich um eine Raumheizung handelt, um ein Gerät zur Warmwasserbereitung, ein Kombiheizgerät vorliegt oder ein Warmwasserspeicher montiert ist. Welche Einstufung das Gerät erhält, ist also nur vom Baujahr und dem verwendeten Energieträger abhängig.

Welche Folgen hat die neue Pflicht für Verbraucher?

Grundsätzlich werden die Kennzeichnungen zur Energieeffizienz von den zuständigen Schornsteinfegern kostenfrei an die Gerät angebracht – für Verbraucher fallen hierfür also keine Kosten an. Allerdings kann sich bei einer Überprüfung des Geräts herausstellen, dass sich eine energetische Erneuerung der Heizung lohnt. Das ist vor allem bei Geräten der Fall, die älter als 20 Jahre sind. Verbraucher sollten im Zuge der Kennzeichnung der Energieeffizienz also über einen Austausch der Heizungsanlage nachdenken, der sich bei alten Heizungen durchaus lohnen kann: Eine Neuanschaffung einer effizienten Heizungen kann zu einer jährlichen Kostenersparnis von bis zu 30 % führen.

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